K & U-die Weinhalle-der Weinversand

Kompromißlos handwerklich hergestellte Weine aus seriösem Weinbau

ohne die üblichen und machbaren Manipulationen im Keller

aus Kalifornien, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich und Deutschland. Weine voller Charakter und Stil, nicht stromlinienförmig konsumentenfreundlich, sondern mit so viel Geschmack und Ausstrahlung wie möglich; authentisch und vornehmlich aus weniger bekannten Regionen: Von der Loire, aus Cahors, dem Bergerac, dem Languedoc-Roussillon, der Rhone, aus Oregon, Washington State und Kalifornien, aus Apulien oder den Marken, von der Mosel oder dem Mostviertel.

Kuvertüre "Madagascar", 65% Kakao

75 % Kakaoanteil Phantastisch zu verarbeitende geschmacksintensive Spitzen-Kuvertüre aus 65%iger Madagaskar-Schokolade. Für anspruchsvoll Backende und anspruchsvolle Bäcker/innen, die auch bei den Rohstoffen auf Spitzenprodukte Wert legen. Man schmeckt den Unterschied sofort. Wertvolle Tips zur Verarbeitung reichen wir gerne weiter. Kommt im 1 Kg-Block.

Kuvertüre "Java", 65% Kakao

75 % Kakaoanteil Eine Spitzenkuvertüre zum Kochen und Backen mit 65 % Kakaoanteil aus der legendären Java-Plantagen-Schokolade von Bonnat. Für Großverbraucher und Kleinbäcker, hält sich problemlos und ist exzellent zu verarbeiten. Tips geben wir gerne. 1 kg-Block in Folie eingeschweißt.

Marmellata di Pompelmo rosso di Sicilia

Eine im Kupferkessel gekochte Pampelmusen-Marmelade mit 41 % Fruchtanteil und 59 % unraffiniertem Rohrzucker, ohne jeden Zusatz von Konservierungsstoffen oder anderen Additiven und aus ökologischer Produktion. Im Stadium der Vollreife gelesen und sogleich verarbeitet. Intensiv im Geschmack, gute Balance von Zucker, Bitterkeit und Frucht. Die winterliche Frühstücksmarmelade schlechthin.

Marmellata di Limoni di Sicilia (Limonenmarmelade)

Eine im Kupferkessel gekochte Limonen-Marmelade aus 42 % Fruchtanteil und 58 % unraffiniertem Rohrzucker, ohne jeden Zusatz von Konservierungsstoffen oder anderen Additiven und aus ökologischer Produktion. Im Stadium der Vollreife gelesen und verarbeitet. Feste Konsistenz, intensiver Limonengeschmack, gut zu Crostata, auf Eis oder als Brotaufstrich.

Marmellata di Arance di Sicilia

Eine im Kupferkessel gekochte Orangen-Marmelade aus 48 % Fruchtanteil und 52 % unraffiniertem Rohrzucker, ohne jeden Zusatz von Konservierungsstoffen oder anderen Additiven und aus ökologischer Produktion. Im Stadium der Vollreife gelesen und verarbeitet. Sehr ausgewogener Geschmack mit feiner Bitterkeit und viel Aroma. Hat nichts mit der bekannten englischen Orangenmarmelade zu tun. Diese ist weniger bitter und besitzt intensiveren Fruchtgeschmack.

Marmellata di Clementine di Sicilia

Eine im Kupferkessel gekochte Orangen-Marmelade aus 52 % Fruchtanteil und 48 % unraffiniertem Rohrzucker, ohne jeden Zusatz von Konservierungsstoffen oder anderen Additiven und aus ökologischer Produktion. Im Stadium der Vollreife gelesen und verarbeitet. Deutlicher Clementinengeschmack, angenehm wenig süß und intensiv fruchtig.

Frische Mandeln "Ferrastar" (natur)

"Ferrastar" ist eine in der Ardéche viel angebaute Mandelsorte, die spät blüht und als besonders krankheitsresistent gilt und deshalb auch im konventionellen Anbau nur wenig gespritzt werden muß. Sie stammt aus einer Kreuzung der Sorten "Cristormo" und "Ardèchoise" und liefert Mandeln von ausgezeichneter Qualität. Der Baum gilt als widerstandsfähig, was im rauhen Reizklima des Gard und der Ardèche von großer Bedeutung ist, trägt ausgezeichnet und zuverlässig und liefert Mandeln mit festem Kern und kraftvoller Geschmacksintensität. Nicht so saftig wie "Ferragnés", dafür aber intensiver im Geschmack. Eine "deutliche" Mandel mit Charakter und perfektem Biß. Jean Hager, ein bescheiden auftretender Edel-Bauer, pflegt am Fuße des Mont Bouquet im Department Gard, an der Grenze zur Ardèche, auf 10 ha ca. 2000 Mandel- und Olivenbäume, die Kostbarkeiten hervorbringen, von denen Otto-Normalverbraucher weder etwas ahnt, noch daß er etwas über die Mandel im allgemeinen und im besonderen wüßte. Jean Hager verdient seinen Lebensunterhalt vor allem auf den Wochenmärkten der Umgebung, doch beliefert er mit seinen Produkten auch die Crème de la Crème der französischen Gourmandise, von Fauchon in Paris bis zu Alain Ducasse – sie alle beziehen bei ihm Mandeln und Mandelprodukte, die man getrost zu den besten Frankreichs zählen kann: "Les Amandes du Mont Bouquet".
Jean Hager arbeitet konventionell. Er hat es mit dem Bioanbau versucht, dabei aber nachhaltig Schiffbruch erlitten, weil seine klimatische Situation im Gard diesen unmöglich macht. Dennoch unterscheidet sich sein Anbau von den bekannten konventionellen Massenplantagen, wie man sie aus Kalifornien, Portugal oder Spanien kennt, den weltgrößten Mandellieferanten. Dort werden Mandelbäume auf riesigen Flächen kultiviert und vorbeugend gegen Schädlinge gespritzt, was durch die Durchdringungsfähigkeit von Schale oder Pflanzenhaut immer auch zur Rückstandsbildung in Früchten und Samen führt - abgesehen von der Kontamination von Boden und Grundwasser. Nicht weniger überflüssig schätzt Jean Hager die Anwendung von Herbiziden, "Unkrautvertilgern", ein, die auf vielen konventionell bewirtschafteten Mandelplantagen den "lästigen" Pflanzenbewuchs eliminieren sollen – nicht so bei ihm. Bei ihm grünt und blüht es und er pflegt ganz bewußt, wie es auch im kontrolliert biologischen Anbau von Mandeln üblich ist, den Anbau auf vielen kleinen Parzellen zusammen mit anderen Bäumen wie Pfirsichen und Oliven. Diese Form des Anbaus liefert ihm zwar deutlich geringeren, stark schwankenden und unsicheren Ertrag, dafür aber auch extrem hochwertige Fruchtqualitäten. Jean Hager verarbeitet seine Früchte frisch von Hand unmittelbar nach der Ernte, ohne Chemie oder andere wunderbare Hilfsmittel der modernen Agrarchemie. So poliert er seine Mandeln nicht und bleicht sie auch nicht in schwefliger Säure.
Da beim ertragsorientierten Mandelanbau die Risiken möglichst gering gehalten werden sollen, konzentriert sich die Mandelproduktion meist in Regionen, wo zum einen die Wahrscheinlichkeit von Frösten zur frühen Blütezeit der Mandelbäume ausgeschlossen werden kann und wo, wenn die natürlichen Niederschläge nicht ausreichen, die Anbaufläche bewässert werden können. Jean Hager winkt ab. Er kann und muß mit den Frösten ebenso leben, wie er eine Bewässerung ablehnt, weil sie hohe Betriebskosten verursacht, die er nur über einen entsprechend hohen Massenertrag erwirtschaften könnte. Ihm geht es um Qualität und die hat ihren Preis, weil sie nicht beliebig und in Massen verfügbar ist: Ein Mandelbaum bringt bei ihm je nach Jahrgangsverlauf nur ca. 5 bis 30 Kilogramm.

Wer Jean Hagers sensationelle Mandeln der Sorte "Ferrastar" oder "Ferragnès" und seine konsequent handwerklich hergestellten Mandelprodukte zum ersten Mal probiert, ist fasziniert von dieser Frucht, deren Geschmack und Qualität, die man mit Jean Hager exemplarisch erfahren und völlig neu entdecken kann. Garantiert!

Condiment aux Figues Balsamique (Balsamfeigen)

Eine begeisternd feine Würzsauce aus Feigen und hochwertigem Balsamessig. Ihr Geschmack zwischen Fruchtsüße und feiner Essigsäure harmoniert perfekt zu frischem Ziegenkäse, aber auch zu vielen anderen Käsesorten, zu hellem Fleisch, Terrinen oder besonders gut zur Stopfleber. Ersetzt zum Wild z. B. die obligaten, aber langweiligen Preiselbeeren. Sie werden staunen, zu wieviel kulinarischen Gelegenheiten dieses Condiment Akzente zu setzen versteht. Und Sie werden Bewunderung ernten. Denn derart überzeugende Spitzenqualität kann nur aus kleinen Manufakturen kommen, nicht aus Fabriken. Unsere persönliche Empfehlung!

Süßer Traum: Spitzenhonig aus Südfrankreich

Pierre Peguin war in seinem früheren Leben Physikprofessor in Paris.Vor über zehn Jahren siedelte er in die südfranzösischen Cevennen um, wo er heute weitgehend autark lebt. Sein Haus beheizt er mit Solarthermie, die ihm auch die Elektrizität und Heißwasser liefert, er baut alle seine Gemüse selber an und sein Honig ist inzwischen so legendär, daß er gar nicht mehr nachkommt mit der Produktion. Wir haben uns für seinen hocharomatischen Garriguehonig entschieden, der eine aromatische Intensität besitzt, die wir in Deutschland nicht kennen. Dieser Traumhonig, der neue Geschmackserfahrung in Sachen Honig liefert, stammt aus den Cevennen, jener wunderschönen gottverlassenen Bergregion im Norden des Langueeoc, wo Pierre Peguin seine Bienenvölker in einsamer Berglandschaft pflegt und hegt. Seit vielen Jahren gehört er dem Ökoverband "Nature & Progres" an und sein Honig, den er auf den Märkten der Umgebung feilbietet, ist ob seiner Ausnahmequalität schnell ausverkauft. Inzwischen bekommen wir ein paar hundert Gläser pro Jahr, die wir Ihnen mit großem Vergnügen anbieten. Pierre Peguins Berghonig stammt von Heidekraut, Wacholder, Lorbeer und Kastanie und besitzt deshalb würzigen, markanten Geschmack, dessen aromatische Intensität begeistert. Er ist fest in der Konsistenz, stammt aus der Ernte 2001 und wurde ohne chemische oder physikalische Manipulation gefüllt. Ein rares Naturprodukt, wie man es in dieser Qualität mit der Lupe suchen muß. Honig droht zur wertvollen Rarität zu werden. Seit ein paar Jahren gibt es in Südfrankreich, einst berühmt für seine hocharomatischen Honige, nur noch sehr wenig reinen, seriösen Bienenhonig. Der Klimawandel mit seinen Extremen und ein geheimnisvolles, noch nicht geklärtes Bienensterben, das inzwischen fast schon weltweit Bienenvölker auszurotten droht, machen nicht manipulierte Bio-Honige zur Rarität, für die hohe Preise bezahlt werden. Die nach wie vor auf vielen Wochenmärkten Südfrankreichs feilgebotenen Honige stammen nur zu oft aus ganzjähriger Zucker-Zufütterung und haben nicht viel mit jenem Naturprodukt „Bienenhonig“ zu tun, das ob seiner einmaligen Aromavielfalt und Intensität unter Kennern und Liebhabern legendären Ruf genießt. Unser "Miel de Lozère" von Veronique Gros kann, darf und soll Ihnen als Musterbeispiel für einen naturreinen, absolut unverfälschten südfranzösischen Spitzenhonig dienen. Nach dem plötzlichen Tod Ihres Mannes setzt Veronqique Gros dessen Arbeit mit Engagement und Kompetenz fort. Ihr wunderbarer Berghonig „Miel de Lozère“ stammt von Bienenvölkern, die in den Cevennen im Departement Lozere stehen und ist von „Nature & Progres“ ökologisch zertifiziert. Veronique Gros ist zur Vorkämpferin für seriöse Honig-Qualität geworden, die heftig beklagt, daß viele ihrer „Kollegen“ zu allen möglichen Manipulationen greifen, um sich in Zeiten der Honigkrise als Imker den Lebensunterhalt zu sichern.

Naturreiner Bienenhonig ist ein bemerkenswertes Produkt. Vier Millionen Blütenbesuche und 450.000 Kilometer Flugweg sind für ein Kilo Honig notwendig. Kein Wunder, daß man Bienen sprichwörtlichen Fleiß nachsagt. Vermutlich seit 50 bis 60 Millionen Jahren sind die kleinen Insekten auf unserem Planeten aktiv. Im alten Ägypten hatte die Biene sogar göttliche Stellung inne, ihr Honig wurde als „lebendig gewordene Träne“ des Sonnengottes Ra angesehen. Es gab Zeiten, in denen Honig sogar Zahlungsmittel war: für einen Topf bekam man damals einen Esel oder ein Rind. Daß das „flüssige Gold der Bienen“ ein wertvolles Heilmittel ist, war den antiken Ärzten längst bekannt. In verschiedenen Mixturen setzten sie es bei inneren und äußeren Erkrankungen, z. B. Atemwegs- und Hauterkrankungen, Verdauungsstörungen, zur Kräftigung sowie zur Wundheilung ein. Viele dieser Anwendungsgebiete sind heute wissenschaftlich bewiesen. So gilt naturreiner Honig z. B. als ideales Heilmittel bei chronischen Wunden; er tötet Bakterien ab, löst abgestorbenes Gewebe und fördert den Heilungsprozess. Naturreiner Bienenhonig ist eines der ältesten Wundpflegemittel, was heute in Vergessenheit geraten ist.

Veronique Gros klärt uns darüber auf, daß man ohne chemische Analyse nur schwer erkennen kann, ob es sich um einen Qualitätshonig oder um ein minderwertiges Produkt handelt, in dem keine wertvollen Inhaltsstoffe enthalten sind. Bei der ökologischen Bienenhaltung, die seit August 2000 europäisch geregelt ist, werden weder bei der Honigernte und der Verarbeitung, noch bei Bienenkrankheiten oder zur Desinfektion synthetische Chemikalien eingesetzt. Während der Verarbeitung darf die Temperatur des Bienenstocks (ca. 35 bis 40°C) nicht überschritten werden. So schließt man die Wärmeschädigung des Honigs und seiner fragilen Inhaltsstoffe aus. Doch selbst zertifizierte Bio-Imker dürfen ihre Bienenvölker ganzjährig zufüttern. Das lehnt Veronique Gros strikt ab, weil dadurch die aromatischen wie auch gesundheitlichen Qualitäten eines Honigs nicht nur leiden, sondern weitgehend außer Kraft gesetzt werden. Sie füttert deshalb nur zu, wenn die Bienen im Winter Energie brauchen, um zu überleben. Ein so naturreiner Bienenhonig wie ihrer gilt deshalb als „Apotheke der Bienen“. So empfiehlt die Naturheilkunde die Einnahme von Honig aufgrund dessen Zusammensetzung aus Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Enzymen bei körperlicher und geistiger Erschöpfung. Ein hochwertiger Bio-Blütenhonig auf dem Butterbrot liefert richtigen Zündstoff für den Organismus, denn er besteht zu 50 bis 80 Prozent aus verschiedenen Zuckerarten, vor allem Fruchtzucker (Fructose) und Traubenzucker (Glucose). Seine Enzyme fördern die Stoffwechselprozesse im Körper, zu den wichtigsten zählen Invertase, Diastase und Katalase. Über 150 Aromastoffe hat man im Honig nachgewiesen. Sie prägen nicht nur den Geschmack, sondern tragen auch zur Anregung der Verdauung bei. Durch chemische Reaktionen enthält Honig organische und anorganische Säuren, die den spezifisch regionalen Honiggeschmack prägen und zugleich den Appetit anregen. In unverfälschtem Natur-Honig hat man pro Kilogramm bis zu 5 mg des Hormons Acetylcholin nachgewiesen, das positiv auf das Herz-Kreislauf-System wirkt und den Stoffwechsel unterstützt. Auch an lebenswichtigen Vitalstoffen wie Mineralien und Spurenelementen hat Honig einiges zu bieten. Dabei gilt Waldhonig als mineralstoffreicher als Blütenhonig. Spurenelemente wie Kupfer, Kobalt, Jod oder Mangan sind ebenfalls Bestandteile hochwertigen Honigs. Vitamine enthält Honig nur in kleinen Mengen; die wertvollen Vitamine der B-Gruppe (B1, B2, B6) sowie Vitamin C, Biotin, Pantothensäure und Folsäure kann man aber nachweisen.

Veronique Gros „Miel de Lozère“ ist ein Berg-Blütenhonig von rarer aromatischer Intensität. Er sorgt für eindrückliche Geschmackserfahrung und ist unvergleichlich in Konsistenz und Geschmack, ein originäres und wertvolles Regionalprodukt. Es stammt, wie schon beschrieben, aus den nördlichen Cevennen, einer wunderschönen, verlassenen Bergregion im Norden des Languedoc. Dort hegt und pflegt Veronique Gros ihre Bienenvölker in einsamer wilder Berglandschaft auf über 1000 m Höhe. Er stammt von Heidekraut, Wacholder, Brombeere und Kastanie. Sie sorgen für begeisternd würzigen Geschmack von enormer aromatischer Intensität. Seine cremige Konsistenz ist fest, seine Farbe strohgelb und den Einfluß der Kastanie, die das Landschaftsbild der Cevennen maßgeblich prägt, schmeckt man im hauchzart bitteren Nachklang, der Dichte und enorme Länge am Gaumen vermittelt. Dieser Spitzenhonig wurde ohne jede chemische oder physikalische Manipulation verarbeitet und abgefüllt, was man an seiner ungewöhnlich aromatischen Intensität erkennt. Ein rares Naturprodukt, wie man es in dieser Qualität mit der Lupe suchen muß. Ein rarer Glücksfall. Hochqualitativer Bienenhonig droht zur wertvollen Rarität zu werden. Der Klimawandel mit seinen Extremen und ein geheimnisvolles, noch nicht geklärtes Bienensterben, das weltweit Bienenvölker auszurotten droht, machen nicht manipulierte Bio-Honige zur Rarität, für die hohe Preise bezahlt werden. Viele Honige stammen heute nur zu oft aus ganzjähriger Zucker-Zufütterung und haben nicht viel mit jenem Naturprodukt „Bienenhonig“ zu tun, das ob seiner einmaligen Aromavielfalt und Intensität unter Kennern und Liebhabern legendären Ruf genießt. Veronique Gros wunderbarer Berghonig „Miel de Lozère“ stammt von Bienenvölkern, die in den Cevennen im Departement Lozere stehen und ist von „Nature & Progres“ ökologisch zertifiziert. Veronique Gros ist Vorkämpferin für seriöse Honig-Qualität. Sie beklagt, daß viele ihrer „Kollegen“ zu allen möglichen Manipulationen greifen, um sich in Zeiten der Honigkrise als Imker den Lebensunterhalt zu sichern.
Naturreiner Bienenhonig ist ein bemerkenswertes Produkt. Vier Millionen Blütenbesuche und 450.000 Kilometer Flugweg sind für ein Kilo Honig notwendig. Kein Wunder, daß man Bienen sprichwörtlichen Fleiß nachsagt. Leider kann man ohne chemische Analyse nur schwer erkennen, ob es sich um einen Qualitätshonig oder um ein minderwertiges Produkt handelt, in dem keine wertvollen Inhaltsstoffe enthalten sind. Bei der ökologischen Bienenhaltung, die seit August 2000 europäisch geregelt ist, werden weder bei der Honigernte und der Verarbeitung, noch bei Bienenkrankheiten oder zur Desinfektion synthetische Chemikalien eingesetzt. Während der Verarbeitung darf die Temperatur des Bienenstocks (ca. 35 bis 40°C) nicht überschritten werden. So schließt man die Wärmeschädigung des Honigs und seiner fragilen Inhaltsstoffe aus. Doch selbst zertifizierte Bio-Imker dürfen ihre Bienenvölker ganzjährig zufüttern. Das lehnt Veronique Gros strikt ab, weil dadurch die aromatischen wie auch gesundheitlichen Qualitäten eines Honigs nicht nur leiden, sondern weitgehend außer Kraft gesetzt werden. Sie füttert deshalb nur zu, wenn die Bienen im Winter Energie brauchen, um zu überleben. Ein so naturreiner Bienenhonig wie ihrer gilt deshalb als „Apotheke der Bienen“. So empfiehlt die Naturheilkunde die Einnahme von Honig aufgrund dessen Zusammensetzung aus Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Enzymen bei körperlicher und geistiger Erschöpfung. Über 150 Aromastoffe hat man im Honig nachgewiesen. Sie prägen nicht nur den Geschmack, sondern tragen auch zur Anregung der Verdauung bei. Durch chemische Reaktionen enthält Honig organische und anorganische Säuren, die den spezifisch regionalen Honiggeschmack prägen und zugleich den Appetit anregen. In unverfälschtem Natur-Honig hat man pro Kilogramm bis zu 5 mg des Hormons Acetylcholin nachgewiesen, das positiv auf das Herz-Kreislauf-System wirkt und den Stoffwechsel unterstützt. Auch an lebenswichtigen Vitalstoffen wie Mineralien und Spurenelementen hat Honig einiges zu bieten. Veronique Gros „Miel de Lozère“ ist ein Berg-Blütenhonig von rarer aromatischer Intensität. Er sorgt für eindrückliche Geschmackserfahrung und ist unvergleichlich in Konsistenz und Geschmack, ein originäres und wertvolles Regionalprodukt. Es stammt, wie schon beschrieben, aus den nördlichen Cevennen, einer wunderschönen, verlassenen Bergregion im Norden des Languedoc. Dort hegt und pflegt Veronique Gros ihre Bienenvölker in einsamer wilder Berglandschaft auf über 1000 m Höhe. Er stammt von Heidekraut, Wacholder, Brombeere und Kastanie. Sie sorgen für begeisternd würzigen Geschmack von enormer aromatischer Intensität. Seine cremige Konsistenz ist fest, seine Farbe strohgelb und den Einfluß der Kastanie, die das Landschaftsbild der Cevennen maßgeblich prägt, schmeckt man im hauchzart bitteren Nachklang, der Dichte und enorme Länge am Gaumen vermittelt. Dieser Spitzenhonig wurde ohne jede chemische oder physikalische Manipulation verarbeitet und abgefüllt, was man an seiner ungewöhnlich aromatischen Intensität erkennt. Ein rares Naturprodukt, wie man es in dieser Qualität mit der Lupe suchen muß. Ein rarer Glücksfall.

Confiture Figues Noir (Dunkle Feigenkonfitüre)

Eine solch geniale Feigenmarmelade gibt es vielleicht noch bei der ein oder anderen provençalischen Grand-Mère, der berühmten Großmutter, gewiß aber nicht mehr im Handel: üppig, deftig, im Geschmack nichts als reife, schwarze Feigen. Puristisches Frühstücksvergnügen für Freunde barocker Genüsse - eine Entdeckung, die Freude bereitet.

Mandel-Sirup "Sirop d´Orgeat"

Aus frischen Mandeln der Sorten "Ferrastar" und "Ferragnès" hat Jean Hager ein so rares wie nützliches und vor allem wohlschmeckendes Sirup aus Mandeln produziert, ein wunderbares Produkt, das sich in Joghurt und Quark zur Süßung und Aromatisierung verwenden läßt. Doch die beste Eignung scheint uns die Aromatisierung beim Backen. Im Nu hat man, mit einem Schuß dieses artisanalen Sirups im Teig, den wunderbaren Hauch von Marzipan im Geschmack, unaufdringlich, fein und animierend. Solch überzeugende Qualität gibt es wirklich nur aus handwerklicher Produktion.

„Grand Cru de Cacao“ – Chuao

75 % Kakaoanteil 75 % Kakaoanteil. Ein reiner Plantagen-Criollo. Superbe, sehr intensiv schmeckende Spitzenqualität von einer der besten und verstecktesten Plantagen Venezuelas, gilt als einer der besten Kakaos der Welt: üppig und dicht in den noblen Aromen, mächtig und sensibel zugleich, sehr würzig und kräftig wirkend auf der Zunge, wo der Kakao dann aber zurückhaltend und elegant abschmilzt; ein großer nachhaltiger Kakao für Kenner.

„Grand Cru de Cacao“ – Trinité

75 % Kakaoanteil Criollo und Trinitario von der Antillen-Insel Trinidad; packend und intensiv im Geschmack, warm und nachhaltig; entfaltet sich im Mund zunehmend zu fülliger, feuriger Länge; einer der großen Kakaos der Welt. 75 % Kakaoanteil.

Sirop de Figues (Feigensirup)

Die Feigen für diesen köstlichen Sirup werden im halbgetrockneten Zustand gepflückt. Ohne die Früchte allzulange kochen zu müssen, liefern sie ein regelrechtes Feigen-Konzentrat. Einige Tropfen davon veredeln jeden halbwegs guten Cremant, Weißwein oder auch einfach ein Glas Wasser zu einem köstlichen Getränk. Und Joghurt oder Quark macht es zur edlen Nachspeise. Rare Spitzenqualität.

Chutney aux Figues épices (Feigen-Chutney)

Gewürztes Feigenchutney - köstliche und wertvolle Begleitung warm oder kalt servierten Geflügeln, hellen Fleisches, gegrillten Fisches, Terrinen, Pasteten - macht aus jedem Gericht eine südländisch inspirierte würzige Leckerei. Aromaten der Provence verleihen diesem noblen Chutney, das seine Herkunft aus feinsten frischen Feigen nicht verleugnet, würziges Aroma mit Ausstrahlung und Aha-Effekt.

Confiture Figues Blanches (Helle Feigenkonfitüre)

Elegant, fein, delikat - Jacqueline bezeichnet ihre helle Feigenkonfitüre als „feminine“ Variante. Basis sind Früchte der Feigensorte Dauphine, die besonders dünnhäutig und reich an Fructose ist. Die ausschließlich mit Rohrzucker gekochte Marmelade verströmt ein betörendes Fruchtbukett, im Geschmack wirkt sie faszinierend reintönig. Entwickelt ihr volles Aroma erst nach einigen Monaten im Glas.

Pesche Sciroppate (eingelegte Pfirsiche in Sirup)

Eingelegte Pfirsiche in Sirup? Geschmacksintensive weiße Pfirsich aus Bioanbau (zertifiziert AIAB) wurden, bewußt nicht vollreif, sondern noch mit deutlichem Biß, von Hand geerntet, von Hand sorgfältig geschält (deshalb die frühe Ernte), mit ein wenig Wasser und Rohzucker aufgekocht und schließlich ohne jeden Zusatz vorsichtig in großen 1.7 kg fassende Gläsern verstaut. Mühsame Handarbeit. Ein wertvolles Produkt, das übrigens auch eine Augenweide ist. Und im Geschmack, ja, da juchzt man vor Freude. So etwas geht nur noch in Apulien, wo die Sonne fast immer scheint und Arbeitskräfte noch billig sind. Ein Spitzenprodukt, das sich größter Beliebtheit erfreut und auch Ihnen Freudentränen in die Augen zaubern wird. Erinnerungen an Kindheitsaromen werden wach.

Nougat Amandes (Mandel-Nougat)

Der Klassiker aus den berühmten Mandeln aus der Appellation Provence am Mont Bouquet. Mandeln und Honig dominieren den feinsüßen Geschmack.

Frische Mandeln "Ferragnès" (natur)

"Ferragnès" ist eine großfruchtige Mandelsorte, die spät blüht, weshalb sie besonders wenig Spritzmitteleinsatz benötigt, zumal bei Jean Hager, und die Ende September Fruchtreife zeigt. Der Baum wächst stark und bringt regelmäßig gute Ernte. Seine Früchte sind groß, die Schalen sind zart und im Geschmack wirkt diese Sorte fast süß, mit einer zarten Nuance von Kakao und schwarzem Pfeffer. Es ist eine der köstlichsten Mandeln des Marktes mit besonders feinem und saftigem Geschmack, ein Genuß besonderer Art. Jean Hager, ein bescheiden auftretender Edel-Bauer, pflegt am Fuße des Mont Bouquet im Department Gard, an der Grenze zur Ardèche, auf 10 ha ca. 2000 Mandel- und Olivenbäume, die Kostbarkeiten hervorbringen, von denen Otto-Normalverbraucher weder etwas ahnt, noch daß er etwas über die Mandel im allgemeinen und im besonderen wüßte. Jean Hager verdient seinen Lebensunterhalt vor allem auf den Wochenmärkten der Umgebung, doch beliefert er mit seinen Produkten auch die Crème de la Crème der französischen Gourmandise, von Fauchon in Paris bis zu Alain Ducasse – sie alle beziehen bei ihm Mandeln und Mandelprodukte, die man getrost zu den besten Frankreichs zählen kann: "Les Amandes du Mont Bouquet".
Jean Hager arbeitet konventionell. Er hat es mit dem Bioanbau versucht, dabei aber nachhaltig Schiffbruch erlitten, weil seine klimatische Situation im Gard diesen unmöglich macht. Dennoch unterscheidet sich sein Anbau von den bekannten konventionellen Massenplantagen, wie man sie aus Kalifornien, Portugal oder Spanien kennt, den weltgrößten Mandellieferanten. Dort werden Mandelbäume auf riesigen Flächen kultiviert und vorbeugend gegen Schädlinge gespritzt, was durch die Durchdringungsfähigkeit von Schale oder Pflanzenhaut immer auch zur Rückstandsbildung in Früchten und Samen führt - abgesehen von der Kontamination von Boden und Grundwasser. Nicht weniger überflüssig schätzt Jean Hager die Anwendung von Herbiziden, "Unkrautvertilgern", ein, die auf vielen konventionell bewirtschafteten Mandelplantagen den "lästigen" Pflanzenbewuchs eliminieren sollen – nicht so bei ihm. Bei ihm grünt und blüht es und er pflegt ganz bewußt, wie es auch im kontrolliert biologischen Anbau von Mandeln üblich ist, den Anbau auf vielen kleinen Parzellen zusammen mit anderen Bäumen wie Pfirsichen und Oliven. Diese Form des Anbaus liefert ihm zwar deutlich geringeren, stark schwankenden und unsicheren Ertrag, dafür aber auch extrem hochwertige Fruchtqualitäten. Jean Hager verarbeitet seine Früchte frisch von Hand unmittelbar nach der Ernte, ohne Chemie oder andere wunderbare Hilfsmittel der modernen Agrarchemie. So poliert er seine Mandeln nicht und bleicht sie auch nicht in schwefliger Säure.
Da beim ertragsorientierten Mandelanbau die Risiken möglichst gering gehalten werden sollen, konzentriert sich die Mandelproduktion meist in Regionen, wo zum einen die Wahrscheinlichkeit von Frösten zur frühen Blütezeit der Mandelbäume ausgeschlossen werden kann und wo, wenn die natürlichen Niederschläge nicht ausreichen, die Anbaufläche bewässert werden können. Jean Hager winkt ab. Er kann und muß mit den Frösten ebenso leben, wie er eine Bewässerung ablehnt, weil sie hohe Betriebskosten verursacht, die er nur über einen entsprechend hohen Massenertrag erwirtschaften könnte. Ihm geht es um Qualität und die hat ihren Preis, weil sie nicht beliebig und in Massen verfügbar ist: Ein Mandelbaum bringt bei ihm je nach Jahrgangsverlauf nur ca. 5 bis 30 Kilogramm.

Wer Jean Hagers sensationelle Mandeln der Sorte "Ferrastar" oder "Ferragnès" und seine konsequent handwerklich hergestellten Mandelprodukte zum ersten Mal probiert, ist fasziniert von dieser Frucht, deren Geschmack und Qualität, die man mit Jean Hager exemplarisch erfahren und völlig neu entdecken kann. Garantiert!

Mandeln "Mélange épicé"

Eine faszinierend aromatische Angelegenheit: Frisch geröstete Mandeln der Sorten "Ferrastar" und "Ferragnès", mit orientalischen Gewürzen wie Kreuzkümmel, Curry, Piment und anderen Düften aus Tausend und einer Nacht abgeschmeckt, liefern ein Geschmackserlebnis, bei dem man nicht aufhören kann zu naschen, bis die Tüte leer ist. Ein gesunder und geschmacksintensiver Knabbergenuß der besonderen Art, wie es ihn aus industrieller Produktion nicht gibt. Superbe Qualität im Vakuumbeutel - besser, gesünder und reiner als der ganze Industrieschrott!

Frische Mandeln "grillées & salées"

Der Renner unter den Mandeln von Jean Hager. Sie werden begeistert sein! Frische Mandeln der alten Spitzensorte "Ferrastar" hat Jean Hager sorgfältig geröstet und anschließend, noch warm, mit Meersalz gesalzen. Ein irre leckerer Genuß als kleine und gesunde Knabberei - zum Glas Wein, zum Aperitif oder für den kleinen Hunger zwischendurch. Die geschmackliche Qualität dieser Mandeln ist außergewöhnlich.

Mandel-Mischung "Mélange Apéritif"

Aus frischen Mandeln der Sorten "Ferrastar" und "Ferragnès" hat Jean Hager eine Mandelmischung zusammengestellt, die sich ideal zum Apero eignet, die aber auch ein gutes Gespräch ausgezeichnet begleitet. Sie macht alles vergessen, was es an industriellen Produkten zu diesem Thema gibt. Sie enthält frisch geröstete salzige Naturmandeln, geschälte weiße Mandeln, karamelisierte Mandelpralinen und mit orientalischen Gewürzen abgeschmeckte geröstete Mandeln. Im vakuumierten Beutel. Unwiderstehlich.

Nougat Noisettes (Nuss-Nougat)

Dem Basisnougat werden zusätzlich frisch geröstete Haselnüsse aus dem Piemont zugesetzt. Sehr nussiges Aroma.

Nougat fleur d´Oranger (Orangenblüte-Nougat)

Gewürzt mit echtem Orangenblüten-Extrakt aus Grasse. Wirkt elegant, fein und beinahe blumig.

Nougat Figues (Feigen-Nougat)

Getrocknete Feigen aus der Provence machen dieses Nougat zur ausdrucksstarken südfranzösischen Spezialität und halten das Nougat feucht und geschmeidig.

Nougat Châtaignes (Maroni-Nougat)

Die Weihnachtsvariante: mit glacierten Maroni aus den Cevennen (ganz und gar nicht mehlig!). Zum Kaffee an kalten Tagen.

Nougat Gingembre (Ingwer-Nougat)

Winzige Stückchen von süß eingekochtem Ingwer verleihen diesem Nougat exotische, pikante Würze.

„Grand Cru de Cacao“ – Madagascar

75 % Kakaoanteil 75 % Kakaoanteil. Heller und relativ milder, aromatischer Criollo-Kakao aus Madagaskar, ungewöhnlich fruchtig wirkend im Mund und belebend mit weicher Harmonie und aromatisch ausbalancierter Ausgewogenheit.

„Grand Cru de Cacao“ – Equateur

75 % Kakaoanteil 75 % Kakaoanteil. Spitzen-Criollo aus Südamerika mit elegantem, subtilem, fast ätherisch wirkendem Duft; delikat im Mund abschmelzend mit einem Parfum, das sich am Gaumen floral präsentiert mit dem Duft von Blumen und Honig.

„Grand Cru de Cacao“ – Hazienda el Rosario

75 % Kakaoanteil 75 % Kakaoanteil. Ein reiner Plantagen-Criollo. Superbe, sehr intensiv schmeckende Spitzenqualität aus Venezuela; üppig und dicht in den noblen Aromen, mächtig und sensibel zugleich, sehr würzig und kräftig wirkend auf der Zunge, wo der Kakao dann aber zurückhaltend und elegant abschmilzt; ein großer nachhaltiger Kakao für Kenner.

„Grand Cru de Cacao“ – Java

65 % Kakaoanteil Seltene Criollo aus Indonesien („casse claire“) findet bei Bonnat in Milchschokoladen Verwendung, die neue Dimensionen des Geschmacks eröffnen. 65 % Kakao, Milchpulver und reine Kakaobutter verschmelzen zu wohltuender Intensität an Würze, feiner Bitterkeit, zarter Schärfe im Finish und ätherischer Duftigkeit mit Anklängen von Süßholz, Lakritze und floralen Noten. Eine edle Schokolade für Einsteiger in die Welt der Bitterschokolade („nur“ 65% Kakao!), die nicht gleich verschreckt und trotzdem die Qualität großen Kakaos erleben läßt.

„Grand Cru de Cacao“ – Surabaya

65 % Kakaoanteil 65 % Kakaoanteil. Die eigenwilligste Schokolade des Indonesien-Criollo-Trios von Bonnat (Java, Surabaya und Asfarth). Fast geräuchert wirkt ihr Duft, ungewohnt würzig und rauchig, sehr intensiv, fast speckig mit leichten Anklängen von Islay Single Malt-Würze; faszinierend die Charaktere dieser drei Kakaos, unterschiedlicher können Milchschokoladen nicht sein, anspruchsvoller und hochwertiger allerdings auch nicht. Wir empfehlen das Trio zu kaufen und zu probieren. Mit diesen drei Schokoladen gelingt der Einstieg in die faszinierende Geschmacksvielfalt großen Kakaos genüßlich und spielerisch.

„Grand Cru de Cacao“ – Asfarth

65 % Kakaoanteil 65 % Kakaoanteil. Von der biodynamisch bewirtschafteten Plantage Asfarth stammt der Kakao für diese edle, geschmeidige, im Vergleich zu den anderen beiden fast leise wirkenden Schokolade; hier kann man das handwerkliche Conchieren nachvollziehen: Wie im Rotwein erlebt man das Tannin der Schokolade als feines, edles Korn, daß das warme, cremige Aroma als Mundgefühl verteilt; eine edel duftende, sehr feine Schokolade mit Schmelz und Eleganz, mit Seele und Ausstrahlung. Geradezu sinnlich wirkend.

„Tablette Bio Fondant au Lait“

55 % Kakaoanteil 55 % Kakao, Milchpulver und reine Kakaobutter, allesamt aus zertifiziert biologischem Anbau, sorgen in dieser ungewöhnlich würzigen Milchschokolade für überraschende Geschmacksfülle und Nachhaltigkeit am Gaumen. Eine eigenständige Schokolade für verwöhnte Kenner, die auf oberflächliche Süße und penetrantes synthetisches Vanillin-Aroma getrost verzichten kann. Gilt als eine der besten Bio-Vollmilchschokoladen der Welt.

„Classique Moka“ (mit Kaffee)

65 % Kakaoanteil Eine Spezialität von Bonnat: natürlich aromatisierte Schokolade. 65 % Kakao, Zucker und reine Kakaobutter erhalten wohltuende und animierende Kaffeehaus-Würze durch Zugabe gemahlenen Kaffees vor dem Conchieren. Das Ergebnis ist eine duftende, zart bitter abschmelzende, geradezu sinnlich wirkende Schokolade, die die Sinne belebt und höchstes handwerkliches Niveau beweist.

„Classique Fondant Amandes“ (mit Mandeln)

65 % Kakaoanteil Aus den Mandeln der Region, die zu den berühmtesten Frankreichs gehören, produziert Familie Bonnat eine 65 % Kakao-Schokolade mit 10 % Mandelzugabe. Die Mandelsplitter sind so frisch, daß sie knackig sind im Biß und man schmeckt die sensationelle Qualität der Mandel. Auch hier ist die Basis reine Kakaobutter und etwas Zucker, sonst nichts. Das Ergebnis ist eine würzige, dunkle, zartbitter abschmelzende Manufakturschokolade bester Machart.

Trinkschokolade "Maison"

65 % Kakaoanteil Legendär und unerreicht in Qualität und Geschmack ist die Trinkschokolade von „Bonnat“. Sie muß heiß gemacht werden, um sich aufzulösen und entfalten zu können. 80 % Kakao sorgen in dieser intensiven Trinkschokolade aus Nacional, Criollo und Trinitario für eine völlig neue Genußdimension. Wir sind mit diesem Kakao zu Schokoladentrinkern geworden. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase läßt man den Zucker weg und genießt den reinen, intensiven, fruchtwürzigen Kakaogeschmack dieser absolut einmaligen Qualität. Ein Erlebnis nicht nur an kalten Wintertagen. Abends zur Entspannung, morgens zur Belebung – diese Trinkschokolade geht immer! Und backen kann man damit . . es eröffnen sich völlig neue Schokoladen-Einsatzmöglichkeiten mit einem derart außergewöhnlichen Spitzenprodukt!


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