aus Kalifornien, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich und Deutschland. Weine voller Charakter und Stil, nicht stromlinienförmig konsumentenfreundlich, sondern mit so viel Geschmack und Ausstrahlung wie möglich; authentisch und vornehmlich aus weniger bekannten Regionen: Von der Loire, aus Cahors, dem Bergerac, dem Languedoc-Roussillon, der Rhone, aus Oregon, Washington State und Kalifornien, aus Apulien oder den Marken, von der Mosel oder dem Mostviertel.
Slowenien : Brda : Vina Simcic
Weißwein : Cuvée (diverse Rebsorten) : 2002
Paradepferd im Stall von Marijan Simcic ist die weiße „Teodor Belo Reserve“. 60 % Ribolla, jene autochthone Rebsorte, der sich wieder viele Winzer Sloweniens engagiert verschrieben haben, vereinen sich mit 20 % Grauburgunder und Friulano zu einer eindrucksvoll dimensionierten Cuvée, der Marijan Simcic 27 Monate langen Ausbau auf der Hefe widmete. Der Wein fordert, setzt Erfahrung voraus und weitere Horizonte als Reinzucht-Simplizität. Goldgelb ist seine intensive Färbung; getrocknete Blüten dominieren seinen noblen Duft, in dem sich Vanille paart mit Buttertoast und reifen Zitrusfrüchten, die für gelbe Frische im opulenten, vom langen Ausbau im neuen Holz geprägten Bukett sorgen. Trotz seiner strukturellen Opulenz wirkt der Wein elegant, nachhaltig zupackend und frisch; seine bestechend herauskristallisierte Mineralität sorgt für langen, dezent salzigen Nachklang mit sensibler Bitternote im Finish, die charakteristisch ist für Ribolla. Sie prädestiniert diesen „gelben“ würzigen Wein zu anspruchsvollen Gemüsegerichten, zu Geflügel, zu Fisch und Krustentieren, vor allem aber zu Safran-Risotto, Trüffelgerichten und gereiften Rohmilchkäsen. Ein Weinoriginal mit Persönlichkeit.
Slowenien : Brda : Vina Simcic
Weißwein : Sauvignon blanc : 2005
Sauvignon Blanc findet in Slovenien zu eigenwillig interessanter Persönlichkeit. Marjan Simcic praktiziert reife Lese, verzichtet auf Chaptalisierung, vergärt langsam spontan in großen hölzernen Gärständern und über das 18 Monate lange Hefelager im großen Holzfaß erzielt er analytisch dichten Charakter, der seinen Sauvignon Blanc aus großem Jahrgang zu einem der großen der Welt macht. Grasig komplex im Bukett mit interessanter grün-gelber Geruchsschattierung beweist er dichte Komplexität, die sich cremig in weicher Säure am Gaumen fortsetzt. Die Mundfülle des Weines wirkt eklatant, bindet die Aromen des Duftes schlüssig in das Geschmacksbild ein und läßt den Wein wärmer erscheinen, als er ist; seine kühle würzige Fülle gewinnt mit zunehmender Oxidation aromatische und strukturelle Komplexität und offenbart einen faszinierend dichten Kern an geschmacklicher Information auf der Zunge, der ihn spannend, eindrucksvoll und memorabel macht. Ein eindrucksvoller Sauvignon mit authentischer Handschrift und markantem Herkunftsprofil.
Slowenien : Brda : Vina Simcic
Weißwein : Sauvignonasse (Tocai Friulano) : 2004
Tocai Friulano, diese fast vergessene Rebsorte, der nur noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, muß sich, die EU will das so, ab sofort anders nennen. In diesem Jahr darf er als "Tocai Friulano" zum letzten Mal eigenständiges Profil beweisen. Marjan Simcic hat sein kraftvolles Exemplar um der Präzision des Rebsortencharakters willen nicht in Holz, sondern in Edelstahl ausgebaut. Durch kurze Kaltmazeration vermittelt er dem goldgelben Wein packende Dichte im Mundgefühl, die üppig und langanhaltend ausklingt. Der Rebsortencharakter präsentiert sich in einem Spektrum von herb kühlen Kräuternoten bis zu sommerlich getrockneten Blumen im Glas und ein Hauch Mineralität erfrischt in der für die Rebsorte typischen Bittermandelnote im Nachklang - endlich ein idealer Begleiter aller Artischocken-Gerichten, eine der heikelsten Speise-Wein-Kombinationen überhaupt, und auch zu gekochtem Spargel harmoniert er perfekt. Die letzten Flaschen des exzellenten Jahrgangs 2004 . . . Slowenien ist neu im Programm. Die eigenständigen und mutigen Weincharaktere von Salko und Marijan Simcic aus Medana in Ex-Jugoslawien haben es uns schon länger angetan. Nur wenige Kilometer vom Collio im italienischen Friaul entfernt, entsprechen topographische und geologische Bedingungen hier exakt dem des weltberühmten Nachbarn. Deshalb übernahmen die Winzer des „Brda“ genannten Weinbaugebietes (was, wie Collio auch, Hügel bedeutet) die DOC-Richtlinien des Friauls, wogegen sich der Rest Sloweniens den österreichischen Weinbaurichtlinien anschloß. Nicht nur mental bestehen also enge Verbindungen zwischen den Italienern des Collio und den Slowenen des Brda, viele Weinberge liegen hüben wie drüben und wurden im kleinen Grenzverkehr selbst zu Titos Zeiten toleriert und entsprechend kultiviert; Winzergrößen wie Stanko Radikon oder Josko Gravner haben Weinberge „drüben“ und viele slowenische Winzer pflegen ihre Weinberge „auf der anderen Seite“. So verwundert es nicht, daß die Stilistik der Weine von der gegenseitigen Anerkennung und Beeinflussung geprägt ist. Dabei hat Josko Gravner, der große Mann des Friaul, wohl am nachhaltigsten Akzente gesetzt: Zwar arbeitet niemand wie er mit Amphorenausbau, doch haben sich viele Winzer neuer Generation hüben wie drüben dem oxidativen Ausbau mit Spontanvergärung und langem Faßlager auf der Hefe in Fässern unterschiedlicher Größe verschrieben. Entsprechend ungewohnt und eigenständig fallen die Weißweine des Brda aus.
Eine der wichtigen Winzerpersönlichkeiten des Brda ist Marijan Simcic. Zusammen mit Vater Salko und Frau Valerija leitet er seinen 16 ha großen Betrieb, der Rebflächen auf beiden Seiten der Grenze bewirtschaftet. Marijan Simcic ist ein bedächtiger junger Mann, der weiß was er nicht will. Die langjährige Friauler Techniklangeweile ist ihm abschreckendes Beispiel; ihm geht es um Expressivität, um Persönlichkeit und Charakter, um Mineralität und Herkunft in seinen Weinen, die zeigen dürfen und sollen, daß sie echte Slowenen sind.
Tocai Friulano, diese fast vergessene Rebsorte, der nur noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, muß sich, die EU will das so, ab sofort "Friulano" nennen. Friulano beweist eigenständige Struktur, die je nach Ertrag fast schon „tanninig“ wirken kann im spröden Charme. Marijan Simcic hat sein kraftvolles Exemplar um der Präzision des Rebsortencharakters willen nicht in Holz, sondern in Edelstahl ausgebaut. Durch kurze Kaltmazeration vermittelt er dem goldgelben Wein packende Dichte im Mundgefühl, die üppig und langanhaltend ausklingt. Familie Simcic liest bewußt sehr reif, um den Rebsortencharakter herauszuarbeiten, der sich in einem Spektrum von herb kühlen Kräuternoten bis zu sommerlich getrockneten Blumen im Glas präsentiert. Ein Hauch Mineralität erfrischt in der für die Rebsorte typischen Bittermandelnote im Nachklang – Freunde der Küche, dies ist endlich ein idealer Begleiter aller Artischocken-Gerichte, eine der heikelsten Speise-Wein-Kombinationen überhaupt, und er paßt ideal zu Spargel gekocht, zu Gemüse-Risotti und frühlingshaften Salaten. Dieser Charakterwein setzt Slowenien nachhaltig auf die Landkarte, auch und gerade deshalb, weil´s „nur“ ein Friulano ist.
Slowenien : Brda : Vina Simcic
Rotwein : Pinot Noir = Spätburgunder : 2005
Slowenien : Brda : Vina Simcic
Weißwein : Sauvignonasse (Tocai Friulano) : 2006
Seit diesem Jahr darf sich Tocai Friulano nicht mehr Tocai Friulano nennen. Er heißt jetzt "Sauvignonasse", was für ähnliche Irritationen sorgen dürfte, wie der alte Name. Die Rebsorte ist alt, autochthon und bis heute ist ungeklärt, woher sie kommt und wohin sie genetisch gehört. Tatsache ist, daß sie nur im Collio und dem benachbarten Brda jenen Charakter bringt, der sie so spannend eigenständig macht, daß sie ihm ihre Existenz verdankt. Bei Familie Simcic bewußt über 10 Monate auf der Vollhefe in Edelstahl ausgebaut, nach spontaner Vergärung und kurzer Mazeration auf den Beerenschalen, bringt sie herbe frische Kräuternoten ins Glas mit warmen Blütendüften und getrockneten Strohblumen im Duft. Der Wein kommt dicht und cremig auf die Zunge, wirkt weich und füllig im Mund und hinterläßt am Gaumen jene für die Rebsorte typische Bittermandelnote im Nachklang, die ihn zum idealen Gemüsebegleiter macht - von der Artischocke bis zum Spargel; perfekt auch zu Fischen und Krustentieren und zu Gerichten mit Huhn. Neben Ribolla der große Regionalwein des Brda. Slowenien ist neu im Programm. Die eigenständigen und mutigen Weincharaktere von Salko und Marijan Simcic aus Medana in Ex-Jugoslawien haben es uns schon länger angetan. Nur wenige Kilometer vom Collio im italienischen Friaul entfernt, entsprechen topographische und geologische Bedingungen hier exakt dem des weltberühmten Nachbarn. Deshalb übernahmen die Winzer des „Brda“ genannten Weinbaugebietes (was, wie Collio auch, Hügel bedeutet) die DOC-Richtlinien des Friauls, wogegen sich der Rest Sloweniens den österreichischen Weinbaurichtlinien anschloß. Nicht nur mental bestehen also enge Verbindungen zwischen den Italienern des Collio und den Slowenen des Brda, viele Weinberge liegen hüben wie drüben und wurden im kleinen Grenzverkehr selbst zu Titos Zeiten toleriert und entsprechend kultiviert; Winzergrößen wie Stanko Radikon oder Josko Gravner haben Weinberge „drüben“ und viele slowenische Winzer pflegen ihre Weinberge „auf der anderen Seite“. So verwundert es nicht, daß die Stilistik der Weine von der gegenseitigen Anerkennung und Beeinflussung geprägt ist. Dabei hat Josko Gravner, der große Mann des Friaul, wohl am nachhaltigsten Akzente gesetzt: Zwar arbeitet niemand wie er mit Amphorenausbau, doch haben sich viele Winzer neuer Generation hüben wie drüben dem oxidativen Ausbau mit Spontanvergärung und langem Faßlager auf der Hefe in Fässern unterschiedlicher Größe verschrieben. Entsprechend ungewohnt und eigenständig fallen die Weißweine des Brda aus.
Eine der wichtigen Winzerpersönlichkeiten des Brda ist Marijan Simcic. Zusammen mit Vater Salko und Frau Valerija leitet er seinen 16 ha großen Betrieb, der Rebflächen auf beiden Seiten der Grenze bewirtschaftet. Marijan Simcic ist ein bedächtiger junger Mann, der weiß was er nicht will. Die langjährige Friauler Techniklangeweile ist ihm abschreckendes Beispiel; ihm geht es um Expressivität, um Persönlichkeit und Charakter, um Mineralität und Herkunft in seinen Weinen, die zeigen dürfen und sollen, daß sie echte Slowenen sind.
Tocai Friulano, diese fast vergessene Rebsorte, der nur noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, muß sich, die EU will das so, ab sofort "Friulano" nennen. Friulano beweist eigenständige Struktur, die je nach Ertrag fast schon „tanninig“ wirken kann im spröden Charme. Marijan Simcic hat sein kraftvolles Exemplar um der Präzision des Rebsortencharakters willen nicht in Holz, sondern in Edelstahl ausgebaut. Durch kurze Kaltmazeration vermittelt er dem goldgelben Wein packende Dichte im Mundgefühl, die üppig und langanhaltend ausklingt. Familie Simcic liest bewußt sehr reif, um den Rebsortencharakter herauszuarbeiten, der sich in einem Spektrum von herb kühlen Kräuternoten bis zu sommerlich getrockneten Blumen im Glas präsentiert. Ein Hauch Mineralität erfrischt in der für die Rebsorte typischen Bittermandelnote im Nachklang – Freunde der Küche, dies ist endlich ein idealer Begleiter aller Artischocken-Gerichte, eine der heikelsten Speise-Wein-Kombinationen überhaupt, und er paßt ideal zu Spargel gekocht, zu Gemüse-Risotti und frühlingshaften Salaten. Dieser Charakterwein setzt Slowenien nachhaltig auf die Landkarte, auch und gerade deshalb, weil´s „nur“ ein Friulano ist.
Slowenien : Brda : Vina Simcic
Weißwein : Cuvée (diverse Rebsorten) : 2004
Marjan Simcics eindrucksvoll dimensionierte weiße „Teodor Belo Reserve“ besteht aus 60 % Ribolla, jener autochthonen Rebsorte, der sich viele Winzer Sloweniens engagiert verschrieben haben, 20 % Grauburgunder und 20 % Sauvignonasse, die früher Tocai Friulano hieß und seit letztem Jahr nocht mehr so genannt werden darf. Die drei Rebsorten werden völlig getrennt voneinander ausgebaut; alle drei Partien vergären spontan und mazerieren mehrere Tage auf den Beerenschalen, um anschließend langsame 28 Monate auf der Hefe auszubauen und zu reifen. Langsamer Wein. Goldgelb seine intensive Färbung; getrocknete Blüten dominieren im noblen Duft, in dem sich Vanille paart mit Buttertoast und reifen Zitrusfrüchten, die für gelbe Frische im opulenten, vom langen Ausbau im neuen Holz geprägten Bukett sorgen. Trotz seiner strukturellen Opulenz wirkt der Wein elegant, nachhaltig zupackend und frisch; seine kristalline Mineralität sorgt für langen, salzigen Nachklang mit sensibler Bitternote im Finish, die charakteristisch ist für Ribolla. Sie prädestiniert diesen würzigen Wein zu anspruchsvollen Gemüsegerichten, zu Geflügel, Fisch und Krustentieren, Safran-Risotto, Trüffelgerichten und gereiften Rohmilchkäsen.
Slowenien : Brda : Vina Simcic
Rotwein : Merlot & Cabernet Sauvignon : 2003
Marjan Simcic macht in des Wortes bestem Sinne "langsame Weine". Seine rote "Teodor Rdece Reserve" aus 85 % Merlot und 15 % Cabernet Sauvignon reifte sage und schreibe 40 Monate in französischen Barriques auf der Feinhefe. Beide Rebsorten wurden völlig getrennt gelesen, getrennt spontan vergoren und getrennt ausgebaut und erst kurz vor der Füllung miteinander verblendet. Man muß Mut haben, um jetzt erst mit einem Rotwein des Jahrgangs 2003 auf den Markt zu kommen. Marjan Simcic hat den Mut und bringt einen Roten heraus, der nachhaltig Eindruck macht. Tiefdunkel in der Farbe, mit süßem, reifem Pflaumen- und Beeren-Bukett, das vielversprechend komplex und attraktiv fruchtig ist, aber auch reife Komponenten großer Rotweine freisetzt wie Ledernoten, Zedernholz- und Tabakaromen. Im Mund jung und dicht mit packender Gerbstoffpräsenz von samtiger Konsistenz und spürbarer Frische, Zeichen der kühlen Herkunft von Schiefer- und Sandsteinböden, die sich auch in einem noch erträglichen Alkoholgehalt manifestiert, der harmonisch in die dichte Packung des Weines integriert wirkt. Kraftvolle Trinkseide mit Potential für weitere 5-10 Jahre. Erstaunlich, was Slowenien auch in Rot zu bieten hat!
Slowenien : Brda : Vina Simcic
Weißwein : Chardonnay : 2004
Spannend, wie "slowenisch" ein Chardonnay schmecken kann. Marjan Simcic versteht es, seinen Weinen ganz eigenes regionales Profil zu vermitteln. Dazu trägt maßgeblich die Friauler Weinbereitung neuer Schule bei. Sie nutzt die phenolischen Elemente langer Maischestandzeit, um den Weinen Struktur, Dichte und Komplexität zu vermitteln, die von Reife und packender Mineralität ergänzt werden. Die Trauben seiner Chardonnay Reserve ließ Marjan Simcic ohne Entrappung, also mit Stiel und Stengel eine Woche lang im großen, oben offenen 4000l-Gärständer mazerieren und spontan vergären, um sie nach dem Abpressen dort ein Jahr lang auf der Vollhefe reifen zu lassen. Dann kam der Wein weitere 15 Monate in französische Barriques. Durch die dichte Pflanzung im Weinberg trägt der Weine phantastische Mineralität in sich, die sich trotz mächtigen, opulenten Körpers und mächtiger Fülle in begeisternder Frische und Finesse manifestiert. Exotische Früchte dominieren in Duft und Geschmack, durch pikante Würze untermauert. Ein großartiger Chardonnay von eigenwilliger Persönlichkeit, der ausgezeichnet reifen kann und sich zu allen Arten von Fischgerichten ideal empfiehlt.
Slowenien : Brda : Vina Simcic
Weißwein : Ribolla gialla : 2004
Ribolla ist die originelle lokale Rebspezialität des Friaul und des angrenzenden Brda. Zitrusartige Frische und feine Säure zeichnen die uralte autochthone Rebsorte aus, deren Ursprung unbekannt ist. Marjan Simcic geht bei seiner "langsamen" Reserve aufs Ganze. Die Trauben wurden extrem reif von Hand gelesen, noch einmal sorgfältig von Hand ausgelesen und dann sechs Monate auf den Beerenschalen spontan im 3000l-Gärständer aus Holz vergoren und mazeriert. Nach sechs Monaten Maischestandzeit wurde der Wein von den Beerenschalen abgezogen und weitere 18 Monate in großen Holzfässern gereift. Das Ergebnis ist eine eindrucksvolle Ribolla, die an die Weine von Radikon oder Gravner erinnert, aber sehr viel "trinkbarer" ist als deren doch recht exotische und oxidative Interpretationen. Dunkelgelb, mit goldenen Reflexen steht der Wein im Glas. Ihm entströmt ein vielschichtig gelbes Bukett mit reifen Zitrusfrucht-Aromen mit Anklängen an getrocknete Früchte, extrem reife Aprikose, edle Zedernholznoten und warme Teigaromen. Im Mund überrascht zum einen seine pikante intensive Mineralität, zum anderen ein cremig weiches, fast fettes Mundgefühl, das Wärme und Frische zugleich besitzt und lange am Gaumen nachklingt. Ein überraschend trinkfreudiger Weißwein von merkwürdig weicher Fülle und angenehm samtiger Frische, der fast schon Rotweinanklänge vermittelt. Slowenien wagt mutiges Profil.