aus Kalifornien, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich und Deutschland. Weine voller Charakter und Stil, nicht stromlinienförmig konsumentenfreundlich, sondern mit so viel Geschmack und Ausstrahlung wie möglich; authentisch und vornehmlich aus weniger bekannten Regionen: Von der Loire, aus Cahors, dem Bergerac, dem Languedoc-Roussillon, der Rhone, aus Oregon, Washington State und Kalifornien, aus Apulien oder den Marken, von der Mosel oder dem Mostviertel.
Frankreich : Rive droit : Château de Francs
Château de Francs gehört Dominique Hebrard, dem ehemaligen Mitbesitzer von Château Cheval Blanc in Saint Emilion. Er zog sich nach dem Verkauf in das kleine Château zurück und produziert dort in der Abgeschiedenheit des Hinterlands von Saint Emilion einen zuverlässigen kleinen Bordeaux, der Freude macht, weil er den Geldbeutel schont und trotzdem schmeckt. Aus 72 % Merlot, 20 % Cabernet Franc und 8 % Cabernet Sauvignon besteht sein dunkelfarbiger Côtes de Francs, der es binnen weniger Jahre schaffte, ob seines außergewöhnlichen Preis-Genuß-Verhältnisses weltweit Freundschaften zu schließen. Er gedeiht übrigens auf einer der höchsten Erhebungen des Bordelais in der kleinsten Appellation des Bordelais. Seine gepflegten Weinberge sind bestockt mit teilweise uralten Reben, die im famosen Jahrgang 2005 einen mittelgewichtigen, angenehm süffigen und saftigen Bordeaux hervorbrachten, der, von der Merlot geprägt und im kleinen Holzfaß ausgebaut, durchaus konzentriert wirkt, in seiner dichten Extraktion aber so viel Charme und milde Säure spielen läßt, daß diese in angenehm seidigem Mundgefühl verschmelzen. Trinkreif in drei bis vier Jahren, verspricht der zuverlässige Edelmann aus Bordeaux Trinkvergnügen über zehn und mehr Jahre. Der große Jahrgang machts möglich.
Frankreich : Languedoc : Château de Jonquières
Weißwein : Cuvée (diverse Rebsorten) : 2005
Der Weißwein von Château de Jonquières hat nichts von der gequält wirkenden, durch Kaltvergärung mittels Reinzuchthefen künstlich herbeigeführten Leichtigkeit, die so viele Weißweine des französischen Südens zur Anonymität verunstaltet. Trotz deftigen Charakters und sensiblen Ausbaus im Holzfaß schmeckt Jonquieres weißer Landadel nicht schwer, sondern charmant, mild und angenehm würzig. Das Geheimnis seiner angenehmen Duftigkeit sind 15 % Viognier, 20 % Grenache Blanc und ungewöhnliche 65 % Chenin Blanc. Sie liefern das weiche, bekömmlich milde Fundament an Körper und Mineralität, das den ländlich südlichen Charakter dieses unscheinbaren Charmeurs so angenehm prägt. Sollte nicht zu kalt serviert werden zu Kräuter- und Gemüsegerichten, Salaten, Fisch und asiatisch Inspiriertem. Der attraktiven Frische und Fröhlichkeit dieses gelungenen Weißweines, der zu den erfolgreichsten in unserem Programm gehört, kann man sich kaum entziehen. Er hat nichts von der oft gequält technisch wirkenden Leichtigkeit vieler Weißweine des Languedoc, sondern kommt animierend leicht, und trotz seines bewundernswerten Gehaltes an Aroma- und Inhaltsstoffen frisch und angenehm mild auf die Zunge. Erfrischend im Charakter, seriös und anspruchsvoll im Trunk, mild in der Säure und von ungewöhnlich mineralischer Duftigkeit, erfreut er die Sinne. Das Geheimnis seiner Aromatik? 15 Prozent Viognier, 20 Prozent Grenache Blanc, die ein begeisterndes Fundament an Körper und Mineralität liefert, und ungewöhnliche 65 Prozent Chenin Blanc verantworten den lustvoll frischen Charakter dieses Charmeurs, der dazu verleitet, mit Genuß zur nächsten Flasche zu greifen. Brillante Qualität zu Kräutergerichten, zu Salaten, zu Fisch und asiatischen Gerichten! Der Weißwein von Château de Jonquières ist ein erfrischender, seriöser und anspruchsvoller Weißwein, wie man ihn im Languedoc nur selten antrifft. 15 % Viognier, 20 % Grenache Blanc und 65 % Chenin Blanc, für das Languedoc völlig unüblich, bilden das lustvolle Rückgrat dieses seidenweichen Charmeurs. Ein Weißwein mit Anspruch, vergoren und ausgebaut im kleinen Holzfaß, der nicht nur im Sommer schmeckt, sondern auch im Winter engagierte Küche nobel begleitet.
Die letzten Flaschen zum Reste-Preis - die einmalige Chance, einen der großen Weißweine des Languedoc zum Discounterpreis zu ergattern.
Frankreich : Languedoc : Château de Jonquières
Weißwein : Cuvée (diverse Rebsorten) : 2006
Der Weißwein von Château de Jonquières hat nichts von der gequält wirkenden, durch Kaltvergärung mittels Reinzuchthefen künstlich herbeigeführten Leichtigkeit, die so viele Weißweine des französischen Südens zur Anonymität verunstaltet. Trotz deftigen Charakters und sensiblen Ausbaus im Holzfaß schmeckt Jonquieres weißer Landadel nicht schwer, sondern charmant, mild und angenehm würzig. Das Geheimnis seiner angenehmen Duftigkeit sind 15 % Viognier, 20 % Grenache Blanc und ungewöhnliche 65 % Chenin Blanc. Sie liefern das weiche, bekömmlich milde Fundament an Körper und Mineralität, das den ländlich südlichen Charakter dieses unscheinbaren Charmeurs so angenehm prägt. Sollte nicht zu kalt serviert werden zu Kräuter- und Gemüsegerichten, Salaten, Fisch und asiatisch Inspiriertem. Der attraktiven Frische und Fröhlichkeit dieses gelungenen Weißweines, der zu den erfolgreichsten in unserem Programm gehört, kann man sich kaum entziehen. Er hat nichts von der oft gequält technisch wirkenden Leichtigkeit vieler Weißweine des Languedoc, sondern kommt animierend leicht, und trotz seines bewundernswerten Gehaltes an Aroma- und Inhaltsstoffen frisch und angenehm mild auf die Zunge. Erfrischend im Charakter, seriös und anspruchsvoll im Trunk, mild in der Säure und von ungewöhnlich mineralischer Duftigkeit, erfreut er die Sinne. Das Geheimnis seiner Aromatik? 15 Prozent Viognier, 20 Prozent Grenache Blanc, die ein begeisterndes Fundament an Körper und Mineralität liefert, und ungewöhnliche 65 Prozent Chenin Blanc verantworten den lustvoll frischen Charakter dieses Charmeurs, der dazu verleitet, mit Genuß zur nächsten Flasche zu greifen. Brillante Qualität zu Kräutergerichten, zu Salaten, zu Fisch und asiatischen Gerichten! Der Weißwein von Château de Jonquières ist ein erfrischender, seriöser und anspruchsvoller Weißwein, wie man ihn im Languedoc nur selten antrifft. 15 % Viognier, 20 % Grenache Blanc und 65 % Chenin Blanc, für das Languedoc völlig unüblich, bilden das lustvolle Rückgrat dieses seidenweichen Charmeurs. Ein Weißwein mit Anspruch, vergoren und ausgebaut im kleinen Holzfaß, der nicht nur im Sommer schmeckt, sondern auch im Winter engagierte Küche nobel begleitet.
Die letzten Flaschen zum Reste-Preis - die einmalige Chance, einen der großen Weißweine des Languedoc zum Discounterpreis zu ergattern.
Frankreich : Languedoc : Château de Jonquières
Rotwein : Grenache u.a. (Cuvée) : 2001
Isabelle und François de Cabissole produzieren unverkrampfte südländische Rotweine zu fairen Preisen. Wie ihre rote Basis-Cuvée: Aus 35 % Cinsault, einer Rebsorte, die in Jonquières besonders aromatisch gelingt; 35 % Carignan wurden in neuen Barriques ausgebaut und sorgen für Saft und Kraft auf der Zungenmitte mit profundem alte Rebencharakter; er ist es, der die gezähmte Expressivität des Weines bestimmt; 25 % Grenache besorgen samtig kräftige Gerbstoffdichte mit Kraft und Wärme; und schließlich sind da noch 5 % Syrah, die das Tüpfelchen auf dem „i“ darstellen. Zusammen ist das Ganze ein expressiv mediterraner Wein von natürlicher Simplizität, der den wilden Charme des Languedoc ins Glas bringt. Kein großer Wein, sondern eine ehrliche Haut mit ländlich bäuerlichem Charakter, für bekömmlichen Genuß im Alltag.
Frankreich : Languedoc : Domaine des GreCaux
Rotwein : Syrah & Grenache : 2004
Im großen Jahrgang 2004 macht die Spitzencuvée von Alain und Isabelle Caujolle ihrem Namen alle Ehre: „Héméra“, die griechische Göttin des Tages, entfaltet ihre dichte Aromenintensität in kühlen Blaubeer- und intensiven Cassisaromen, die sich mit ätherischen Kräuter- und Gewürznoten vermengen. „Héméra“ bringt Licht und Transparenz ins Mundgefühl, läuft in dichtem Kern sensibel geformter Gerbstoffe über die Zunge, breitet sich dort feinkörnig aus und kleidet den ganzen Mundraum mit kühler Frische und Sensibilität aus. „Héméra“ berührt, läßt aufhorchen, macht Weingenuß zu Gefühl. 40 % Syrah und 60 % Grenache noir, die Syrah reifte in Barriques, die Grenache im Tank, bekamen viel Zeit im Keller; 18-24 Monate reiften sie in aller Stille aus. „Héméra“ dankt es mit schwelgerischer Finesse, auf sensible Weise eingehaucht von Isabelle Caujolle, die im Keller die Tiefe und aromatische Dichte des Jahrgangs, aber auch ihrer kühlen Lagen, in trotz aller Konzentration burgundisch wirkende Transzendenz zu verwandeln versteht. Die alten Reben auf dem Plateau über Montpeyroux liefern Kühle und saftige Frische im Trunk, und edle Gerbstoffe machen den Wein anspruchsvoll süffig, sie wirken wie Kaschmir auf der Zunge. Die unverkennbare Würze der Wildnis, hier „Garrigue“ genannt, veredelt die Winzerin gefühlvoll in geheimnisvolle Fruchtfülle vielschichtiger Komplexität; ihre souverän eigenständige Stilistik beschert Vergnügen und Genuß und selbst Burgunderfans, selten von Neugier nach Neuem geplagt, dürften mit der Zunge schnalzen ob derart ausgefallener Qualität zwischen den Welten. Ein sensibler Wein von beeindruckender Authentizität. Ein famoser Lichtblick im Languedoc.
Frankreich : Languedoc : Domaine des GreCaux
Rotwein : Carignan u.a. (Cuvée) : 2005
Isabelle und Alain Caujolle sind für einen Wein bekannt, ihre legendäre „Héméra“. Der Markt akzeptierte in Zeiten der Krise im Languedoc aber nur günstige Weine, und so entstand „Terra Solis“, eine hocharomatische Cuvée aus Grenache und uralter Carignan, die aus Kostengründen nicht im Holz, sondern im Tank ausgebaut wurde. Damals konnten die beiden Winzer, die heute über elf Hektar Rebflächen verfügen, großartige alte Carignan auf kühlen Lagen der Appellation „Terrasses du Larzac“ kaufen. Aus diesen Partien schufen sie diesen Wein. Inzwischen ist "Terra Solis" seinem Zweitwein-Image entwachsen, beweist eigenständiges Profil und erfreut sich auf den Weinkarten ambitionierter Restaurants im Languedoc fröhlicher Präsenz. 2005 ist ein großer Jahrgang, der es gut meinte mit den Winzern. Er bietet alles im Überfluß. Es war aber nicht leicht, die deftigen Gerbstoffe der dicken Beerenschalen der Carignan im Keller zu zähmen. Doch Isabelle gelang das Unmögliche und so präsentiert sich ihr „einfacher“ Wein im Keller in fast explosiver Aromatik nach schwarzer Johannisbeere, ja nach Cassis-Sirup, unterlegt mit ätherischen Kräuternoten, in denen man Thymian und Rosmarin entdeckt. „Terra Solis“ ist kein Wein für distinguierte Bordeauxschnüffler, ein so expressiver wie feiner, erfrischender Alltags-Rotwein des französischen Südens, der seine wilde Herkunft nicht verleugnet. Dabei kommt er so natürlich und ungekünstelt ins Glas, daß man sich zwar an sein ausdrucksstarkes Bukett erst gewöhnen muß, aber auf der Zunge überzeugt er mit raffinierter Frische und saftiger Trinkfreude, zumal zu expressiver Sommer- und mediterraner Aromenküche. Ein hochwertig strukturierter, sehr persönlicher, origineller Wein, der Freude macht durch seine Individualität. Montpeyroux expressiv. So selbstbewußt riecht und schmeckt die neue Weingeneration des französischen Südens. So schnell geht es, wenn man es kann: Was der 99er andeutete, setzt dieser 2000er, beeindruckend in Konsistenz und Stilistik, in Konzeption und Geschmacksstruktur um. Mit diesem Wein beweisen Alain und Isabelle Caujolle, daß Montpeyroux auf dem besten Weg zum eigenständigen Terroir im Languedoc ist. Faszinierend offenbart dieser Wein den Charakter des großen Jahrgangs: präsent in den Gerbstoffen, die so typisch sind für Montpeyroux; dicht, aber fein; kompakt und voller Fruchtwürze, aber transparent und schmelzend; satt in der Konzentration und doch erfreulich unbeschwert zu genießen. Hier demonstriert ein Terroir exemplarisch, was Herkunftscharakter ist, der sich in spezifischer Gerbstoffqualität manifestiert, die im Weinberg entstanden ist und nicht durch Kellertricks. Eine brillante Qualität aus großem Jahrgang, versehen mit der Handschrift des Winzers und doch von unverkennbarem Regionalcharakter. Braucht drei bis vier Jahre, um sich zu harmonisieren, zeigt aber schon heute alles, was in ihr steckt. Bravo! Ein neues, bescheiden auftretendes Weingut, das zu unserem besonderen Anliegen geworden ist.
Frankreich : Languedoc : Domaine des GreCaux
Rotwein : Grenache & Syrah : 2003
Nach schwierigen Jahren der Krise im Languedoc ist die kleine Domaine des GreCaux aus Montpeyroux wieder im Programm. Isabelle und Alain Caujolle-Gazet hielten nicht nur durch, sie entwickelten ihre Weinberge konsequent weiter, stellten auf ökologischen Anbau um und gehören heute zur kleinen Spitzengruppe des Languedoc. Ihre Weine tragen auf verblüffende Weise burgundische Züge, was vielleicht auch daran liegt, daß Isabelle, die aus Burgund stammt, für den Keller zuständig ist. Jedenfalls durchzieht der noble Hauch tiefgründiger Frische und fruchtbetonter Delikatesse unverkennbar die subtil geschmeidigen Gerbstoffe ihrer Weine, die kräftig mit der Expressivität der Kräuter des Südens gewürzt sind. Grenache und Syrah ähneln hier tatsächlich in Transparenz und kühler Reife hochwertigem Pinot. Es ist kein Wunder, daß die Weine dieses ehrgeizigen Betriebes unter den Winzern der Region als Referenz geachtet werden. Der hier alles andere als heiß, schwer oder plump ausgefallene Jahrgang 2003 steht für die profunde Kompetenz des Winzerpaares. Er gereicht als Spitzencuvée „Héméra“ der griechischen Göttin des Tages allemal zur Ehre. Dichte Aromaintensität entfaltet sich in prägnanten Cassis- und Kräuternoten, kühl, intensiv, gewöhnungsbedürftig ätherisch. Nicht jedermanns Sache, das sei vorweg gesagt. „Héméra“ bringt Licht und Transparenz ins Mundgefühl, läuft in dichtem Kern sensibel geformter Gerbstoffe über die Zunge, breitet sich dort feinkörnig aus und kleidet den ganzen Mundraum mit kühler Frische und Sensibilität aus. „Héméra“ berührt, läßt aufhorchen, macht Weingenuß zu Gefühl. Die alten Reben auf dem Plateau über Montpeyroux sorgten trotz sengender Hitze im Sommer 2003 für kühle und saftige Frische im Trunk, edle Gerbstoffe machen den Wein anspruchsvoll süffig, sie wirken wie Kaschmir auf der Zunge. 40 % Syrah und 60 % Grenache noir konnten 24 Monate in aller Stille ausreifen, was die samtig seidige Qualität der Gerbstoffe erklärt. Unverkennbar steht expressiv die aromatische Würze der Wildnis, hier „Garrigue“ genannt, über dem Glas. Winzerin Isabelle hat sie gefühlvoll zu geheimnisvoller Fruchtfülle vielschichtiger Komplexität gezähmt. Trotz seiner aromatischen Expressivität ein sensibler Wein von beeindruckender Authentizität. Ein famoser Lichtblick im Languedoc. Ein Tip für Neugierige und Kundige.
Frankreich : Languedoc : Domaine des Perrières
Rotwein : Carignan u.a. (Cuvée) : 2006
Die Zukunft wird Gegenwart. Marc Kreydenweiss hat aus den Erfahrungen seines Erstlingsjahrgangs gelernt. Die kargen Böden seiner „Domaine de Perrières“ ließ er nach Nährwerten und Mineralien bestimmen, kaufte Kuh- und Schafsmist, um Humus zu gewinnen und präparierte die Weinberge konsequent für den biodynamischen Anbau. Er forstet verwahrloste Parzellen auf, absolviert konsequent grüne Lese, düngt ausschließlich mit Humus und macht intensive Bodenarbeit, um die Reben zu belüften und gezielte Begrünung anzulegen. Die Kelterei renovierte er von Grund auf.
So präpariert wurde der große Jahrgang 2000 für Marc Kreydenweiss zur Stunde der Wahrheit: der erste komplett von ihm kontrollierte und betreute Jahrgang kam in die Kelter – aus 100 % Carignan, jener ungeliebten Rebsorte des französischen Südens, die gerade eine so vielversprechende Renaissance erlebt. Durch konsequente Arbeit im Weinberg, verstärkt durch rigorose Selektion am Stock und erneute Auslese an Lesetischen unmittelbar vor der Kelter, entstand ein Wein erstaunlicher Dimension:
Noch wirkt Marc Kreydenweiss brillanter 2000er etwas verhalten im Bukett, in ein bis zwei Jahren aber wird er sich zur typisch explosiven Expressivität entwickeln, für die die viel zu wenigen guten Weine der Region bekannt sind. Immerhin deutet er die außergewöhnliche Tiefe im Duft an, der man mit der Nase hinterhertauchen will, und man ahnt schon im Bukett die satte Gerbstoffkonzentration, die sich auf der Zunge als erstaunlich dicht und seidig zugleich, als transparent und würzig entpuppt. Satte Fülle und komplexe Aromenpalette deutet dieser Wein erst an, in zwei bis drei Jahren werden sie zum Weinerlebnis, mit viel Charakter, der Geduld fordert, aber immenses Trinkvergnügen signalisiert. Hier wächst ein Betrieb mit Referenzcharakter heran. Wer träumt als Weintrinker nicht von einem deftigen, schmackhaften Alltags-Rotwein, der nicht anstrengend ist und doch so anspruchsvoll, daß er nicht nur aromatische Küche, Gegrilltes und würzige Regionalküche perfekt zu begleiten versteht, sondern auch mal ohne kulinarische Begleitung vom Streß des Alltags genüßlich abzulenken versteht? „Perrières“ von Marc und Emanuelle Kreydenweiss erfüllt dieses Anforderungsprofil zu beispielhaft reellem Preis. Er steht für die Domaine aus der Nähe von Nîmes als jene Cuvée, die das realisiert, was sich der legendäre Biodynamik-Pionier unter seinem Rotwein-Ideal vorstellt. "Perrières" basiert auf der typisch südfranzösischen Rebsorte Carignan, die seinen deftigen Charakter nachhaltig prägt. Rund 70 Jahre alt sind die Rebstöcke, 12 Monate wurde der Wein in gebrauchten Barriques ausgebaut. Das Ergebnis ist ein saftig herzhafter Rotwein mit Anspruch aber ungezwungener Individualität. Samtige Tannine in südlicher Pracht, unaufdringliche, appetitmachende Würze und herzhaft belebende Frische im Nachklang definieren einen fröhlich zu genießenden, äußerst bekömmlichen Rotwein des Südens aus zertifziert biodynamischem Anbau. Er bereichert den Alltag und wird im Sommer, dezent gekühlt serviert, zum Lieblingsbegleiter warmer Abende auf der Terrasse; im Winter wärmt er mit dem Charme des Südens und hält Erinnerungen an die warmen Tage des Jahres wach. Und das mit bekömmlichen 12,8 Volumenprozent. Ein Wein mit Mehrwert.
Frankreich : Languedoc : Domaine des Perrières
Rotwein : Carignan u.a. (Cuvée) : 2005
„Barbabelle“. Die charaktervolle Alltags-Cuvée mit dem hübschen Namen stammt von einer Einzellage der Domaine des Perrières im Hinterland von Nîmes und ist den regionalen Rebsorten Carignan, Grenache und Cinsault gewidmet. Marc Kreydenweiss keltert daraus einen exzellenten Costières de Nîmes, der der geschundenen Appellation wahrlich zur Ehre gereicht und beweist, daß es auch anders geht. Charmant und süffig, herzhaft und tiefgründig in den Aromen, sorgen die Kieselböden des Rhônetales im Zusammenspiel mit der biodynamischen Anbauweise hier für angenehm leichten Alkohol und duftige Substanz. Das muß dem Marc Kreydenweiss erst mal jemand so nachmachen! Für uns ist "Barbabelle" Musterbeispiel eines Alltagsrotweines, der trotz fairen Preises authentischen Regional-Charakter und hohes qualitatives Niveau ins Glas bringt. Feine milde Säure macht ihn animierend trinkfreudig und bekömmlich, vermittelt ihm mediterran erfrischende Würze, und unkomplizierte Gerbstoffe umschmeicheln die Zunge in genau der richtigen Dosierung. Die kühle Frische, die der Wein verströmt, ist untrügliches Indiz für die sorgfältige biodynamische Arbeit in Weinberg und Keller. Sie steht für den hohen Anspruch, den der bemerkenswerte Rotwein für jeden Tag ganz unaufdringlich und selbstverständlich realisiert. "Barbabelle" will kein großer Wein sein, aber er riecht und schmeckt so angenehm, wie er bekömmlich ist, ja, er schmeckt nach mehr, als er kostet. Ein Glücksfall aus großem Jahrgang, der uns einen ganz besonderen Tip wert ist.
Frankreich : Languedoc : Mas D´Espanet
Rotwein : Syrah & Grenache : 2000
Nur 18 hl/ha Ertragsmenge sorgen hier für Stoff aus dem die Träume sind. Wer hätte gedacht, daß so ernsthafter Rebsaft, so seriöser Stoff mit so ausgeprägt kühler Finesse aus dem Departement Gard kommen kann, das an sich bekannt ist für billige Landweine ohne großen Charakter! In seine tiefe würzige Spitzencuvée hat Denys Armand in diesem großen Jahrgang 90 Prozent reife Syrah und 10 Prozent überaus konzentrierte Grenache Noir integriert, die eine Tiefe, Frische und kühle edle Fülle an den Tag legen, wie es nicht nur im Gard äußerst selten ist. Kerngesundes Traubengut, sorgfältige Lese in kleine Körbe, sensible Verarbeitung im Keller und ein langes Faßlager sind für die Harmonie dieses wohltuenden Spitzenweines verantwortlich, dessen würzige, weiche Tiefe für angenehme Texturfülle im Mund sorgt, wobei er stets konturiert bleibt, perfekt definiert auf der Zunge und ungewöhnlich persistent und frisch im Gesamteindruck. Mehr Tiefe als der 99er, aber auch mehr Gerbstoff und Substanz, weniger Frische, dafür mehr Wärme, weniger noble Finesse, dafür mehr Muskeln und innere Tiefe. Je nach Lust und Laune läßt sich dieser eindrucksvolle Rebsaft aus nachvollziehbar sorgfältiger Produktion wie ein Pauillac kombinieren, der auf Hermitage trifft. Dieser noble Wein auf Basis reifer, konzentrierter Syrah, der aber die übliche Wildheit abgeht, begleitet zahlreiche raffinierte Speisen ebenso, wie ein gutes Buch, ein stilles Kaminfeuer oder ein gutes Gespräch. Raffinierte Harmonie von Kraft und Spiel, Feinheit und Struktur, Intellekt und Gefühl. Bravo – ein dringender Tip für den anspruchsvollen Genießer (der Preis ist unschlagbar und läßt Bordeaux und seine Hochgewächse verblassen!). Mas d´Espanet ist ein kleiner Qualitätsbetrieb im Hinterland von Nîmes, der in ganz Frankreich Berühmtheit erlangte mit jener Spitzencuvée, die wir hier, kurz vor Jahrgangswechsel, zum Sonderpreis offerieren. Viele Weingüter im Languedoc haben Absatzprobleme, so daß uns einige Winzer preislich entgegenkommen, so auch Mas d´Espanet; diese Geste veranlaßt uns, Ihnen die neuen Preise als besonderen Kaufanreiz weiterzugeben. "Bois du Roi", eine auf reifer Syrah basierende Spitzencuvée aus dem kleinen Holzfaß, ist das besondere Schnäppchen dieser Vor-Inventur-Sonderaktion. Der Jahrgang 1999 vermittelt raffinierte Finesse mit erfrischender Kühle im Trunk, eine superbe Cuvée, die auch überzeugten Bordeauxfreunden ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird - so edel und gediegen kann Rotwein aus dem Languedoc schmecken. Verständlich, daß Mas d´Espanet mit dieser Cuvée auch die Pariser Nobelrestaurants erobern konnte. Der Jahrgang 2000, nominell besser und höherwertiger eingestuft, trägt die Hitze des 2000ers Sommers in sich. Warm und konzentriert, dichter und üppiger als der 99er wirkt er massiver, kompakter undtiefgründiger, aber eben auch weniger fein und kühl - mehr eine Stilfrage, als eine Frage der Qualität. Beide Weine sind unsere ganz besondere Empfehlung als Referenz für die Zukunft des Languedoc.
Frankreich : Languedoc : Mas D´Espanet
Rotwein : Syrah & Grenache : 1999
Wir schätzen Denys Armands saftige und distinguiert edel auftretende Cuvée, hier in ihrer allmählich trinkreifen Jungfernversion, persönlich sehr. 90 Prozent Syrah und 10 Prozent Grenache Noir liefern nicht das übliche Languedoc-Geschmacksbild mit breitem, fettem Syrah-Charakter voller Garrigue- und Kräuteraromen, das weich und füllig den Mundraum auskleidet und allmählich uniform wirkt – nein, hier erlebt man zwar auch satte Konzentration im Mund, aber die Gerbstoffqualität ist enorm, die Tannine verteilen sich fein, transparent und erfreulich frisch und persistent im Mund und liefern ein stimmiges, sehr angenehmes Geschmackserlebnis, das ob seiner Eleganz und Finesse erstaunt und begeistert. Im Laufe der nächsten zwei bis drei Jahre wird sich Denys Armands Spitzencuvée, die übrigens standesgemäß in 12er Holzkiste geliefert wird, öffnen, um ihre innere Harmonie und Dichte über Jahre zur Perfektion zu entwickeln. Ein unspektakulär "schön" wirkender Wein im besten Sinne, der Spaß macht, die Sinne entspannt und verwöhnt. Der Sonderpreis (statt 18.50 Euro!) macht Denys Armands Spitzenwein zur Sensation. Mas d´Espanet ist ein kleiner Qualitätsbetrieb im Hinterland von Nîmes, der in ganz Frankreich Berühmtheit erlangte mit jener Spitzencuvée, die wir hier, kurz vor Jahrgangswechsel, zum Sonderpreis offerieren. Viele Weingüter im Languedoc haben Absatzprobleme, so daß uns einige Winzer preislich entgegenkommen, so auch Mas d´Espanet; diese Geste veranlaßt uns, Ihnen die neuen Preise als besonderen Kaufanreiz weiterzugeben. "Bois du Roi", eine auf reifer Syrah basierende Spitzencuvée aus dem kleinen Holzfaß, ist das besondere Schnäppchen dieser Vor-Inventur-Sonderaktion. Der Jahrgang 1999 vermittelt raffinierte Finesse mit erfrischender Kühle im Trunk, eine superbe Cuvée, die auch überzeugten Bordeauxfreunden ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird - so edel und gediegen kann Rotwein aus dem Languedoc schmecken. Verständlich, daß Mas d´Espanet mit dieser Cuvée auch die Pariser Nobelrestaurants erobern konnte. Der Jahrgang 2000, nominell besser und höherwertiger eingestuft, trägt die Hitze des 2000ers Sommers in sich. Warm und konzentriert, dichter und üppiger als der 99er wirkt er massiver, kompakter undtiefgründiger, aber eben auch weniger fein und kühl - mehr eine Stilfrage, als eine Frage der Qualität. Beide Weine sind unsere ganz besondere Empfehlung als Referenz für die Zukunft des Languedoc.
Frankreich : Languedoc : Domaine de la Garance
Süßwein : Grenache noir : 2000
Eine ungewöhnliche Rarität ist dieser spektakuläre Süßwein, der ganz in der Tradition eines Maury oder Banyuls steht. Ein klassischer Vin Doux Naturel, der aber im Languedoc keine Appellation besitzt und deshalb als „Vin de Liqueur“ verkauft werden muß. Aus 100 % ultrareifer Grenache Noir von über hundert Jahre alten Rebstöcken produzieren Murielle und Pierre Quinonero ihren herrlich dekadenten roten Süßwein „Bruixas“. Er geizt nicht mit voluminöser Gerbstoffstruktur und erinnert in seiner dichten Aromatextur an Schokolade und Kakao. Er begleitet ein gutes Buch ebenso vollendet wie ein intimes Gespräch am Kamin, eine Diskussion unter Freunden oder ein raffiniertes Schokoladen-Dessert. Der klassische Begleiter zur guten Zigarre und eine wärmende Flasche für kalte Nächte. Probieren Sie es aus.
Manche Winzer sind wundersam. Auf den Holzkisten steht „Vintage 2000“. Es handelt sich also um den großen Jahrgang 2000. Auf den Flaschen selbst steht aber nichts! Kein Jahrgang. Sie kriegen und genießen aber garantiert 2000.
Eine ziemlich ungewöhnliche, zumindest absolut einmalige Rarität liefern die beiden Experimentalwinzer aus Caux mit diesem Süßwein, der ganz in der Tradition eines Maury oder Banyuls hergestellt wurde. Es ist ein klassischer Vin Doux Naturel, der im Languedoc natürlich keine Appellation besitzt und deshalb als „Vin de Liqueur“ verkauft werden muß. Aus 100 % ultrareifer Grenache Noir von über 100 Jahre alten Rebstöcken produzieren Murielle und Pierre einen Süßwein, der es in sich hat. Er besitzt voluminöse Gerbstoffstruktur, die in ihrer dichten Aromatextur an Schokolade und Kakao erinnert. Diese roten Süßweine finde ich faszinierend, obwohl sie hierzulande keinen Markt haben. Wer trinkt schon so „perverses Zeug“?! Dabei begleiten solche edlen Getränke ein gutes Buch ebenso vollendet, wie ein intimes Gespräch am Kamin, eine Diskussion unter Freunden oder ein raffiniertes Schokoladen-Dessert. Dieses Exemplar in der 0.75l-Flasche ist fein, rassig und wirkt insgesamt balancierter als ein Maury oder ein Banyuls. Probieren Sie es doch einmal aus, Sie werden staunen!
Manche Winzer sind wundersam. Auf den Holzkisten steht "Vintage 2000", es handelt sich also um den großen Jahrgang 2000, auf den Flaschen aber steht - nichts! Kein Jahrgang. Sorry, Sie kriegen und trinken aber ganz gewiß 2000er.
Frankreich : Normandie : Cidrerie & Pomologie Bordelet
Cidre (Petillant Naturel) : Apfel (div. Sorten) : 2006
Dieser besonders aromatische Cidre besitzt nur 3 Vol. % Alkohol und bringt dafür etwas mehr Süße auf die Zunge. Für ihn verwendet Eric Bordelet Apfelsorten mit weniger Tanningehalt und milder Säure. Sein Sidre "Doux" verströmt intensiv süße Fruchtaromen mit einem Hauch feiner Säure, der für Länge und animierend appetitliche Frische sorgt. Ein origineller, bekömmlich leichter Aperitif an heißen Sommertagen, anspruchsvolles Lustgetränk auf der Terrasse, köstlicher Begleiter sommerlicher Salate, aber auch fruchtiger Desserts und leckerer Kuchen vom Blech. Und im Winter freuen sich klassische Schlupfkuchen und hochwertiges Mürbteig-Gebäck über seine fröhlich leichte und köstlich süße Begleitung.
Frankreich : Normandie : Cidrerie & Pomologie Bordelet
Cidre (Petillant Naturel) : Apfel (div. Sorten) : 2005
Ein klassischer Demi-sec, also ein halbtrockener, besonders erfrischender Cidre, für dessen Herstellung Eric Bordelet Apfelsorten verwendet, die hohen Tanningehalt und etwas mehr Säure besitzen. Die Vergärung fand bei niedriger Temperatur statt, um langsam und länger für etwas mehr Alkoholgehalt vergären zu können und eine Aromenfülle zu erzielen, die „weiniger“, komplexer, intensiver und voller wirkt. Dieser Cidre ist haltbar und wird sich über 1-2 Jahre auf der Flasche entwickeln. Nach des Tages Müh und Arbeit der perfekte Startschuß in einen angenehmen Feierabend; erfrischender Aperitif zu salzigem Gebäck, Oliven und Knabberteilen; seriöser Begleiter zu wenig süßen Desserts, und hochwertige Frischkäse an würzigen Marinaden oder erstklassigen Ölen begleitet er in stiller Perfektion. Wohlfühl-Getränk für warme Tage und Genuß ohne Reue. Eric Bordelet ist ein Unikat in der Welt des Weines. Seine legendären Obst-Sekte sind in ihrer außergewöhnlichen Reintönigkeit, Frische und Präzision in Machart und Charakter unerreicht, originell im Charakter und brillant im Geschmack. Eric Bordelet ist der Maßstab in Sachen Cidre. Seine 19 Hektar Obstbäume mit rund 30 verschiedenen alten angestammten Apfelsorten stehen in der Normandie; viele Bäume sind 40 bis 50 Jahre alt. Sein Spitzenprodukt „Poiré sur le Granit“ stammt gar von 100, 200 und 300jährigen Birnenbäumen, Methusalems längst vergessener Sorten, die winzig kleine Früchte tragen. Sie teilen eine Konzentration und Intensität im Aroma mit, die seine Cidres wertvoll und kostbar machen. Cremig, intensiv, trocken, dicht und mit feiner, nobler Perlage überzeugt Eric Bordelets „Poirè sur le Granit“ auf Champagner-Niveau. Er komponiert seine Cidres entsprechend seiner Apfel- und Birnensorten. Jede Sorte wird getrennt verarbeitet, um vor der Flaschengärung für das spätere Geschmacksbild mit anderen verschnitten zu werden. Sein profundes Handwerk macht Äpfel und Birnen wertvoll. Seine Obst-Petillants sind handwerkliche Kunstwerke natürlicher Schönheit und Perfektion. Es gibt kaum einen schöneren Aperitif, kaum einen angenehmeren und bekömmlicheren Begleiter durch warme Terrassenabende, als diese unglaublich guten Cidres aus Apfel oder Birne, die jede Vorstellung dessen, was Cidre sein kann, sprengen.
Für seinen klassischen Demi-sec, einen halbtrockenen, besonders erfrischenden Cidre, verwendet Eric Bordelet Apfelsorten, die hohen Tanningehalt und etwas mehr Säure besitzen. Dadurch ist dieser Cidre haltbar und entwickelt sich über 1-2 Jahre auf der Flasche. Nach des Tages Müh und Arbeit der perfekte Startschuß in einen angenehmen Feierabend; erfrischender Aperitif zu salzigem Gebäck, Oliven und Knabberteilen; seriöser Begleiter zu wenig süßen Desserts, und hochwertige Frischkäse an würzigen Marinaden oder erstklassigen Ölen begleitet er in stiller Perfektion. Wohlfühl-Getränk für warme Tage und Genuß ohne Reue.
Frankreich : Normandie : Cidrerie & Pomologie Bordelet
Cidre (Petillant Naturel) : Birne (div. Sorten) : 2005
Unser meistverkaufter Cidre, ein Renner im Programm, der sich von Monat zu Monat zunehmender Beliebtheit erfreut. Kein Wunder. Diesen Traumstoff von „Birnen-Sprudel" gewinnt Eric Bordelet von teilweise über 100 Jahre alten Birnenbäumen. Seine Ausstrahlung und Charme bezaubern mit dem ersten Schluck. Trocken kommt er auf die Zunge, erfrischend säuerlich mit zarter, feiner Süße unterlegt, die seinem intensiven Birnengeschmack appetitliche Harmonie verleiht. Man schnalzt freudig mit der Zunge. „Authentique“ in Duft und Geschmack, begeistern seine präzise Textur im Mund und seine aromatische Reintönigkeit. Ein mit großer Sorgfalt präparierter Birnen-Schaumwein, der sich anspruchsvollen Zungen als origineller und bekömmlicher Aperitif empfiehlt, benebelt er doch mit seinen 4 Vol % nicht schon vorab die Sinne, sondern stimmt auf ideale Weise auf das ein, was an Wein und Speise folgt. Ein trockener Birnen-Cidre, der Wunder wirkt zu frischem Ziegenkäse und zu Kuchen und Desserts, die mit hochwertiger Bitterschokolade gewürzt oder hergestellt wurden.
Frankreich : Normandie : Cidrerie & Pomologie Bordelet
Cidre (Petillant Naturel) : Birne (div. Sorten) : 2006
Ein Traumprodukt. Unerreicht originell und entspannend genüßlich. Uralte Birnensorten von 20 m hohen, mehrere hundert Jahre alten Birnenbäumen liefern ein Birnenerlebnis, das seinesgleichen sucht. Extrem sorgfältige Lese, nicht minder sorgfältige Verarbeitung und eine langsame, kalte Gärung auf der Flasche hinterlassen nachhaltigen Eindruck, in dem deutlich Mineralität zum Vorschein kommt. Man ist geneigt, ein solches Obst-Produkt als minderwertig abzutun. Doch der Aufwand ist identisch dem für hochwertigen Wein oder Champagner, zumindest wenn man so arbeitet wie Eric Bordelet. Das Genußerlebnis ist leicht im Alkohol aber gar nicht leicht in der Komplexität des betörenden Zusammenspiels von Süße, Säure, Gerbstoffen und Fruchtkomponenten, die haarscharf und meisterhaft zwischen süß und sauer jonglieren. Intensiv und lange klingen die frischen Birnennoten am Gaumen nach, wehmütige Erinnerungen an die Kindheit weckend, an regnerische Herbsttage, an denen man die letzten und besten Birnen klauen ging. Ein eindrucksvolles Geschmackserlebnis für anspruchsvolle Liebhaber. 100 Jahre braucht ein Birnenbaum um zu wachsen, 100 Jahre produziert er und über 100 Jahre stirbt er, so ein altes normannisches Sprichwort. Diesen uralten Riesen, die unerreichte Geschmacksintensität liefern, widmet Eric Bordelet respektvoll ein Kunstwerk, das die Vergänglichkeit der Zeit schmeckbar macht.
Frankreich : Sauternes (edelsüß) : Château Climens, 1er Cru Sauternes
Einer der großen und seriösen Spitzenweine des Sauternais, der weder Kryoextraktion noch Anreicherung zur Verbesserung seiner Qualität verwendet. Hier geht es noch traditionell und handwerklich seriös zu. Château Climens, seit Jahren im Besitz der bekannten Familie Lurton, ist der Altmeister des Sauternais.Intensiv goldgelbe Farbe weist auf enorme Konzentration an Inhaltsstoffen hin, die sich auf der Zunge bestätigt: Dick, viskos und bewundernswert komplex präsentiert sich der Wein mit enorm dichter Süße und räumlich spürbarem Mundgefühl. Das Aromenspektrum ist vielschichtig, würzig, gelb und mit einem Nachklang versehen, der staunen läßt. Ein klassischer Botrytis-Sauternes, der Geschmacksgefühl erlebbar macht.
Frankreich : Sauternes (edelsüß) : Château Climens, 1er Cru Sauternes
Château Climens, seit 1971 im Besitz der omnipräsenten Winzerfamilie Lurton, heute von Bérénice Lurton gemanagt, gibt sich vorbildlich offen in der Informationspolitik: 2003 wurde erstmals, wenngleich auch nur sensibel dosiert, aufgesäuert, um die mikrobiologische Stabilität des Weines zu gewährleisten. Diese Aufsäuerung fand bei zahlreichen Weinen selbst renommierter Châteaus in diesem Jahrgang statt, allerdings längst nicht so gekonnt und sensibel realisiert wie auf Climens. Viel zu viele Weine des Jahrgangs 2003, ob rot, weiß oder süß, wirken geradezu entstellt durch offenkundig schmeckbare Mostaufsäuerung, die übrigens von den Weinbauverbänden in erschreckend hoher Dosierung sogar empfohlen wurde! Auf Climens brachten 100 % Semillon magere 12 hl/ha Ertrag, die Erntemenge war klein, die Qualität dafür spektakulär. Die cremige, viskose Konsistenz des Weines hat das Zeug zum Klassiker. Seine komplexe Charakteristik, extrem süß, extrem würzig, extrem dicht gepackt, macht den Wein zum derzeit noch anstrengenden Genuß, der Jahre brauchen wird, bis er sich zugänglich und charmant präsentiert. Climens 2003 ist einer der großen Süßweine eines Jahrgangs, der sein wahres Profil erst noch entwickeln muß.
Frankreich : Sauternes (edelsüß) : Château Climens, 1er Cru Sauternes
Was Berenice Lurton in den letzten Jahren aus Climens gemacht hat, verdient Respekt. Leider ist Süßwein, insbesondere so anspruchsvoller wie Climens, der mühsam in vielen Lesedurchgängen edelfaulen Trauben abgerungen wird, so gut wie nicht nachgefragt hierzulande. Deshalb geht der größte Teil der Produktion nach Asien und Amerika, wo die großen Süßwein-Connaisseure der Welt sitzen, statt nach Deutschland, das eigentlich vergleichbare Süßweinkultur hätte. Doch hier scheint man lieber in ideologischer Trockenheit zu verharren, als sich neugierig mit den süßen Wundern der Natur auseinanderzusetzen. Bedauerlich und unverständlich, daß große Süßweine hierzulande noch immer nur ein Nischendasein fristen, erleben doch gerade sie eine Qualitätsrevolution sondersgleichen. Climens gibt den Takt vor, gehört zu den Spitzen internationaler Süßweinkultur. Sein Jahrgang 2006 wird zu den historischen Ausnahmeerscheinungen des erstklassigen Weingutes gehören, das scheint er schon heute zu versprechen. Dick, barock, überschwenglich dimensioniert, zugleich fein verwoben, frisch und zitrusartig elegant; noch reift der konsequent spontan vergorene Wein in neuen Barriques, wo er sich harmonisiert; sein expressives Bukett wirkt betörend in seiner Intensität, seine Frische und Eleganz berauschend. Wir wagen es, Ihnen diesen grandiosen Weltklasse-Süßwein anzubieten, damit Sie, Ihre Kinder und Kindeskinder Spaß und Genuß damit haben, heute, morgen, übermorgen und in fünfzig Jahren. Climens 2006 ist nach Meinung Berenice Lurtons für Generationen gedacht, für Generationen gemacht.
Frankreich : Südrhône : Domaine Nicolas Croze
Rotwein : Syrah & Grenache : 2005
Die vier großen Rebsorten des französischen Südens dominieren den Charakter dieser kraftvollen, zugleich aber auch eleganten Spitzencuvée: 50% Grenache, 30% Syrah, 10% Cinsault und 10% Carignan von kalkigen Lehm-Kieselböden sorgen für Rasse und Harmonie in einem Wein, der schmeichelt, ohne langweilig zu sein, der mediterran ist, ohne heiß zu sein, der aromatische Fülle verbreitet, die Frucht mit Würze gekonnt vermählt. Schokolade und schwarze Johannisbeere geben sich in Duft und Geschmack ein Stelldichein mit Lakritze und schwarzen Oliven. „Nôtre Dame de Melinas“ ist ein attraktiver Rotwein aus schonendem An- und Ausbau, der viele Stärken der südlichen Rhône in sich vereint: Viel Wein fürs Geld; realistischen Anspruch schonend umgesetzt in Weinfreude; macht Vorurteile zunichte, weil guter Wein aus Frankreich nicht teuer sein muß und trotzdem lecker schmecken kann. Côtes du Rhône, wie er sein kann und sein sollte.
Frankreich : Südrhône : Domaine Nicolas Croze
Weißwein : Roussanne & Marsanne : 2006
Der junge Nicolas Croze ist ein selbstbewußter Winzer, der Wein nicht als ausgereiztes Spitzenprodukt sieht, sondern der zum fairen Preis reellen Wein produzieren will. Er ist mit allen Wassern gewachsen, trotz seiner Jugend, kennt seine Kollegen in der Region, probiert viel und versucht mit seinen Mitteln so expresive und zugleich feine und frische Weine wie möglich zu machen. Sein weißer Côtes du Rhône ist nicht gerade das, was sich der deutsche Weintrinker als Weißwein erträumt, dazu fehlt ihm die typisch deutsche Säure und die florale Frische, die deutsche Weißweine nun mal auszeichnet. Aber er ist ein Musterbeispiel für Weißwein von der Südrhône. Grenache Blanc, Roussanne, Bourboulenc und Marsanne, die klassischen alten weißen Rebsorten des französischen Südens, hat er zu einem cremigen, durchaus gehaltvollen, aber zugleich auch frischen Weißwein konzipiert, der ultrafranzösisch riecht und schmeckt. Knochentrocken, mit breitem aber präzise wirkendem Geschmack nach gelben und weißen Blüten, mit der feinen animierend wirkenden Bitterkeit der alten Rebsorten und weicher, cremiger Säure ausgestattet, und viel Geschmacksdichte, die ihn „schwerer“ wirken läßt als er de facto ist, weil er intensiver riecht und schmeckt als deutsche Weißweine dieser Preisklasse, begleitet er frischen Fisch in Saucen ebenso appetitlich, wie hochwertige Käse, helle Fleischgerichte und Salate und Vorspeisen, doch auch für sich getrunken gefällt er ob seiner duftigen Aromen und trockenen milden Struktur dem frankophilen Weinfreund garantiert. Es ist eben ein Weißwein mit ausgeprägtem Regionalcharakter, das Gegenteil von einem Globalwein. Und das ist gut so.
Frankreich : Südrhône : Domaine Nicolas Croze
Rotwein : Grenache & Syrah : 2005
Die Weine des jungen Nicolas Croze sind ein Glücksfall. Nur wenige Winzer der Côtes du Rhône verbinden so selbstverständlich Anspruch mit Wirklichkeit, wie dieser sympathische junge Winzer von der Ardèche. Traditionell wie seine Vorfahren vergärt er wieder auf Stiel und Stengel, verzichtet bewußt auf modische Extraktionsverfahren, die so viele Weine an der Rhône grausam verunstalten, weil sie trocken und ausgezehrt wirken am Gaumen, keine Frucht besitzen und mit viel neuem Holz aufgepäppelt werden müssen, um mehr vorzugeben, als sie tatsächlich sind. Nicolas Crozes schert sich trotz seiner Jugend nicht um vermeintlich „moderne“ Weinbereitungsverfahren. Er produziert selbstbewußt köstlich saftige, zuverlässige Côtes du Rhônes, die zum höchst fairen Preis höchst angenehmen Weingenuß bescheren. „Les petits coins“, das sind viele, teilweise winzige Parzellen rund um den malerischen Ort St. Martin d´Ardèche, die Familie Croze wie ein Puzzle aufwendig bewirtschaftet. Nicolas präsentiert damit einen fruchtbeladenen, saftigen Côtes du Rhônes aus Grenache und Syrah für jeden Tag, der ihm und uns viele treue Kunden bescherte. Aus Freude am Wein mit Freude am Preis!
Frankreich : Südrhône : Domaine Nicolas Croze
Rotwein : Syrah & Grenache : 2005
Die vier großen Rebsorten des französischen Südens dominieren den Charakter dieser kraftvollen, zugleich aber auch eleganten Spitzencuvée: 50% Grenache, 30% Syrah, 10% Cinsault und 10% Carignan von kalkigen Lehm-Kieselböden sorgen für Rasse und Harmonie in einem Wein, der schmeichelt, ohne langweilig zu sein, der mediterran ist, ohne heiß zu sein, der aromatische Fülle verbreitet, die Frucht mit Würze gekonnt vermählt. Schokolade und schwarze Johannisbeere geben sich in Duft und Geschmack ein Stelldichein mit Lakritze und schwarzen Oliven. „Nôtre Dame de Melinas“ ist ein attraktiver Rotwein aus schonendem An- und Ausbau, der viele Stärken der südlichen Rhône in sich vereint: Viel Wein fürs Geld; realistischen Anspruch schonend umgesetzt in Weinfreude; macht Vorurteile zunichte, weil guter Wein aus Frankreich nicht teuer sein muß und trotzdem lecker schmecken kann. Côtes du Rhône, wie er sein kann und sein sollte.
Frankreich : Médoc & Haut-Médoc : Clos Manou
Rotwein : Merlot & Cabernet Franc : 2005
Der Jahrgang 2005 gelang Stéphane und Françoise Dief in seltener Perfektion. Ein großer Wein aus einem großen Jahrgang, der noch für viel Furore sorgen wird, wenn er erstmal in die einschlägigen Verkostungen gekommen ist. Noch kennt den Geheimtip hierzulande kaum jemand. Das kann sich aber ganz schnell ändern. Satte 14 Vol. % bringt der Jahrgang auf die Waage, doch man schmeckt sie kaum, so dicht verwoben wirkt die mächtige Struktur des Weines. 50 % Merlot, 40 % Cabernet Sauvignon und ungewöhnliche 10 % Petit Verdot sorgen für packend dichte Ausstrahlung eines ungewöhnlich reichen Bordeaux. Ein Weinjuwel, das sich einer kleinen Parzelle in Saint Christoly verdankt, die mit teilweise sehr alten Reben bestockt ist. Sie sorgen für jene Komplexität an Struktur und Mundgefühl, die "Clos Manou" weit über viele Cru Classés des Jahrgangs erhebt. Sollte in fünf bis acht Jahren allmählich genüßliche Trinkreife erreichen. Wird ab Frühjahr 2008 lieferbar sein.
Frankreich : Médoc & Haut-Médoc : Clos Manou
Rotwein : Merlot & Cabernet Franc : 2006
Stéphane und Françoise Dief entwickeln sich zum Ausnahmebetrieb im Medoc. Wer sonst arbeitet hier mit derartigem Aufwand im Weinberg, an der Kelter und im Keller? Die Trauben werden nach der Handlese von Hand am Fließband verlesen, von Hand entrappt (!) und kontrolliert, bevor sie gekeltert werden; vergoren werden sie spontan in kleinen hölzernen Gärständern, abgepreßt extrem schonend in der traditionellen Korbpresse und anschließend reift der Wein nicht in Barriques, sondern in 500 Literfässern. Ich kenne nur wenige Weingüter in ganz Bordeaux, die handwerklich so sorgfältige Verarbeitung bis ins kleinste Detail praktizieren. "Clos Manou" 2006 ist ein denkwürdiger Wein aus schwierigem Jahrgang, dicht verwoben in kraftvoller Struktur, der an alten, traditionellen Bordeaux aus der Vorindustrieperiode erinnert. 50 % Merlot, 40 % Cabernet Sauvignon und seltene 10 % Petit Verdot von sehr alten Reben einer kleinen Parzelle liefern enorme Komplexität an Struktur, Dichte und Mundgefühl, die "Clos Manou" weit über seine Klasse stellen. Sollte nach Eintreffen in 2009 in fünf bis acht Jahren genüßlich zu trinken sein. Auf Augenhöhe mit 2005. Ein besonderer Tip in 2006.
Frankreich : Médoc & Haut-Médoc : Clos Manou
Rotwein : Merlot & Cabernet Sauvignon : 2004
Der Preis für dieses rare Schmuckstück des Médoc scheint auf den ersten Blick hoch. Doch seine eindrückliche Qualität belohnt die Investition mit rarem Trink- und Weinvergnügen. 50 % Merlot, 40 % Cabernet Sauvignon und ungewöhnliche 10 % Petit Verdot prägen dicht gepackt den Charakter dieses charismatischen Bordeaux voll muskulöser Eleganz und struktureller Dichte. Der Besuch der Weinberge und die Führung durch den kleinen Keller beweisen das Streben nach Perfektion, das die sympathischen Besitzer, Familie Dief, zu einer Ausnahmeerscheinung im Médoc macht. Es sind wohl die 10 % Petit Verdot, die für kühlende blaue Adern in dichter, fester Fruchtwürze sorgen, uralte Reben, die rare Komplexität in Struktur und Mundgefühl liefern. "Clos Manou" ist ein rarer Bordeaux, der weit anspruchsvolleres Weinvergnügen verspricht als seine Preisklasse erwarten läßt. "Clos Manou" ist eine Entdeckung, auf die wir stolz sind.
Frankreich : Roussillon : Clos de l`Orri
Rotwein : Carignan u.a. (Cuvée) : 2000
„Clos de L´Orri“ Rouge des Jahres 2000, die Premiere, besteht aus über hundertjähriger Carignan, ein bißchen Syrah aus den fünfziger Jahren und knapp 20 Prozent uralter Grenache unbekannten Alters. Kühler Marneschiefer und kalkige karge Steillagen entwickeln gewaltiges Potential an Substanz und Mundgefühl. Viele Jahre hat der Wein gebraucht, um zu zeigen, was in ihm steckt. Vermutlich hat ihn der Streß unserer Ertragsreduktion im ersten Jahr nach der Übernahme durch uns im Weinberg bis auf die Flasche verfolgt. Heute jedenfalls präsentiert er tiefgründige, komplexe reife und offene Beeren- und Orientaromatik mit Tabaknoten und ätherischen getrockneten Kräutern im opulenten Bukett; die feinkörnige Gerbstoffpracht der alten Reben manifestiert sich in samtiger breiter Fülle und trotz seiner mächtigen 14 Vol. % Alkohol erstaunt er im Glas durch kühle, mineralisch frische Eleganz und Feinheit. Seine satte, gesunde Konstitution hat noch Potential für Jahre. Er ist nicht so fein und dicht, wie der große Jahrgang 2001, wirkt kerniger und deftiger, etwas rustikaler und gröber. Aber es ist spannend und interessant, die Entwicklung der Regeneration alter Reben auf Flasche verfolgen zu können. Ein flüssiges Zeitdokument sozusagen. "Clos de l´Orri" ist ein Gemeinschaftsprojekt, das K&U zusammen mit der Domaine Gauby seit 1999 betreibt. Dieses nur 5 ha große Weingut ist über hundert Jahre alten Rebstöcken gewidmet, die auf besten Terroirs in den Hügeln von Calce, hoch über Perpignan am Fuße der Pyrenäen liegend, ihrer geschmacklichen Entdeckung harren. Der Erstlingsjahrgang 2000 war damals schnell ausverkauft und fand großes Interesse auch international. Durch den Konkurs eines bekannten Weinhändlers in Frankreich flossen uns nun unerwartet wieder einige Kisten dieses Erstlingsjahrgang zu, den wir Ihnen hier zum konkurrenzlosen Restepreis weiterreichen. Der Wein hat ungewöhnlich lange gebraucht, um sein wahres Gesicht zu zeigen. Wir hatten damals die Rebstöcke brutal zurückgeschnitten, um von den einstigen Genossenschaftserträgen auf seriöse Ökoerträge zurückzufahren. Mühsam hatten wir jeden einzelnen Rebstock über Jahre saniert und seit Beginn unseres Engagements stellen wir konsequent um auf biodynamischen Anbau. Gerade im Erstlingsjahrgang 2000 merkte man dem Wein schon in seiner Jugend den Niedrigertragsstreß an. Er offenbarte sich nur sehr langsam, wirkte lange trotz des bewußt sehr oxidativen Faßausbaus erstaunlich reduktiv und offenbart erst allmählich seine mächtige Fruchtkonzentration, seine faszinierende Mineralität, die auf kalkhaltigem Verwitterungsschiefer basiert, und jene rare Konzentration uralter Rebstöcke, die man in ihm exemplarisch erleben und nachvollziehen kann. Unsere Rebstöcke sind uralt, über 100 Jahre und älter, und das schmeckt man! Ein Urwein, der sich erst allmählich offenbart als Wein-Erlebnis der besonderen Art. Statt 24.- Euro gibt es die verbliebenen Kisten aus Konkursmasse zu 15.80 Euro - beste Gelegenheit, mit alten Reben Bekannschaft zu schließen. "Clos de L´Orri Rouge stammt von über hundertjährigen Carignanstöcken, und enthält ein wenig Syrah aus den fünfziger Jahren und knapp 20 Prozent uralter Grenache. Kühler weißer Verwitterungsschiefer und kalkige karge Steillagen sorgen für einen Stoff, der reife und opulent würzige, tiefgründige Beerenaromen freisetzt, eingepackt in knackig spürbare Mineralität, wie sie nur alte Rebstöcke einem Wein vermitteln können. Feinkörnige, präsente, dichte Gerbstoffe sorgen für samtige Fülle im dichten Geschmacksbild und trotz seiner mächtigen 14,0 Vol. % Alkohol wirkt der Wein erstaunlich kühl, mineralisch frisch und verbreitet Eleganz und Feinheit. Die Faszination alter Reben, die für eine Konzentration an Inhaltsstoffen sorgen, die man nicht mehr kennt, die man nicht gewohnt ist, ist nur schwer in Worte zu fassen. Dieser Wein transportiert sie, macht sie verständlich, formuliert sie auf seine Weise. Ein Wein aus nur 5-10 hl/ha Ertrag, der Geduld braucht.
Frankreich : Roussillon : Clos de l`Orri
Weißwein : Macabeu & Grenache Blanc : 2000
Spannend war sie, die Premiere unseres Weißweines. Niemand hatte je zuvor die Weine dieser faszinierenden, uralten, steilen Parzelle probiert, in den letzten 50 Jahren waren ihre Trauben im genossenschaftlichen Einerlei untergegangen. Die alte katalanische Rebsorte Macabeu sorgte schon direkt aus der Kelter für einen Aromareichtum, der ungewohnt war, exotisch und vor Frische und Mineralität schier berstend. Spontan beschlossen wir vier neue Barriques damit zu füllen. Dort reifte der Wein zu einem prächtig duftenden Musterbeispiel für Mineralität heran, dessen Struktur analytisch rein wirkt, fordernd, herausfordernd, wuchtig und mächtig komplex. Die Worte fehlen, um den Geschmackseindruck äquivalent umzusetzen. Derartige Komplexität können nur alte Reben auslösen. Eindrucksvoll. Unbedingt dekantieren. Wir haben leider trotz sorgfältigen Einkaufs Pech mit den Korken. Sollten Sie Korkschmecker haben, ersetzen wir Ihnen die Flaschen umgehend.
Frankreich : Roussillon : Clos de l`Orri
Rotwein : Carignan u.a. (Cuvée) : 2001
Der große Jahrgang 2001 beweist das immense Potential, das unsere Lagen, Böden und alten Reben von Anfang an versprachen. Er hat lange gebraucht, um seine Ecken und Kanten abzurunden, die typisch sind für die natürliche Konzentration derart alter Reben. Lächerliche 7 hl/ha brachten unsere alten Reben auf Flasche, die Produktionskosten sprengten den geplanten Rahmen bei weitem. 2001 präsentiert sich heute elegant und zugänglich und offenbart jene strahlende Mineralität, die Schieferböden auch Rotweinen vermitteln; er zeigt sich offen und reif, beweist kraftvolle Frische im Trunk mit kerniger, aber transparenter Dichte und Mitte auf der Zunge. Wein aus dem Süden muß nicht heiß und alkoholisch sein, er kann kühl, würzig, dicht, elegant und rassig sein wie dieses allmählich zu Hochform auflaufende Exemplar. Gerard Gauby hat die Konzentration alter Reben in noble Eleganz verwandelt. Das muß ihm in dieser Konsequenz und Perfektion erst mal jemand nachmachen. Allmählich trinkreif, unbedingt dekantieren, haltbar bis 2010 und länger.
Frankreich : Roussillon : Clos de l`Orri
Weißwein : Macabeu & Grenache Blanc : 2001
Auf einer isoliert liegenden Steillage mit weißem Schiefer stehen in Ost-Exposition uralte Maccabeu-Stöcke, die diesen exemplarisch mineralischen Weißwein hervorbringen, von dem wir nur vier Barriques zur Verfügung haben. Weil das Niveau dieses Weines so singulär ist, seine Qualität so überzeugend und sein Geschmack so einmalig, vinifizieren wir diese Parzelle trotz des enormen Aufwands jedes Jahr getrennt. Der Most wird ungeklärt in gebrauchten Barriques spontan vergoren, bleibt 18 Monate auf der Feinhefe liegen und wird, ungeschönt und unfiltriert, und mit einem gesunden pH von 3.1 auf Flasche gefüllt. Der Wein strotzt vor Mineralität, Frische, exotischem Aroma nach Blüten, Gesteinsnoten und exotischen Früchten; er verströmt schon im Duft eine Frische, die das Wasser im Mund zusammenlaufen läßt. Der Jahrgang 2001 besitzt straffe, aber unglaublich subtil in die mächtige Struktur eingebundene Säure, die diesem Weißwein eine faszinierend eigenständige Ausstrahlung verleiht, die wie eine merkwürdige Mischung aus Burgund und Mosel wirkt. Auf einer isolierten Steillage mit Verwitterungsschiefer stehen in Ost-Exposition jene uralten Macabeu-Reben, die diesen ausgereizt mineralischen Weißwein hervorbringen. Die laserstrahlartige Stilistik des Weines ist singulär, seine Qualität überzeugend und sein Geschmack so einmalig, daß wir die Parzelle trotz des enormen Aufwands auch dieses Jahr wieder getrennt ausbauten. Der Wein strotzt vor Mineralität, mehr geht kaum. Frische pur, exotisches Aroma nach Blüten, intensiven Gesteinsnoten und tropischen Früchten; duftet so appetitanregend, daß einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Straffe, subtil in die mächtige Struktur eingebundene Säure, faszinierend eigenständige Ausstrahlung, wie eine merkwürdige Mischung aus Burgund und Mosel, angereichert mit dem würzig opulenten Bukett des Südens. Eindrucksvolles Profil uralter Reben.
Frankreich : Roussillon : Clos de l`Orri
Rotwein : Carignan u.a. (Cuvée) : 2002
Uralte Reben auf steilen Lagen am Fuße der Pyrenäen in atemberaubend schöner Landschaft. Spaniens Katalonien ist nicht weit. Kein Wunder, daß die eindrucksvolle Rotweinessenz nach Zimt, Nelken und intensiven Beeren- und Gewürzaromen duftet, mediterrane Pracht in flüssiger Form. Uralte ehrwürdige Carignanreben sorgen für einen Strauß an Assoziationen im Duft, Kindheitserinnerungen an Weihnachten, Winteraromen; samtige Tanninstruktur entlädt sich auf die Zungenmitte, klingt lange nach, reizt mit minziger Frische die Sinne. Der schwarze Riese liefert würzigen Stoff in weicher Gerbstoffpracht, streichelt gefühlvoll mit dichtem Extrakt die Zunge, wirkt dabei frisch und leichtfüßig, nicht alkoholisch, nicht heiß; seinem bezaubernden Kern an Süße und Reife schmeckt man lange hinterher. Faszinierende Trinkseide für schöne Abende. Die Jahrgänge 2001 und 2002 beweisen das Potential, das wir in unseren Böden und Reben vermuteten. Anders als 2000, der sich durch den drastischen Rückschnitt der Reben lange verschlossen und gestreßt zeigte und erst jetzt allmählich offenbart, was in ihm steckt, waren diese beiden exzellenten Jahrgänge elegant und zugänglich von Beginn an. Sie offenbaren heute jene strahlende Mineralität, die Schieferböden auch Rotweinen vermitteln, zeigen sich offen und reif, beweisen kraftvolle Frische im Trunk mit kerniger, aber transparenter Dichte und Mitte auf der Zunge. Sie beweisen, daß Weine aus dem Süden nicht heiß und alkoholisch sein müssen, sondern kühl, würzig, dicht, elegant und rassig sein können. Gerard Gauby ist ein Meister im Ausbau der Weine; wie raffiniert diese beiden Weine die Konzentration alter Reben mit nobler Eleganz kombinieren, das muß ihm im Roussillon erst mal jemand nachmachen – die eigenen Weine ausgenommen. Sofort zu trinken, dekantieren vorausgesetzt, haltbar bis 2010 und länger. Die Jahrgänge 2001 und 2002 beweisen das Potential, das wir in unseren Böden und Reben vermuteten. Anders als 2000, der durch den drastischen Rückschnitt der Reben sich lange verschlossen und gestreßt zeigte und erst jetzt allmählich offenbart, was in ihm steckt, waren diese beiden exzellenten Jahrgänge elegant und zugänglich von Beginn an. Uralte Carignanreben, ein bißchen Syrah und sehr alte Grenachestöcke liefern den Stoff für den roten „Clos de l´Orri“. Er steht schwarz, exotisch und würzig duftend im Glas. Seidig weiche, konzentrierte Gerbstoffe streicheln die Zunge, wie es in dieser Intensität nur alte Reben können: extreme Konzentration an Inhaltsstoffen und dichter Extrakt bilden einen bezaubernden, süchtig machenden Kern von Süße, seidiger Textur und mächtiger Gerbstoffpräsenz rund um die Zunge. Gérard Gauby hat Spaß mit diesem Wein, dem er enorme strukturelle innere Dichte entlockte. Die Erträge waren winzig, die Reife perfekt, die Beerenschalen so dick wie nie und er setzte diese Rahmenbedingungen durch sensible und gekonnte Vinifikation mit relativ kurzer Maischestandzeit und ohne Extraktion in einen Wein um, der wie konzentrierte Trinkseide wirkt. Ein schwarzer Riese, der sanft daherkommt und doch mächtig wirkt.
Frankreich : Roussillon : Clos de l`Orri
Weißwein : Macabeu & Grenache Blanc : 2002
Die weiße Weinessenz aus 100 % uralter Maccabeu begeistert durch exemplarische Mineralität, spürbar, schmeckbar und erlebbar. Straffe Säure unterstützt pikanten Duft nach frisch aufgeschlagenem Gestein; im Mund knackt der Wein vor Frische, Länge und Rasse, schwer zu beschreiben. Knochentrocken zieht er an seidenem Faden über die Zunge, glasklar, präzise im Mundgefühl, lang, pikant, fast salzig in der Mineralität, strahlend vor Frische und Präsenz. Ein Wein der Emotionen auslöst, der verunsichert, begeistert, neue Wege geht und Grenzen aufzeigt. Nur wenige Weißweine der Welt wagen ähnlich kompromißloses Geschmacks- und Weinerlebnis. Unser letzter Jahrgang in weiß ist trinkbare Historie, schmeckbare Geschichte, nicht reproduzierbarer elitärer Weincharakter, flüssiger Respekt vor uralten Reben. Perfekt zu edlen Fischgerichten, hochwertiger Asienküche und erstklassigen Rohmilchkäsen. Die 2002er Weine von „Clos de L´Orri“ besitzen den identischen Jahrgangscharakter wie die Weine der Domaine Gauby. Sie sind von unglaublicher, noch nie dagewesener Frische durchzogen, eingepackt in dichte, vor Mineralität nur so sprühende Konzentration an Aromafülle und struktureller Substanz, die unverwechselbar die extraktreiche Dichte und cremig satte Textur uralter Reben kennzeichnen, wie Gaubys und wir es noch nie erlebt haben. Der einzige Nachteil: Unser dritter Jahrgang brachte noch kleinere Mengen als bisher. Die wenige hundert Kisten Produktion bieten wir Ihnen hier zum ersten Mal in Subskription an.
Der Jahrgang 2002 wartet mit niedrigem Alkohol auf, einer straffen, aber unglaublich subtil in die mächtige Struktur eingebundenen Säure, die diesem Weißwein eine Ausstrahlung verleiht, die wie eine Mischung aus Burgund und Mosel wirkt. Mir fällt es schwer, über den eigenen Wein zu schreiben, doch unser Weißwein macht mich glücklich; ich trinke ihn mit großem Vergnügen. Der Wein macht Spaß und tut gut, weil er so frisch und animierend schmeckt, weil er so bekömmlich ist – mit jedem Schluck denke ich an unsere uralten Reben, die durch diesen Wein jedes Jahr aus Neue zu neuem Leben erwachen. Trinkbare Historie, erfahrbare Geschichte, unwiderbringlich, einmalig, ich habe großen Respekt vor diesen alten Reben, die Gérard Gauby auf geniale Weise in entsprechende Weinqualität übersetzt, wie es wohl nur ein Genie wie er kann. Auf einer isolierten Steillage mit weißem Schiefer stehen in Ost-Exposition uralte Macabeu-Stöcke, die diesen exemplarisch mineralischen Weißwein hervorbringen. Die Stilistik des Weines ist singulär, seine Qualität überzeugend und sein Geschmack so einmalig, daß wir diese Parzelle trotz des enormen Aufwands jedes Jahr getrennt ausbauen. Der Wein strotzt vor Mineralität, Frische, exotischem Aroma nach Blüten, Gesteinsnoten und exotischen Früchten; er verströmt schon im Duft eine Frische, die das Wasser im Mund zusammenlaufen läßt. Die äquivalenten Jahrgänge 2001 und 2002 besitzen straffe, subtil in die mächtige Struktur eingebundene Säure, die faszinierend eigenständige Ausstrahlung verleiht, wie eine merkwürdige Mischung aus Burgund und Mosel, angereichert mit dem würzig opulenten Bukett des Südens. Eindrucksvoll, was alte Reben liefern können.
Frankreich : Sauternes (edelsüß) : Château de Fargues
Süßwein : Semillon & Sauvignon Blanc : 1996
1996, ein klassisches Jahr für die Süßweine des Bordelais. Feine Säure wirkt ausbalanciert und vermittelt dem Wein Nachhaltigkeit in dichter, sahniger Textur, die tiefgründige Finesse und mächtiges Spiel besitzt.
Die informative Website des Châteaus finden Sie hier:
Frankreich : Sauternes (edelsüß) : Château de Fargues
Süßwein : Semillon & Sauvignon Blanc : 1997
Lange haben wir diskutiert: Sollen wir die letzten zehn Flaschen tatsächlich dem Resteverkauf opfern? Ein solches Jahr, eine solche Flasche kommt einem nicht wieder unter zu diesem Preis, das steht fest. In dubio pro reo: wir danken unseren Kunden; sollen sie ihn genießen, diesen Traum von Süßwein, der ob seiner intensiven Safran-Botrytis-Nase lange im Gedächtnis bleibt. Großes Jahr, grandioser Wein. Nur noch 10 Flaschen!
Frankreich : Sauternes (edelsüß) : Château de Fargues
Süßwein : Semillon & Sauvignon Blanc : 2005
Ein großer konzentrierter Botrytis-Jahrgang, dem Ananasaromen entströmen, unterlegt von feinen Honig - und Karamelnoten. Extrem komplex in der Textur und kraftvoll im Körper mit spektakulär dichter Viskosität im Mundgefühl, fast schon massiv zu nennen und undurchdringlich. Es muß nicht immer D´Yquem sein, de Fargues kanns manchmal besser. Ein Riese von Wein für Jahrzehnte großen süßen Weinvergnügens. Trifft im Frühjahr 2008 bei uns ein.
Frankreich : Sauternes (edelsüß) : Château de Fargues
Süßwein : Semillon & Sauvignon Blanc : 2001
2001 war der große Süßweinjahrgang in Sauternes mit klassischer Botrytis von seltener Präzision. Dicht, packend und von immenser Länge. Strohgelbe Farbe und betörende Intensität. Gewürze, allen voran Safran, aber auch reifes gelbes Obst und warme gelbe bzw. braune Gewürznoten faszinieren ob Intensität und Pracht. Viskosität, Reiz, Sensation, Fülle, cremige, weiche, seidige Nachhaltigkeit, und das in Potenz. Ein Kunstwerk der Natur. Der große Jahrgang schlechthin. Wer mal einen richtig großen Sauternes genießen will, und nicht gleich zu D´Yquem greifen will, der sollte hier unbedingt zugreifen. Wird sich vermutlich über die nächsten zwanzig, dreißig und mehr Jahre zu historischer Größe entwickeln, schmeckt aber schon heute ziemlich historisch. Und das zum einmaligen Restepreis für die letzten 33 Flaschen. Diese Gelegenheit kommt nicht wieder!
Frankreich : Nordrhône : Domaine André Perret
Die Terrassen von Chéry gehen auf die alten Römer zurück, die hier bereits Weinbau betrieben. Die berühmte Einzellage hoch über dem Rhônetal liefert einen der eigenwilligsten und berühmtesten Weißweine Frankreichs. In ihm finden Eleganz und Kraft in fast dramatischer Ausstrahlung zusammen, die die außergewöhnliche Lage und das hohe Alter der Reben ebenso reflektiert, wie die sorgfältige Verarbeitung im Keller und die Exotik der Rebsorte. André Perret vergärt spontan und baute zwei Drittel dieses Weines in Barriques aus, ein Drittel in Edelstahl. Die Hefe rührt er regelmäßig auf. Knochentrocken, aber opulent und üppig im Körper, samtig und cremig weich im Geschmack, mundfüllend in seinen exotischen Obstaromen und mit einem Hauch feinster Säure durch die Höhe der Lage erfüllt, die ihm Größe, Haltbarkeit und Zukunft vermittelt. Im dichten Bukett Zitrusfrüchte, Veilchen, weißer Pfirsich und reife Aprikosen. André Perret prophezeit seinem Spitzen-Condrieu eine Lebensdauer von 3-10 Jahren und empfiehlt ihn solo oder zur Gänseleber, zu Geflügelgerichten, zur anspruchsvollen Asienküche, zu Krustentieren und Fisch in hellen Saucen. Großes, exotisches Weißweinvergnügen, bitte unbedingt dekantieren.
Frankreich : Nordrhône : Domaine André Perret
André Perrets Basis-Condrieu ist ein Musterexemplar von analytischem Viognier. Er stammt von 15 Jahre alten Reben auf steilen Granitterrassen in Süd-Südost-Lage, die im Jahr 2005 zu seltener Perfektion ausreiften. Der Wein strotzt vor Rebsortencharakter, kommt weich und mild und trotzdem herrlich frisch ins Glas und macht jeden Condrieu-Neuling mit seinem reinen Pfirsich- und ultrareifem Aprikosenaroma zunächst sprachlos. Fast ein wenig laut steht er über dem Glas und seine exotische Aromatik setzt sich nicht minder expressiv im Geschmack fort. Trotz seiner extrem niedrigen Säure wirkt der Wein faszinierend frisch durch eine strahlend seidige Granit-Mineralität, die ihn einmalig macht in der Welt des Weines. Frucht und Frische unterstützt André Perret durch Ausbau in Edelstahl, nur ein Drittel des Weines vergor er in Barriques. Genießen Sie den Wein jung bei 12-14° C aus der Karaffe und erfreuen Sie sich an exotischem Weinvergnügen, das garantiert bleibenden Eindruck hinterläßt. Condrieu dieser Qualität setzt der Phantasie an Speisenkombinationen keine Grenzen.
Frankreich : Rive droit : Château Fougas Maldoror
Rotwein : Merlot & Cabernet Franc : 2002
Neben „Roc de Cambes“ ist dies der beste Côtes du Bourg. Er sorgt im verkannten Jahr 2002 für denkwürdigen Stoff fürs faire Geld. Saftig, weich, fast gefällig und im besten Sinne kommerziell wirkt der Wein, der, lang im Nachklang, den Gaumen mit ausgeprägt reifen und intensiven Kirschnoten reizt, die dieses Jahr besonders intensiv wirken. Dazu spült er kraftvolle Gerbstoffe in den Mundraum, die besagte animierende Frucht transportieren und so die Reife des Ausgangsmaterials noch verstärken. Der Wein wird zum fairen Kurs gehandelt und garantiert zuverlässiges Bordeaux-Vergnügen auf sehr hohem Niveau. Wird vermutlich schon mittelfristig angenehmes Trinkvergnügen bescheren. Bordeaux in seiner klassifizierten Form interessiert uns nicht mehr. Wir sind nicht bereit, das eitle Geschäft mit dem Luxusgut Bordeaux mitzumachen, das mit Luxus im Glas leider kaum noch was zu tun hat. Doch Bordeaux bleibt spannend. Eine neue Weingeneration bietet engagierte Qualitäten aus weniger bekannten Appellationen, die profundes Weinvergnügen garantieren und aus äußerst seriösem An- und Ausbau stammen. So war z. B. die Côtes de Bourg auf der rechten Seite der Gironde dereinst so angesehen wie das gegenüber liegende Médoc. Dann kam die Reblaus und mit ihr das Vergessen. Heute knüpfen nur noch zwei Châteaux an das einst renommierte Qualitätsprofil der Côtes de Bourg an, eines davon ist „Fougas-Maldoror“, das älteste Weingut der Appellation, das unter seinem heutigen Eigner Jean-Yves Béchet noch immer die gleichen 17 Hektar Rebflächen wie damals bewirtschaftet. Sie sind zu 75% mit Merlot und zu 25% mit Cabernet Sauvignon bepflanzt, deren Durchschnittsalter 37 Jahre beträgt. Im auf der rechten Seite der Gironde sehr gut ausgefallenen Jahrgang 2002 gelang Jean-Yves Béchet ein Wein, der unter Kennern exzellenten Ruf genießt. Wer weiß, mit welcher Sorgfalt und welchem Aufwand hier in Weinberg und Keller gearbeitet wird, den wundert das Niveau, das auf Cru Classé-Niveau agiert, nicht. So landete in der Verkostung des Jahrgangs 2002, den die Grand Jury Européen im November 2005 veranstaltete, Chateau Fougas Maldoror zusammen mit den Châteaux Leoville las Cases und Fombrauge auf Platz 20 unter 160 getesteten Bordeaux. Größer kann die Kluft zwischen Qualität und Preisniveau kaum ausfallen. Dabei liefern immer mehr bis dato wenig bekannte Châteaux vor allem auf der rechten Seite, der „rive droit“, Weine bemerkenswert hohen Niveaus, die nur einen Bruchteil der berühmten „Blue Chip“-Weine des Médoc kosten. Wie das möglich ist? Sie sind meist klein und überschaubar in der Größe, gehören „echten“ Winzern und deren Familien, praktizieren enormen Aufwand im Weinberg, leisten sich profunde Sorgfalt bei der Lese, am Lesetisch und an der Kelter und sie agieren im Keller schonend mit Kompetenz und lassen ihren Weinen viel Zeit für die Entwicklung. Das Ergebnis sind erstaunlich hochwertige, individuelle Weine, die zu bemerkenswert reellen Preisen angeboten werden. Für diese neue Generation Bordeaux steht stellvertretend Château Fougas-Maldorors brillanter Jahrgang 2002. Seine eindrucksvoll schwarze Farbe stammt aus Kaltmazeration, die bei 5-8°C vor der Vergärung stattfand, um ein Maximum an Aroma und Farbintensität zu extrahieren; im breiten, würzigen, reifen Bukett, das tiefgründig und komplex duftet, entfalten sich edle Holznoten ebenso, wie Kräuteraromen, intensiv schwarze Beeren- und Fruchtnoten und interessante Gewürzanklänge. Im Mund wirkt der Wein verblüffend hochwertig: Samtig weich und kühl gleitet er in erstklassiger Fruchtintensität über die Zunge, begleitet von bestechender Reinheit und Dichte; breit und fast fett wirkt er am Gaumen und bleibt doch kühl und raffiniert weich, intensiv und fein. Ein „kleiner“ Bordeaux, dessen brillante Qualität in seidiger Gerbstoffqualität allererster Güte und Expressivität steckt. Ein sehr sorgfältig bereiteter Wein, der nicht nur beweist, welch profunde Konkurrenz den großen Namen Bordeaux erwächst, sondern auch wo die wahre Zukunft Bordeaux liegt. Dominant Merlot, reif gelesen, schonend verarbeitet ohne Pumpe, in 100 % neuem Holz über 18 Monate auf der Vollhefe ausgebaut und ohne Filtration gefüllt. Sorgfalt im Detail wie auf den besten Châteaux des Bordelais. Sie kann man exemplarisch schmecken, und das zum äußerst fairen Preis. So hat Bordeaux Zukunft. Zu genießen über die kommenden 3-5 Jahre.
Frankreich : Rive droit : Château Fougas Maldoror
Rotwein : Merlot & Cabernet Franc : 2005
Im großen Jahr 2005 einer der eindrucksvollsten Weine des rechten Ufers. Dabei beweist der Wein nur sein historisches Potential. Schon vor 1855 galten die Terroirs der Côtes de Bourg als den heutigen Renommier-Lagen des Médoc ebenbürtig. Schwarz und undurchdringlich in der Farbe, voll und dicht im Geschmack, bezaubert der Wein mit balsamischer Reife und phänomenaler Qualität der Gerbstoffe, die ihn weit über seine Herkunft und Einstufung stellen. Hier bekommt der Kenner vorbildlich preiswertes Bordeauxvergnügen, das wir speziell unserer mutigen und offenen Bordeauxklientel empfehlen. Sie werden mit der Zunge schnalzen, wenn sie diesen Wein in ein paar Jahren trinkreif im Glas haben. Trifft im Frühjahr 2008 bei uns ein.
Frankreich : Graves & Pessac-Leognan : Château Poumey
Rotwein : Cabernet Sauvignon & Merlot : 2001
Die elitäre Spezialcuvée von Poumey, von der es nur rund 270 Kisten gab, stammt aus niedrigsten Erträgen der ältesten Reben dieses Aufsteigerweingutes. 55 % Cabernet Sauvignon und 45 % Merlot liefern edles, opulentes, cremig sattes Weinvergnügen für fortgeschrittene Konzentrationsfans. 2001 auch hier in großer Qualität. Barocke Fülle, hedonistische Textur und schokoladiger Extrakt vereinen sich zu einem wohlduftenden Elixier, dessen intensive Reife im vielschichtigen Geschmack ausgereizte Weinbergsarbeit beweist. Graves in Reinkultur. Gesuchte Rarität, elitäre Spezialcuvée des Bordeauxmagiers Bernard Magrez. 55 % Cabernet Sauvignon und 45 % Merlot sorgen für opulentes, cremig sattes Weinvergnügen für fortgeschrittene Konzentrationsfans. Barocke Fülle, hedonistische Textur und schokoladiger Extrakt vereinen sich zum duftenden Elixier für Leckerschmecker mit Anspruch. Dieser Preis macht Freude, der Wein läßt jubeln.
Frankreich : Libournais / Castillon : Château Clos Puy Arnaud
Rotwein : Merlot & Cabernet Franc : 2006
Die Côtes de Castillon ist eine der boomendsten Appellationen Bordeaux. Auf identischem Terroir und identischer Exposition wie im wenige Kilometer entfernten Saint Emilion entstehen hier Weine, die man zu den reellsten Werten des Bordelais zählen kann. Leider haben sich auch hier berühmte Besitzer weltberühmter Nachbarchateaus aus Saint Emilion eingekauft, die mit ihren übertrieben aufgeblasenen Wein-Karrikaturen meinen, der Region ihren teueren Stempel aufdrücken zu müssen. Glücklicherweise gibt es bescheidene Leute wie Anne und Thierry Valette. Sie betreiben ihr kleines Château Clos Puy Arnaud auf höchstem Niveau mit profundem Engagement. Seit dem Jahrgang 2004 sind sie biodynamisch zertifiziert. Die aufwendige Bewirtschaftung scheint ihrem Wein qualitative Flügel zu verleihen, denn ihr Jahrgang 2006 besitzt Potential, dem eindrucksvolle Persönlichkeit viel Charakter verleiht. In ein paar Jahren, wenn die frisch gepflanzten Malbec- und Carmenere-Reben in den Grand Vin kommen, bricht hier eine neue Epoche an, doch auch heute, wir sind vom ersten Jahrgang an dabei, erfreut uns „Clos Puy Arnaud“ stets durch seine mutige Eigenart und Ausstrahlung, die im wohltuenden Gegensatz zu den stromlinienförmigen Schönlingen aus der Önologenretorte stehen. 2006 haben wir im April 2008 frisch verkostet. Thierry Valette entrappt seine Trauben nicht und vergärt sie spontan auf der Maische im konischen Gärständer; er verzichtet also auf zusätzliche Extraktion; 70 % Merlot, 30 % Cabernet Franc werden in zu 50 % neuen Barriques ausgebaut. Der Wein beweist gekonnte Verarbeitung, wirkt sensibel in der Extraktion, liefert satte dunkle Kirschen im Duft und auf der Zunge intensive kühle schwarze Früchte, sehr saftig und fleischig, mit viel Kraft und samtigem Körper, unterlegt mit spielerischer Süße am Gaumen und feiner, erfrischender Säure; ein sehr natürlich wirkender Wein mit frischen, dichten, ungewöhnlich seidigen, langen Gerbstoffen; tolle Qualität! Entdecken Sie den Unterschied, das hier ist Zukunft!
Frankreich : Libournais / Castillon : Château Clos Puy Arnaud
Rotwein : Merlot, Cabernet Sauvignon & Franc : 2002
Dieses Châteaux gehört zum festen Programm von K&U. Es ist einer der wenigen Bordeaux, der Mitglied bei der Biodynamik-Vereinigung "Biodyvin" ist. Seriöse Bioarbeit also, zertifiziert, aber nicht auf dem Etikett ausgewiesen, weil das für Thierry Valette, den engagierten Besitzer dieses Spitzenbetriebes an der Côtes de Castillon bei Saint Emilion, selbstverständliche Voraussetzung für Qualität ist, statt Marketing-Instrument. Der allmählich reifende Jahrgang 2002 bringt alle Anlagen für positive Entwicklung mit. Seine feinen Gerbstoffe sind reif, wirken kühl und nobel, trotz intensiver Präsenz, und der Wein prahlt mit Frucht und Würze: Lakritze, Süßholz, Tinte, Zeder, Leder, kalter Rauch, aber auch intensive blaue und rote Beeren mischen sich ins aufgehende Bukett. Weniger intensiv und dick als 2001, weniger exaltiert und opulent, dafür zugänglich, charmant und mit Vergnügen zu trinken, so präsentiert Thierry Valette seinen Jahrgang 2002. Das könnte der perfekte Jeden-Tag-Bordeaux sein, wenn er nicht auch schon seinen nichtalltäglichen Preis hätte. Ein Klasse-Bordeaux, profund und saftig in den Gerbstoffen, mit kühlen Spuren am Gaumen, denen man genüßlich hinterherschmeckt. Präsentiert sich köstlich trinkbar, dürfte in 2-3 Jahren trinkreif sein und erreicht Vollreife in 5-8 Jahren. Unser besonderer Tip in Bordeaux mit Zukunftsgarantie.
Frankreich : Libournais / Castillon : Château Clos Puy Arnaud
Rotwein : Merlot, Cabernet Sauvignon & Franc : 2003
Thierry Valettes Château „Clos Puy Arnaud“ wird es im Jahrgang 2003, der an der Côtes de Castillon historisch ausfiel, zu verdanken sein, daß die im Hinterland von Saint Emilion liegende Appellation gesellschaftsfähig wird. Durch Thierry Valettes biologische Arbeit im Weinberg fiel auch bei ihm der heiße Jahrgang 2003 exzellent aus: ton- und kalkhaltig, versorgten seine Böden die Reben das Jahr hindurch ausreichend mit Nahrung und Wasser. Keine Trockenschäden an den Rebstöcken, also ausgewogene Photosynthese; keine Hitzeschäden an den Trauben, also keine Bitterkeit oder Stumpfheit im Geschmack; statt dessen aromatisch intensive Pracht in Hülle und Fülle in Duft und Geschmack. Extrem niedrige Erträge, ein visionär früher Verzicht auf das Entblättern und der gezielte Schutz der Trauben gegen Sonnenstrahlung durch das Blattwerk lieferten ihm kerngesunde Traubenqualität. Schonende Vergärung auf wilden Hefen in hölzernen Gärbottichen, Malolaktik in zu 50 % neuen Barriques und ein langer Ausbau auf der Feinhefe garantieren jene Ausnahmequalität, die den Wein zu den besten der Appellation machen.
Keine Spur populistischer Überreife, keine dicke Süße, keine säurearme Weichheit, die vielen Côtes de Castillons zwar reichlichen Punktesegen in diesem Jahr bescherten, uns aber eher langweilen. Nein, hier gehen raffinierte Maraschinokirsch-, Pflaumen- und Brombeeraromen ein dichtes, komplexes, aber zugleich herrlich transparentes Duftnetzwerk ein, dem ein ganzer Fächer reifer Obst-, Gewürz- und Beerenaromen entströmt. Luxuriös wirkt der Wein im Duft, der sich harmonisch in stimmiger Allianz im dichten, geschmeidigen Geschmack des Weines fortsetzt; vielschichtig, fleischig und kraftvoll ist dieser Wein doch elegant und fein, sein Schmelz in den Gerbstoffen offenbart Charme und Kraft, Tiefe und Seidigkeit, Fülle und Rasse. Ein Klassewein, dessen Preis mehr als in Ordnung geht. Einer der besten Weine der Appellation, der sich erst in fünf bis zehn Jahren seiner Hochform nähern wird - rassig, kraftvoll, komplex. Der heiße Jahrgang 2003 fiel auf den spätreifenden, kühlen Böden der Côtes de Castillon historisch aus. Thierry Valettes biologische Arbeit im Weinberg versorgte die Reben das Jahr hindurch ausreichend mit Nahrung und Wasser. Sein visionärer Verzicht auf das Entblättern der Rebstöcke und der gezielte Schutz der Trauben gegen Sonnenstrahlung lieferten kerngesunde Trauben ohne Trockenschäden. Ausgewogene Photosynthese, keine Bitterkeit oder Stumpfheit im Geschmack, statt dessen intensive reife Pracht in Duft und Geschmack. Thierry Valette vergor schonend und langsam auf wilden Hefen in hölzernen Gärbottichen und sein langsamer Ausbau auf der Feinhefe besorgte eine Ausnahmequalität, die erst jetzt die Runde zu machen beginnt. Manchmal dauerts etwas länger, zumal wenn man so profund und angenehm bescheiden auftritt wie Thierry Valette. Sein Wein jedenfalls steht auf einer Stufe mit vielen klassifizierten Gewächsen Saint Emilions, die nur wenige Kilometer westlich liegen auf identischem Terroir.
Frankreich : Bordeaux & Premières Côtes : Château Le Pin Beausoleil
Rotwein : Merlot, Cabernet Sauvignon & Franc : 2001
Die attraktive Qualität der nominell wenig attraktiven Herkunft dieses Weines war und ist für uns eine der großen Überraschungen dieses exzellenten Jahrgangs! 60 % Merlot, 20 % Cabernet Franc und etwas Malbec und Sauvignon von über 40 Jahre alten Reben liefern Stoff, der Staunen macht. Der Wein steht exemplarisch für jene neue Generation von Bordeauxweinen, die zwar nicht mehr "billig" ist, dafür aber jeden Cent mit seriösem Weinvergnügen belohnt. 2001 offeriert erstaunliche Dichte im Mund mit süßen, reifen Gerbstoffen und intensivem Bukett nach Schwarzkirschen und Cassis Er verpackt Zunge und Gaumen in seidige Fülle und anspruchsvolle Textur. Stéphane Derenoncourt ist hier als Berater tätig und prägt mit unverkennbarer Handschrift in Form reifer Gerbstoffe Qualität und Geschmack eines sehr schönen Weines. Exzellente Qualität.
Frankreich : Bordeaux & Premières Côtes : Domaine de Valmengaux
Rotwein : Merlot, Cabernet Sauvignon & Franc : 2006
Es ist als Weinhändler, der Bordeaux seit 1985 alljährlich besucht, beschämend zu erleben wie ein Jahrgang angeboten wird, der so heterogen ist wie 2006. In einem solchen Jahrgang muß ein Weinangebot wohlüberlegt sein; es muß klein sein, präzise begründet und glaubhaft angeboten. Seit Jahren zeichnet sich ein Wein in der subversiven Weinszene der rechten Gironde-Seite durch ein Niveau aus, das so zuverlässig ist wie nachvollziehbar anders: „Valmengaux“ von Vincent Rapin ragt aus dem Kontext des Jahrgangs heraus, spielt nicht im weichgespülten, entsäuerten Parkerpunkte-Orchester mit, sondern beweist Jahr für Jahr selbstbewußte Eigenständigkeit mit Stil. Weich und saftig, aber zugleich differenziert und kühl in den feinen Gerbstoffen, liefert „Valmengaux“ ein Mundgefühl, das erstklassige Arbeit im Weinberg beweist, die im Keller souverän umgesetzt wurde. Der Jahrgang 2006 hat sich von seiner anfänglichen Tanninlast subtil emanzipiert; seine Aromenpalette, seine süße Reife und seine bestechende Frische definieren einen fruchtbeladenen, noblen Wein rarer Gerbstoffqualität, die Staunen macht. Bordeaux kann so lecker sein! Merlot mit ein bißchen Cabernet wird hier zum Weinvergnügen für Leute, die keinen Namen im Keller wollen, sondern erstklassigen Wein, unverfälscht, exemplarisch umgesetzt, vergnüglich inszeniert. Seit Jahren ein Genußtip der Extraklasse. Wenn ich in diesem Jahrgang einen Wein empfehlen sollte, der Anspruch und Wirklichkeit überzeugend in sich vereint, meine Wahl fiele auf „Valmengaux“ 2006.
Frankreich : Bordeaux & Premières Côtes : Domaine de Valmengaux
Rotwein : Merlot, Cabernet Sauvignon & Franc : 2003
83 % Merlot, 12 % Sauvignon und 5 % Franc von durchschnittlich 30 Jahre alten Rebstöcken, auf kalkhaltigen Hängen stehend, liefern einen strukturierten Wein, der begeistert mit kühler Finesse und saftiger Fülle. Ein Wein, der beweist, was für ein Ausnahmejahrgang 2003 war und der erschreckend deutlich macht, wie rückständig viele Bordeauxchateaux arbeiten, weil sie das Potential des Jahrgangs nicht umzusetzen wußten. Valmengaux ist ein "kleiner Bordeaux", der 18 Monate auf der Feinhefe in zu 70 % neuen Barriques reifte, um seine spielerische Konzentration, seine kühle Finesse und seine raffinierte Gerbstoffkonsistenz zu entwickeln. Für uns einer der Tips des Jahrgangs, den man mit drei Attributen trefflich beschreiben kann: Kraftvoll, raffiniert, generös.
Frankreich : Rive droit : Château Pavillon
Süßwein : Semillon, Muscadelle & Sauvignon Blanc : 1999
Dunkel- bis strohgelb in der farbe; intensives warmes Bukett nach Honig, gelben Blüten, Curry und orientalischen Gewürzen. Im Mund sahnige Cremigkeit, weich, aber mit angenehmer Säureader unterlegt. Sie vermittelt dem Wein ungewohnten Trinkfluß, man trinkt ihn mit Vergnügen. Keine Schwere, keine alkoholische Müdigkeit, sondern frische pikante gelbe Würze. Trotz seines Alters wirkt der Wein jung und frisch. Seine warmen Blütendüfte verschmelzen im Mund mit würziger Rasse zu einem sinnlichen Amalgam edelsüßer Geschmackskomponenten, die man in seinem breiten Spektrum kaum erfassen kann. Hat Zeit im Keller gebraucht, braucht nun Zeit im Glas um gewürdigt zu werden. Superbe Qualität, die sich nach dem Öffnen wochenlang im Kühlschrank hält.
Frankreich : Rive droit : Château Pavillon
Süßwein : Semillon, Muscadelle & Sauvignon Blanc : 2002
Großer, trinkreifer Süßwein vom allerfeinsten zu derart fairem Preis ist rares Vergnügen. Es bleibt Alain Fertals Geheimnis, wie er das realisiert. Sein Château Pavillon bringt im Jahr 2002 einen delikaten Süßwein ins Glas, der seriöser reintöniger Botrytis entspringt. Schwere würzige Safrannoten sind das Indiz. Cremige Konsistenz mit feiner frischer Säure unterfüttert, läßt den Wein duftig und verspielt über die Zunge tanzen. Gelbe Gewürze, duftige Blütenaromen, kernige Mineralität und erfrischende Substanz sind das Merkmal eines Süßweines, den man auch mal solo "einfach so" genießen mag. Oder zu Käse, frischem Gebäck, herzhaften Blechkuchen, aber auch zu geräuchertem Fisch. Der faire Preis macht ihn zum Vergnügen und verführt zu häufiger Anwendung. Wenn einmal geöffnet, bleibt er über Wochen haltbar und frisch im Kühlschrank. Château Pavillon produziert, ein Superlativ, den besten Süßwein des rechten Ufers (Anm.: Sauternes liegt am linken). Es produziert remarkable Süßweine, die in der Welt des Weines großen Ruf genießen: „Chateau Pavillon“ aus Sainte Croix du Mont und die Edelversion „Cuvée Frantz“ aus Loupiac. Beide basieren auf Semillon mit geringen Anteilen Sauvignon Blanc und Muscadelle. Die besondere Qualität seiner Weine verdankt Château Pavillon seiner besonderen Lage, dem steilsten Weinberg der Appellation in reiner Südlage, und einem besonderen Terroir, purem Muschelkalk. Der kühle Boden in Verbindung mit der warmen Exposition am Zusammenfluß zweier Flüsse, dem kalten Ceron und der warmen Garonne, sorgt nicht nur regelmäßig für den Befall mit Edelfäule durch dichten Nebel im Tal, beide Weine besitzen auch eine charakteristisch ausgeprägte Säurestruktur, die sie von anderen Weinen links und rechts der Garonne unterscheidet. Sie verleiht den Weinen bemerkenswerte Frische und macht sie besonders genußfreudig. Den Weinen von Château Pavillon sagt man ein spezielles Bukett nach, das iodartige Komplexität entwickelt durch den mineralischen Muschelkalkanteil. Besitzer Alain Fertal legt großen Wert auf diese spezifischen Besonderheiten. Chateau Pavillon liefert großartigen, trinkreifen Süßwein vom allerfeinsten, der zu derart fairem Preis rares Vergnügen ist. Es bleibt Alain Fertals Geheimnis, wie er das realisiert. So präsentiert sein Château Pavillon im Jahr 2002 einen delikaten Süßwein, der seriöser reintöniger Botrytis entspringt. Schwere würzige Safrannoten sind das Indiz. Cremige Konsistenz mit feiner frischer Säure unterfüttert, läßt den Wein duftig und verspielt über die Zunge tanzen. Gelbe Gewürze, duftige Blütenaromen, kernige Mineralität und erfrischende Substanz sind das Merkmal eines Süßweines, den man auch mal solo "einfach so" genießen mag. Oder zu Käse, frischem Gebäck, herzhaften Blechkuchen, aber auch zu geräuchertem Fisch. Der faire Preis macht ihn zum Vergnügen und verführt zu häufiger Anwendung. Wenn geöffnet, bleibt er über Wochen haltbar und frisch im Kühlschrank. Und auf Flasche hat er noch Potential für Jahre süßen Vergnügens.
Frankreich : Jurançon : Clos Uroulat
Weißwein : Gros od. Petit Manseng : 2005
Ein brillanter Weißwein, der zu unseren persönlichen Lieblingsweinen gehört. Er riecht und schmeckt so originell, daß er so gar nicht in ein Geschmacksmuster passen will. Ein knochentrockener exotisch duftender Weißwein aus der Gros Manseng-Traube, im neuen Holzfaß gekonnt vergoren und von strahlender Brillanz in Duft und Geschmack. Wie ein Laserstrahl bahnt er sich den Weg über die Zunge, glasklar in Struktur und Wirkung, aber zugleich von verführerischem Charme und fast tanninigem Finish. Dieser spannende Weißwein schafft die seltene Balance von knochentrockenem Ausbau mit einer Frische, die überzeugend wirkt, ohne sauer zu sein oder dünn. Seine fast seidig cremige Textur besitzt rauhe Ecken und Kanten, die auch empfindlichen Mägen bekömmlichen Genuß bescheren und ein Erlebnis ohne Reue ermöglichen. Ein großer, origineller Weißwein mit Ausstrahlung und Charakter, der sich seine Freunde erobern wird, daran zweifeln wir nicht. Trockener Weißwein aus dem Jurançon, einer zauberhaften Hügellandschaft am Fuße der mittleren Pyrenäen. Riecht und schmeckt originell und eigenwillig. Charles Hours legendäre „Cuvée Marie“ ist knochentrocken, duftet aber exotisch süß. Das liegt an der Rebsorte, aus der dieses originelle Weißweinerlebnis gekeltert wurde, der autochthonen Gros Manseng-Traube. Er verbreitet knackige mundwässernde Frische auf der Zunge, die trotz kompromißloser Trockenheit cremig, reif und opulent zugleich schmeckt. Den deutlichen Einfluß neuen Holzes vertuscht der Wein nicht, sondern integriert ihn selbstbewußt und raffiniert in jenes trocken-süße Aromenspektrum, das den Wein zugleich süß und säuerlich, rassig und weich, frisch und kernig wirken läßt. Seine Textur wagt Ecken und Kanten, bahnt sich aber zugleich wie ein Laserstrahl den Weg über die Zunge, glasklar in Struktur und Wirkung, begleitet vom verführerischen Charme des gerbstoffhaltigen Nachklangs. Strahlende Brillanz in Duft und Geschmack, exotische Ausstrahlung mit frischen Zitrus- und Obstanklängen und singulärer Geschmack. Ein origineller Regionalwein für Neugierige.
Frankreich : Champagne : Champagne Billecart-Salmon
Champagner : Pinot Noir, Pinot Meunier & Chardonnay : ohne Jahr
Konstant und beständig in Qualität und Stil, erfreulich eigenständig, und von ausgeprägt spezifischem Hausstil, liefert Billecart-Salmons „Brut Reserve“ aus 40% Pinot Meunier, 30% Pinot Noir und 30% Chardonnay einen der besten Brut-Champagner des Marktes. Kraft- und druckvoll im Geschmack, weich, saftig und frisch auf der Zunge, harmonisch in der Reife und mit feinem, angenehm cremigem Mousseux wirken seine kaum spürbare Süße und die milde Säure gekonnt integriert in ein harmonisch trockenes Geschmacksbild, das den charaktervollen Champagner stilistisch prägt.
Frankreich : Champagne : Champagne Billecart-Salmon
Champagner : Pinot Noir, Pinot Meunier & Chardonnay : ohne Jahr
Konstant und beständig in Qualität und Stil, erfreulich eigenständig, und von ausgeprägt spezifischem Hausstil, liefert Billecart-Salmons „Brut Reserve“ aus 40% Pinot Meunier, 30% Pinot Noir und 30% Chardonnay einen der besten Brut-Champagner des Marktes. Kraft- und druckvoll im Geschmack, weich, saftig und frisch auf der Zunge, harmonisch in der Reife und mit feinem, angenehm cremigem Mousseux wirken seine kaum spürbare Süße und die milde Säure gekonnt integriert in ein harmonisch trockenes Geschmacksbild, das den charaktervollen Champagner stilistisch prägt.
Hier in der halben Flasche, der Demi, mit 0.375l Inhalt.
Frankreich : Champagne : Champagne Billecart-Salmon
Champagner : Pinot Noir, Pinot Meunier & Chardonnay : ohne Jahr
Einer der feinsten Rosé-Champagner auf dem Markt. Unser erklärter Lieblingschampagner (aus 40% aus Chardonnay, 20% aus Pinot Meunier und 40% aus Pinot Noir). Billecarts köstlicher Rosé ist unsere Referenz. Ein Rosé-Champagner wie er sein muß und sein kann: weich, füllig, edel, mit cremiger Textur, bekömmlich eingebetteter Säure und fein perlendem, wenig intensivem Mousseux. Billecarts Rosé ist anspruchsvoll weinig, hat also mit oberflächlich "erfrischend" nichts zu tun! Dieser Rosé liefert edlen, seriösen Genuß für den erfahrenen Champagner-Freund - einen edleren Aperitif-Champagner kennen wir nicht.
Frankreich : Champagne : Champagne Billecart-Salmon
Champagner : Chardonnay : ohne Jahr
Der jahrgangslose "Blanc de Blancs" von „Billecart“ wirkt besonders frisch durch die ausschließliche Verwendung von Chardonnay aus Grand Cru-Lagen aus le Mesnil-sur-Oger, hier sensibel cuviert aus zwei Jahrgängen. Ein erstklassiger frischer Aperitif-Champagner mit feinem hefigem Bukett, in dem deutliche Anklänge von Toastbrot, Haselnüssen und Butterkeksen für Nachhalt und Typizität sorgen. Der fast orientalisch würzige Charakter dieser Cuvée begleitet übrigens asiatische Gerichte, vor allem aber auch Sushi-Kompositionen, ausgezeichnet! Harmonie ohne Säureüberhang, cremig frische Textur und erstklassige Verarbeitung.
Frankreich : Champagne : Champagne Billecart-Salmon
Champagner : Pinot Noir, Pinot Meunier & Chardonnay : ohne Jahr
Konstant und beständig in Qualität und Stil, erfreulich eigenständig, und von ausgeprägt spezifischem Hausstil, liefert Billecart-Salmons „Brut Reserve“ aus 40% Pinot Meunier, 30% Pinot Noir und 30% Chardonnay einen der besten Brut-Champagner des Marktes. Kraft- und druckvoll im Geschmack, weich, saftig und frisch auf der Zunge, harmonisch in der Reife und mit feinem, angenehm cremigem Mousseux wirken seine kaum spürbare Süße und die milde Säure gekonnt integriert in ein harmonisch trockenes Geschmacksbild, das den charaktervollen Champagner stilistisch prägt.
In dieser 1.5l-Magnumflasche schmeckt er am allerbesten! Billecart-Salmon ist übrigens eines der wenigen Häuser der Champagne, das jedes Format noch getrennt rüttelt und degorgiert. Konstant und beständig in Qualität und Stil, erfreulich eigenständig, und von ausgeprägt spezifischem Hausstil, liefert Billecart-Salmons „Brut Reserve“ aus 40% Pinot Meunier, 30% Pinot Noir und 30% Chardonnay einen der besten Brut-Champagner des Marktes. Kraft- und druckvoll im Geschmack, weich, saftig und frisch auf der Zunge, harmonisch in der Reife und mit feinem, angenehm cremigem Mousseux wirken seine kaum spürbare Süße und die milde Säure gekonnt integriert in ein harmonisch trockenes Geschmacksbild, das den charaktervollen Champagner stilistisch prägt. In der 1.5l-Magnum.