aus Kalifornien, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich und Deutschland. Weine voller Charakter und Stil, nicht stromlinienförmig konsumentenfreundlich, sondern mit so viel Geschmack und Ausstrahlung wie möglich; authentisch und vornehmlich aus weniger bekannten Regionen: Von der Loire, aus Cahors, dem Bergerac, dem Languedoc-Roussillon, der Rhone, aus Oregon, Washington State und Kalifornien, aus Apulien oder den Marken, von der Mosel oder dem Mostviertel.
Argentinien : Mendoza : Laurel Glen
Rotwein : Malbec=Cot=Auxerois=Pressac : 2004
Malbec definiert Argentinien, wie Cabernet Sauvignon einst, bevor der populäre Merlot dominanten Einzug hielt, Bordeaux definierte. In Europa hat sich Malbec in den „schwarzen Weinen von Cahors“ ein eher zweifelhaftes Denkmal gesetzt, denn nur wenige Winzer wissen in Cahors mit dem Potential der eigenwilligen, kleinbeerigen Rebsorte entsprechend umzugehen. Und literarisch unsterblich wurde Malbec als der Wein der Wahl des jungen, in Paris weilenden Ernest Hemmingway.
Das Etikett unseres „Terra Rosa“ werden viele K&U-Kunden noch aus Kalifornien kennen. Vor ein paar Jahren verschwand er von der Bildfläche, um jetzt als 100%iger Malbec aus Argentinien wieder aufzuerstehen.
Entlang der sandigen, kieseligen Flanken der Anden erstrecken sich zwischen Mendoza und la Consulta Hunderte von Hektar Malbec. Patrick Campbell und Ray Kaufman, Besitzer und Weinmacher des kalifornischen Weingutes „Laurel Glen“, machen seit vielen Jahren in Mendoza Wein. Dort entdeckten sie kürzlich uralte Weinberge, die wohl schon um 1900 gepflanzt wurden. Einige waren bestens gepflegt, andere völlig verwahrlost. Die alten Weinberge wurden regeneriert und produzieren nun geringe Erträge, die dafür tiefschwarze, fruchtbetonte, würzige, hoch konzentrierte Weine liefern. Durch das uralte hochraffinierte Bewässerungssystem werden die Rebstöcke, anders als in Chile, nur sparsam mit Wasser versorgt, wodurch die Frucht der Weine besonders intensiv und tiefgründig ausfällt. Die Mühe hat sich gelohnt. „Laurel Glens“ erster reinsortiger Malbec aus Mendoza bringt unter dem Etikett „Terra Rosa“ einen wunderschönen, süffigen, geschmeidigen, fruchtbeladenen Rotwein von köstlicher Delikatesse ins Glas. Die Reben für diesen Wein sind über 50 Jahre. Man erwartet einen dicken, konzentrierten, mächtigen Rotwein im Glas. Tatsächlich wirkt „Terra Rosa“ erstaunlich dicht, aber auch angenehm leicht und trinkbar. Er reifte 18 Monate in gebrauchten Barriques, wo er Feinheit und Schliff erhielt; sein nobles Finish wirkt lange nach, sein Geschmack ist intensiv und faszinierend reintönig, und im Mund wirkt der Wein geradezu erfrischend. Unverkennbare Mineralität vermittelt Rasse und Klasse, wie sie in dieser Preisklasse selten sind. Eine charaktervolle Flasche Rotwein von beglückend preiswerter Qualität (und ohne Korkprobleme, denn die Flasche verschließt ein Schraubverschluß!), die das enorme Zukunftspotential guten argentinischen Malbecs eindrucksvoll beweist.
Unseren „Terra Rosa“ mögen viele K&U-Kunden noch als Cabernet Sauvignon aus Kalifornien kennen. Vor ein paar Jahren verschwand er von der Bildfläche – um jetzt als 100% Malbec aus Argentinien wieder aufzutauchen. Patrick Campbell und Ray Kaufman, Besitzer und Weinmacher von „Laurel Glen“, entdeckten in Argentinien einige uralte Malbec-Weingärten, die wohl schon um 1900 gepflanzt wurden. Die alten Rebstöcke produzieren nur geringe Erträge, die tiefschwarze, fruchtbetonte, würzige, hoch konzentrierte Weine ergeben. Die Pflanzungsdichte ist hoch, die Arbeit im Weinberg wird laufend verbessert, und so liefert „Laurel Glens“ erster reinsortiger Malbec aus Mendoza unter dem Etikett „Terra Rosa“ einen wunderschönen, süffigen, geschmeidigen, fruchtbeladenen Rotwein von köstlicher Delikatesse - erstaunlich dicht, aber auch erstaunlich angenehm trinkbar. Obwohl er 18 Monate in gebrauchten Barriques reifte, um Feinheit und Schliff zu erhalten, ist er nicht mit Barrique-Noten beladen, sondern sein nobles Finish wirkt lange nach, sein Geschmack ist intensiv und reintönig, und im Mund wirkt der Wein geradezu erfrischend. Seine Mineralität vermittelt ihm Rasse und Klasse, wie sie bei Weinen dieser Preisklasse selten sind. Eine charaktervolle Flasche Rotwein von beglückend preiswerter Qualität (und ohne Korkprobleme, denn die Flasche verschließt ein Schraubverschluß!).
Argentinien : Mendoza : Laurel Glen
Rotwein : Malbec=Cot=Auxerois=Pressac : 2004
„Vale la Peña“. Die Mühe wert. So hat Patrick Campbell von „Laurel Glen Vineyards“ in Kalifornien seinen Spitzen-Malbec aus dem argentinischen Mendoza beziehungsreich benannt. Er stammt von einer über 80 Jahre alten Parzelle in La Consulta, die er mit einer der besten Bodegas Argentiniens,„Achaval-Ferrer“, im Joint Venture pflegt und hegt. Der alte Weinberg bringt auch nach jahrelanger, sorgfältiger Pflege nur winzige Erträge. Die Trauben werden in kleinen Gärtanks von Hand eingemaischt. Der Wein reift anschließend über 18 Monate in zu 50 % neuen französischen Barriques und wird dann auf der Bodega für „Laurel Glen“ gefüllt. Das Ergebnis ist eindrucksvoll und unverkennbar großer argentinischer Malbec.
„Vale la Pena“ ist ein sinnlicher tiefschwarzer Wein von kraftvoller Originalität und Eigenständigkeit. Er riecht und schmeckt bezaubernd, aber alles andere als europäisch, ungewohnt und unbekannt in seiner bemerkenswerten Konzentration, die in Zedernnoten, frisch gespitzten Graphitbleistift, Zigarrenkiste, durchsetzt mit würzigen „blauen“ Aromen, aber auch getrockneten Orangenschalen, Trüffel und Blaubeeren mündet. Komplex und kühl entfaltet er sich im Mund, wirkt weich und frisch auf der Zunge, aber auch mächtig und dicht, und seine Gerbstofftransparenz hinterläßt lange Spuren am Gaumen. Ein großer Malbec, wie ihn nur Argentinien zu definieren weiß und von dem es nur 300 Kisten gibt. Die aber sind die Mühe ihrer Entstehung wert. „Vale la Peña“ eben.