aus Kalifornien, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich und Deutschland. Weine voller Charakter und Stil, nicht stromlinienförmig konsumentenfreundlich, sondern mit so viel Geschmack und Ausstrahlung wie möglich; authentisch und vornehmlich aus weniger bekannten Regionen: Von der Loire, aus Cahors, dem Bergerac, dem Languedoc-Roussillon, der Rhone, aus Oregon, Washington State und Kalifornien, aus Apulien oder den Marken, von der Mosel oder dem Mostviertel.
Hell in der Farbe, weil nicht karamelisiert; authentisch robust in Kraft, Ausstrahlung und Stil; fett fast in Textur und Körper; warm und füllig und von beeindruckender Länge am Gaumen. Trocken im Geschmack, warm und mild auf der Zunge.
Trocken im Geschmack mit robuster kerniger Textur, die durch feine Vanillenoten mit dezenter reifer Süße durch den langen Holzfaßausbau (gefüllt 2001) finessenreiches Spiel erhält. Ein Armagnac der Spitzenklasse mit heller goldgelber Farbe und rassigem Bukett, der lange am Gaumen nachglüht ohne brandig zu sein.
Diese Einstiegsqualität aus Grundweinen verschiedener Rebsorten (Chardonnay, Chenin Blanc, Colombard) entspricht der traditionellen "NAPOLEON"-Cognac-Qualität, besitzt allerdings nicht die Spur von Seifigkeit oder alkoholischer Härte, sondern verführt mit milder Würze, butterweichem Nachklang (durch extrem weiches sauberes Bergwasser ohne Kalkgehalt) und ungewöhnlich viel Geschmack. Eine Traumqualität, die größere Popularität verdient hätte.
Aus besten Trinkweinen der Rebsorten Pinot Noir, Gamay und French Colombard hat Hubert Germain-Robin sein Aushängeschild destilliert, das als „Mendocino Brandy“ inzwischen weltweite Anerkennung genießt. Es entspricht traditioneller „XO“-Cognac-Qualität und ist mild, würzig, fein und weich, sensationell animierend und von herrlich erfrischendem Geschmack - eine Qualität, die uns von keinem Cognac bekannt ist. Diesen Brandy genießt man mit Freuden, er tut Leib und Seele gut: Keine Schärfe, keine seifige Wärme, sondern kühle Finesse und köstlich reifer, weicher, voller Geschmack. Großartige Ausnahmequalität von schier endlosem Nachklang - ideal zur guten Zigarre!
Dieser raffinierte Brand ist eine Innovation von Berta: Ein im Faß gereifter Brand, der kein Weinbrand ist, keine Grappa und auch kein Obstbrand. Die Zusammenstellung ist das Geheimnis von Berta. Aber so viel ist bekannt: „Primagioia“ ist eine sensibel zusammengestellte Assemblage aus jungem und gereiftem Grappa mit altem Weinbrand und zwei feinfruchtigen Obstbränden. Die einzelnen Destillate wurden separat ausgebaut, um 14 Monate vor der Füllung miteinander verschnitten zu werden. Diese Cuvée reifte dann 12 Monate in gebrauchten Fässern, die zuvor für Marsala und Moscato di Pantelleria benutzt worden waren. Das Ergebnis? Faszinierend komplex, inspirierend, duftig, raffiniert, ein Brand von großer Ausstrahlung und Persönlichkeit, mit opulentem Bukett von Tabak, Kakao und Vanille, das zur Meditation anregt.
Duftige, milde, hocharomatische helle Grappa aus der Aromasorte Goldmuskateller.
Eine etwas kernigere, kräftigere Grappa aus sorgfältig verarbeiteten Spätburgundertrauben. Weniger aromatisch, als strukturell interessant, sehr nachhaltig und rein.
Mit dieser brillanten weichen, cremigen Grappa aus der Schiava-Trauben wurde Pilzer mehrfach zum besten Brenner Italiens gekürt. Ein Meisterwerk an handwerklicher Verarbeitung.
Das Spitzenprodukt der Familie Berta. Ihre zwanzigjährige Grappa-Rarität (Ventanni) reizt die Sinne mit Charme, Intensität und Dichte schon im Duft. Anklänge von Tabak, Rauch, Kakao und Vanille bezeugen den Reifezustand, durchwirkt mit feiner Süße, cremiger Dichte am Gaumen und lange nachwirkenden Spuren auf Zunge und Gaumen. Eine rare Qualität, destilliert aus Nebbiolotrauben der Region um Asti. Bukett und Aroma im Mund vermählen sich zu einem hochkomplexen Ereignis, dessen Frische und Feinheit faszinieren. Wie bei einem großen alten Cognac verschmelzen noble Rancio-Noten mit frischen Blüten- und altmodischen Parfumnoten. Ein rares Produkt, das man im Kreise seiner besten Freunde zelebrieren sollte, denn alleine im stillen Kämmerlein schmeckt diese Grappa nur halb so gut. Über sie muß man reden, man muß sie erleben und seiner Begeisterung freien Lauf lassen. (45 Vol. Prozent, in Holzkiste, limitiert)
Ein verblüffend weicher, fülliger Armagnac aus der Rebsorte Folle Blanche. Jean Ladevèze ließ den neutral wirkenden Grundwein bis Januar auf der Vollhefe reifen und destillierte ihn dann in traditioneller Manier. Sein "1992 Folle Blanche" präsentiert sich nach 15jähriger Faßreife in herausragender Qualität. Keine Spur der üblichen karamelligen Süße, sondern feine Reife mit noblen Vanillearomen in cremig-dichter Struktur. Ein Spitzen-Armagnac, der als Mundgefühl Wohlgefühl auslöst.
Aus der traditionellen Ugni Blanc-Traube hat Jean Ladevèze einen überaus präzisen, stoffigen Armagnac gebrannt, dessen rassige Frische eine Stilistik definiert, der man nicht oft im Armagnac begegnet: Relativ hell in der Farbe, duftig und geradezu erfrischend im Bukett, mit Anklängen an Blüten und hellen Zuckerkaramel. Auf der Zunge rassig, aber mild, frisch und definiert, eher kühl und frisch als heiß oder brandig und insgesamt die wohl frischeste Variante aller Ladevèze-Armagnacs.
Aus der inzwischen selten gewordenen Rebsorte Plant de graisse hält Jean Ladevèze einen Armagnac bereit, der verblüfft und wohl so schmeckt, wie Armagnac in seiner Blütezeit geschmeckt haben muß - zumindest liest man das in alten Notizen: das "graisse" der Rebsorte bedeutet soviel wie "fett", und fett schmeckt dieser rare Armagnac auf verblüffende Art und Weise. Säurearm und weich wirkt er auf der Zunge, cremig weich wie Samt und Seide hüllt er sich intensiv um selbige und hinterläßt dabei ein faszinierend dichtes, fett wirkendes Mundgefühl, wie es so nur ein Spitzen-Armagnac nach entsprechend langer Reifezeit, zehn Jahre im Holzfaß, offerieren kann. Die rare Spitze der Produktion. Nur begrenzt lieferbar.
Die traditionellste Grappa von Familie Pilzer aus der weißen Regionaltraube des Trentino: Nosiola. Saftig, etwas kernig und kantig, mit feiner Kraft im Nachklang und zarter Deftigkeit im Trunk. Ehrliche Referenz.
Aus eigenem Traubenmaterial stammt diese kraftvolle Grappa aus reinsortiger Barbera. Hier wird nicht irgendein Trester verarbeitet, hier werden Weintrauben ausschließlich für die Destillation der Grappa produziert! Im November 1993 aufs Faß gelegt, im Februar 2002 auf Flasche gebracht - das sind die Eckdaten für eine Grappa, die Persönlichkeit und Kraft ins Glas bringt. Breit läuft sie über die Zunge, Spuren von getrockneten Kirschen, Waldfrüchten und deutlichen Schokoladennoten hinterlassend. Die innere Harmonie dieses dunklen, faßgereiften Geistes beeindruckt, läßt den Genießer verstummen und ganz auf das konzentrieren, was im Mund passiert: sinnlicher Geschmack, mild und fein, kraftvoll und mit Stil - keine unvereinbaren Gegensätze, sondern geschmackliche Realität. Brillantes Produkt (45 Vol. Prozent, in Holzkiste)!
Eine reinsortige Jahrgangs-Grappa aus 100 Prozent Moscato-Trauben. Das jeder Flasche beigefügte Datenblatt (in massiver Holzkiste) weist den Ursprung der Trauben aus. Im Oktober 1993 ins Holz gelegt, im Februar 2002 auf Flasche gefüllt, begeistert diese Jahrgangs-Grappa vor allem mit spielerischer Finesse. Sie geht fein und mit viel Ausdruck über die Zunge; es kommt einem der Geschmack und Duft von Salbeiblättern in den Sinn, von Waldfrüchten, Pampelmuse und Vanille; ein breites, faszinierendes Aromenspektrum tut sich im Mund auf, unaufdringlich aber nachhaltig, fein aber komplex, und vor allem, Kennzeichen aller Grappe von Berta, von faszinierender Frische. Sie bleibt lange im Mund, wirkt sinnlich, mild und reich an Information (45 Vol. Prozent, in Holzkiste).
Aus 100 Prozent Nebbiolotrauben aus Barolo (La Morra und Monforte) stammt diese würzige, kraftvolle Grappa, die den Gaumen eindrucksvoll austapeziert. Sie lag 9 Jahre in französischen Fässern, nahm Farbe an und Süße und legt sich reif, mild und sanft mit intensiven Aromen auf die Zunge. Dort setzt sie ein Konzert an Geschmackseindrücken frei, das zu beschreiben ob der Komplexität der Ereignisse nicht einfach ist: Schwarze Johannisbeeren, Aprikosen, Marasca-Kirschen, Kakao und Vanille suchen den Weg an den Gaumen und sorgen dort für packende Präsenz und endlos nachklingende Geschmacksfülle (45 Vol. Prozent, in Holzkiste).
"Elisi" ist das Einstiegsmodell der Distilleria Berta. Es ist eine braune Grappa, ein Blend aus verschiedenen faßgereiften Partien, einige davon über zehn Jahre alt, andere deutlich jünger. Verschiedene Jahrgänge, verschiedene Rebsorten und Faßpartien geben eine fruchtbetonte, seriöse Grappa mit schmelziger Süße. Feinstes Holz französischer Provenienz sorgt für milde Länge am Gaumen und Fülle, die errstklassige Verarbeitung liefert Frische und Reinheit in Duft und Geschmack. Eine ausgezeichnete Grappa zum erfreulichen Preis (45 Vol. Prozent).
Zarter Duft welker Rosenblätter entströmt dieser aromatischen, sinnlichen und zarten Grappa, die einen guten Espresso in Perfektion begleitet. Rein, fruchtig und komplex. Großes Grappa-Vergnügen.
Ein klassisch fränkisches Zwetschgenwasser aus heimischen Früchten, die Vater Haas, jahrelang Chef der Pretzfelder Selbstvermarktergenossenschaft, in erstklassiger Qualität besorgt. Ein ausgezeichnet verarbeiteter Brand von exemplarischer Reinheit und Aromaintensität.
Die Schlehe, eines der beliebtesten fränkischen Destillate, hier nicht als Brand, sondern als Geist; das verleiht dem Destillat die ganz besondere Frucht und Tiefe im Aroma. Auch hier ist die Sorgfalt der Verarbeitung und die Qualität des Ausgangsmaterials spürbar, riechbar und schmeckbar. Exzellentes Produkt!
Der Klassiker. Fränkische Himbeeren zu Geist verarbeitet und destilliert. Klare, reintönige Frucht im Bukett, kühl und frisch, animierend, ohne auch nur den leisesten Hauch von Bitterkeit, Hitze oder Unreinheit. Präzise im Duft, expressiv im Geschmack, profund verarbeitet. Erstklassig.
Ein Destillat aus Haselnüssen? Was fast unmöglich erscheint macht Johannes Haas möglich. Tatsächlich ist man von der deutlich erkennbaren Nussigkeit in Duft und Geschmack erstaunt, fast schockiert sogar über die Klarheit und Identifizierbarkeit der Fruchtaromatik. Da zeigt sich Meisterschaft. Eine Rarität aus Franken, die Ihnen Spaß machen wird.
Der Star im Selektions-Programm von Johannes Haas. Aus kalibrierten Schweizer Birnen erstklassiger Qualität brennt er einen Birnenbrand, der es mit der Weltspitze aufnehmen kann. Intensiv im Aroma, extrem präzise im Mund und von berauschender Reintönigkeit in Duft und Geschmack. Grandioses Produkt zum äußerst fairen Preis; bedenkt man, was andere, weit berühmtere Brennerkollegen für weniger ambitionierte Qualitäten verlangen ist dies geradezu ein Schnäppchen!
Franken ist bekannt für erstklassige Wildkirschqualitäten. Johannes Haas produziert daraus einen außergewöhnlichen Brand, der an Aromenintensität und Schnüffelvergnügen kaum zu überbieten ist. Tiefgründig, vielschichtig, explosiv intensiv und rein und fein wie wenige - ein Vergnügen für die Nase, das fast äußerlich angewendet werden könnte, so attraktiv riecht und duftet dieses Wildkirschwasser.
Dieser Brand ist eine Sensation. Frische zerquetschte Erdbeere ist die erste Assoziation, wenn man diesen ungewöhnlichen Brand aus fränkischen Erdbeeren in der Nase hat. Dieser Geruch macht süchtig, fasziniert ob seiner analytischen Präsenz und beweist, wie sorgfältig bei Familie Haas gearbeitet wird. Ihr Erdbeer-Brand ist ein Kunstwerk der Destillation, absolut außergewöhnlich.
Ein winterlicher Traum von Likör. Alle Aromen des schönsten aller Feste hat Johannes Haas aus natürlichen Grundstoffen, also aus frischen Gewürzen, Saft und frischem Obst, zu einem assoziativen Likör zusammengestellt, der wie ein deja-vu wirkt. Weihnachten im Glas, vom Lebkuchen über den Glühwein bis zum Weihnachtsstollen. Ein intensiver, fein ausbalancierter Likör, der Erinnerungen wachruft und sinnlich einstimmt auf das, was kommt. Beruhigend, besinnlich, entspannend.
Der Johannisbeerlikör aus roten und schwarzen Früchten wurde zum Aushängeschild des Betriebes. Der beliebteste und meistverkaufte Likör von Familie Haas - Tatsache ist, daß es auf dem Markt kaum einen Likör geben dürfte, der so rein und frisch die Aromen seiner Früchte reflektiert. Ein erstklassiges Produkt zum Aufgießen mit Sekt, zum Mischen mit Milchprodukten und zum Kochen und Abschmecken von Saucen.
Unser Likör-Favorit. Ein Traum an Pfirsicharoma, die Inkarnation sommerlicher Obstqualitäöt. Aus kleinen roten Weinbergspfirsichen wird dieser wunderbare Likör zum Aufgießen und Abschmecken produziert. Unsere besondere Empfehlung für das Damenkränzchen, denn er schmeckt, oh Wunder, auch einfach "so".
Erstaunlich frisch-fruchtiger Duft, ohne die übliche bittere Strenge der Vogelbeere. Weich, rund und herbsüß fließt dieser edle Brand, eine kostbare Rarität unter den Obstbränden, über den Gaumen, wo er lange ausklingt. Sein berückend komplexes Aromaspiel führt zu verklärtem Gesichtsausdruck und vertreibt Kummer und Druck aus Herz und Magen.
Eine im Holzfaß gereifte, kraftvoll noble "dunkle" Grappa, deren Finesse betörend ist. Aber auch hier obsiegt Pilzers souveräne Ehrlichkeit: Keine milde Zuckersüße überschattet das Naturereignis, die Farbe ist echt und stammt nicht von zugesetzter Zuckercouleur, und das Geschmacksereignis ist ein ebensolches: Kraftvoll, mild, fruchtbetont und doch kernig wirkt die "männliche" Grappa durch Substanz, Nachhalt und persönliche Ausstrahlung.
Die klassische Cuvèe aus den Rebsorten des Armagnac, gekonnt verblendet aus diversen Bränden verschiedener Jahrgänge, Fässer und Herkünfte. Ein weicher, samtiger Armagnac voller Wärme und Struktur, mit warmem Körper und lange nachklingender Würze am Gaumen. Stoffig, dicht gepackt, durchaus mit Rasse und kompakter Struktur. Der lebhafte und extravagante Einstieg in die eigenwillige Welt der Armagnacs des Jean Ladevèze.