K & U-die Weinhalle-der Weinversand

Kompromißlos handwerklich hergestellte Weine aus seriösem Weinbau

ohne die üblichen und machbaren Manipulationen im Keller

aus Kalifornien, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich und Deutschland. Weine voller Charakter und Stil, nicht stromlinienförmig konsumentenfreundlich, sondern mit so viel Geschmack und Ausstrahlung wie möglich; authentisch und vornehmlich aus weniger bekannten Regionen: Von der Loire, aus Cahors, dem Bergerac, dem Languedoc-Roussillon, der Rhone, aus Oregon, Washington State und Kalifornien, aus Apulien oder den Marken, von der Mosel oder dem Mostviertel.

Exotisch und originell, spannend und eigenständig

"Weinexoten" - das sind Weine, die anders sind, als es Ihr gewohntes Geschmacksbild von Wein zunächst erwartet. Es sind originelle und ungewöhnliche Weine völlig eigenständigen Charakters, die für sich stehen und nicht in bekannte Geschmacksraster passen. Es sind Weine, die ein bißchen "verrückt" sind und deshalb etwas "daneben" schmecken - oder einfach anders sind als das, was der Weinsee üblicherweise so zu bieten hat.
Auf jeden Fall sind es typische K&U-Weinoriginale, für die wir ein besonderes Faible haben und die wir deshalb in unserem Programm ganz besonders pflegen. Wir wünschen viel Spaß damit und stehen gerne mit weiteren Informationen zu jedem einzelnen dieser Weine zur Verfügung.
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Die Rettung: gute Flaschen für anspruchslose Gäste

Kennen Sie das? Sie haben eine Einladung und Sie wissen, daß Ihre Gäste nicht sonderlich viel Ahnung von Wein haben, geschweige denn, daß sie Spaß am Geschmack hätten.
Da Sie aber selbst mittrinken möchten, empfehlen wir Ihnen hier Weine, die sich durch ein außergewöhnliches Preis-Genuß-Verhältnis auszeichnen:
Ehrliche und seriös erzeugte "Kompromissweine" im besten Sinne, die dem anspruchsvollen Kenner keine Pickel auf der Lippe verursachen (will sagen, trotz ihres günstigen Preises mit Genuß und Spaß zu trinken sind), Ihre weniger erfahrenen Gäste aber nicht mit harten Gerbstoffen, schrillen Säuren oder kompliziertem Charakter malträtieren.

Wir bieten Ihnen hier also ganz bewußt Weine mit z. B. reifen, weichen, seidigen Gerbstoffen an. Sie sind ohnehin so etwas wie unsere Handschrift im Sortiment.
Harte, kantige, adstringierende und im Mund austrocknende Gerbstoffe sind uns ein Greuel. Sie finden hier also im besten Sinne des Wortes kommerzielle Weine, freilich nicht aus industrieller Großproduktion, sondern aus überschaubarer handwerklicher Herstellung – Weine mit Charakter, die vielen, auch weniger erfahrenen Zungen garantiert mit Genuß konvenieren.
Und das muß es schließlich auch geben. Man kann sich ja nicht jeden Tag die ganz großen Weine genehmigen, schließlich manifestiert sich Kennerschaft vor allem in der Auswahl besonders preiswerter und preiswürdiger Weine, egal in welcher Preisklasse. ? ?

Seinen Preis wert. Der tägliche Genuß ohne Reue.

Wer regelmäßig, ja vielleicht sogar täglich, Wein trinkt, der muß um des kompromißlosen Genußes willen Abstriche machen entweder am täglichen Volumen oder an der Qualität dessen, was er vor sich im Glas hat. Wein ist zum gesellschaftlich relevanten Imageprodukt geworden. Deshalb ist guter Wein teurer geworden. Nicht nur durch den Euro. Allerdings hatte wirklich guter Wein immer seinen Preis. Als Wein noch etwas Besonderes war, weil er besonders gut war, weil er nur auf besten Lagen gedieh und sorgfältig in kleinen Mengen in Handarbeit bereitet wurde, da war guter Wein weder ein Alltagsgetränk, noch billig. In Relation zum durchschnittlichen Einkommensniveau war guter Wein damals sogar teurer als er es heute ist. Gewiß, es gab in den Boomzeiten der neunziger Jahre eine Preisentwicklung, die über das Ziel hinausschoß. Wein drohte zu teuer zu werden, zumindest bestimmte Weine. Heute schraubt man die Ansprüche bewußt zurück und lamentiert lieber pauschal über den Preis, als daß man sich die Mühe machen würde, mit Kompetenz und Kriterien Qualität und Preis zu analysieren. Guter Wein ist heute so wenig zu teuer, wie er es damals war. Seriöse Qualität hatte immer ihren Preis, nicht nur beim Wein.

Doch es gibt sie, die im besten Sinne des Wortes „preiswerten“ Weine. Was wir Ihnen unter dieser Rubrik offerieren, sind Glücksfälle, die von uns mit ganz besonderer Sorgfalt ausgesucht wurden. Hier können wir als Händler Kompetenz beweisen. Deshalb werden wir den ihren Preis werten Weinen über alle Preisbereiche hinweg in Zukunft noch viel mehr Aufmerksamkeit widmen und dieses Preissegment kompromißlos, aber ehrgeizig ausbauen! Wir verstehen uns als Spezialist für preiswerte Weine, und nicht als Flaschenhändler.

Dabei lehnen wir es ab, von einem „Preis-Leistungs-Verhältnis“ bei Weinen zu sprechen. Doch ein Verhältnis von Genuß zu Einsatz, das scheint uns bei allen hier angebotenen Weinen auf mustergültige Weise gewahrt. Was kann ein guter Wein mehr „leisten“, als möglichst individuellen Reiz zu liefern, der sich in Komplexität, Ansprache und Wärme oder kühler Frische äußert, der Gefühle auslöst, Assoziationen, Erinnerungen; der die Sinne reizt und fordert zugleich, der Wiedererkennungswert besitzt, unverwechselbar die Handschrift des Winzers erkennen läßt, Charakter und Ausstrahlung verströmt und Herkunftscharakter wagt; der Seele zeigt, die Zwiesprache hält mit Erfahrungen und Gefühlen; der Gedanken konzentriert auf Zunge, Nase und Gaumen; der Geschmack zu Gefühl werden läßt, weil Qualität physisch erfahrbar wird.

Guter Wein ist mehr als nur „Leistung“. Auf ihn muß man sich einstellen, ihm muß man sich stellen. Guter Wein ist intellektuelles Vergnügen, ähnlich einem guten Buch oder guter Musik. Guter Wein ist fröhliche, aber bewußte Entspannung, ist Beschäftigung mit sich selbst. All das „leisten“ unsere preiswerten Glücksfälle, die wir Ihnen einer näheren Betrachtung besonders empfehlen. Mit „billig“ oder „teuer“ wird man diesen Weinerlebnissen jedenfalls nicht gerecht.

Viel Spaß mit diesen Weinen, die Ihnen neue Qualitätshorizonte für Ihr Geld eröffnen. ? ?

Lustvolle Flaschen für die einsame Insel . . .

Die Flasche für die Insel? Das ist der ultimative Genuß. Die einzelne große Flasche, die einem noch auf der Zunge liegt, wenn der letzte Schluck schon im Orkus gelandet ist. Das besondere Präsent für liebe Freunde, wahre Kenner und ausgefuchste Freaks. Die eindrucksvolle Flasche für den ganz besonderen Anlaß, Kenntnis allerdings vorausgesetzt. Das Seelenpflaster für jene Momente, wo man besonderen Zuspruchs bedarf. Der Wein für den Bauch, der auch dem Kopf Entspannung signalisiert. ? ?

Intellektueller Genuß für den Geist und die Seele

Wein und Intellekt? Ist das nicht zuviel des Guten?
Nein. Es gibt sie, die Weine, die einfach völlig daneben sind, weil sie mit üblichen Vorstellungen von Wein nicht konform gehen. Man braucht Zeit für sie und Erfahrung, Grips und eine kundige erfahrene Zunge, um sich ihnen erfolgreich zu nähern.
Es sind Weine, die den Schnelltrinker und Pinot-Grigio-Fan gewiß verschrecken und abschrecken; Weine, mit denen man sich beschäftigen muß - über Minuten, Stunden oder gar Tage. Sie sind das Salz in der Weinsuppe; sie ringen dem, der sich auf sie einläßt, Bewunderung und Anerkennung ab, sie regen zur Diskussion an, mögen auch Widerspruch erwarten. Interessant sind sie auf jeden Fall, spannend auch, und gewiß alles andere als fade oder langweilig. Den vinologischen Neuling dürften sie überfordern, wenn er sich nicht ohnehin schaudernd abwendet.
Schön, daß es solche vinologischen Individuen noch gibt. Wir von K&U pflegen diese Tropfen mit Begeisterung und aus Überzeugung. Der Weinmarkt droht in parkerischen Punkte-Sortimenten zu veröden. das Anegbot wird immer stromlinienförmiger, imme rgelciehr, immer kommerzieller und langweiliger. Da ist es für uns eine Herausforderdung und Aufgabe, Ihnen genau die "anderen" Weine zu offerieren. Wer sonst, als der seriöse Handel, kann diese nicht leichte Aufgabe bewerkstelligen?
Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Ihre Kritik! ? ?

Magenfreundliche Weine für gestreßte Gesellen

Wer sich heute teure Weine leisten kann, der hat auch oft mit Magenproblemen zu tun. Dann kommt er zu uns und will Weine für den gestreßten Managermagen. Sorry, da kann der Wein nichts dafür - fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!
Die Ursachen dafür, daß Ihnen bestimmte Weine Probleme bereiten, liegen woanders: Weg mit den Süßigkeiten, Verzicht auf Stärke (z.B. Bier), runter vom dauernden Kaffee, und schon findet der gestreßte Magen die verdiente Ruhe.
Wer es dennoch nicht lassen kann: Hier ein paar ausgesuchte magenfreundliche trockene Weine mit milder Säure und weichem Charakter für dennoch anspruchsvollen und bekömmlichen Genuß.

Versuchen Sie es mal mit obiger Disziplin. Sie werden umgehend erkennen, daß es nicht die Weine sind, die Ihnen Probleme bereiten! Mit diesen Weinen helfen wir Ihnen aber gerne über den ersten Abgewöhnungsschmerz hinweg. ? ?

Monsterwein, damit es richtig kracht im Glas

Monsterweine - das sind jene gewaltigen Tropfen, die einem die Nüstern blähen, wenn sie aus dem Glas dampfen. Das sind tanninbeladene, saftige, körperreiche dicke Weine voller Extrakt und Alkohol, voller Charakter und Kraft, voller Intensität und Eigenart. Sie sind es, die Maßstäbe setzen. Sie sind es, die einen nachhaltig "versauen", wenn man sich auf sie einmal eingelassen hat. Sie sind es, die den Unterschied zwischen "Wein" und "alkoholhaltigem Getränk" eindrucksvoll demonstrieren. Sie sind es, die zu neuen Wegen weisen und neue Qualitäten im Gefolge ermöglichen. Maßstäbe eben, die im Gedächtnis bleiben und auf der Zunge lange Spuren hinterlassen.
Aber Achtung, wir meinen hier nicht die leider immer populärer werdenden Trinkmarmeladen z. B. aus australischer Produktion, die von Parker derzeit so favorisiert werden. Wir meinen hier hochdifferenzierte, feine, frische und eben doch gewaltige Weine voller Persönlichkeit und Charakter, voller Frische, aber mit vielschichtiger Textur auf der Zunge. ? ?

Mehrwert: rare Etiketten für dicke Geldbeutel

Heute kostet guter Wein Geld. Doch nicht immer gilt, daß guter Wein teuer sein muß. Und schon gar nicht stimmt jenes Märchen, von dem unsere ganze Branche maßgeblich lebt, daß nämlich jeder teuere Wein auch automatisch gut sein muß.
Viel Schall und Rauch regiert den Weinmarkt und wir können nur dringend zur Skepsis raten, je lauter getrommelt wird.
Aber natürlich gibt es durchaus teure Flaschen, die das Geld wert sind, das man in sie investiert. Ein paar unserer besten und lohnendsten haben wir unter dieser Rubrik zusammengestellt. ? ?

Schadstoffreier Genuß. Mehr als nur Bio . . .

Öko! – ein klärungsbedürftiges Prädikat, wenn es denn als solches fungieren soll. Zumindest in Sachen Wein ist der Begriff „Öko“ nämlich zurecht umstritten.
Das geht damit los, daß die deutsche Bio-Zertifikation im Weinbau weit strenger gehandhabt wird als z. B. französische oder italienische Biovorschriften: Was in Frankreich oder Italien unter „Bio“ läuft, wäre in Deutschland noch lange nicht „Bio“! Gerade im Weinbau ist die Sache für den Verbraucher unüberschaubar. In Frankreich z. B. verschreibt sich eine ganze Generation von Winzern seit einigen Jahren kompromißlos und glaubhaft der Biodynamik nach Steiner, praktiziert diese auch entsprechend konsequent, schließt sich aber keinem der üblichen Bio-Verbände an, weil sie mit den oft mäßigen bzw. schwachen Weinen der klassischen Bioszene nichts zu tun haben will. Es handelt sich dabei meist um Individualisten und Einzelgänger, die mit Verbänden, Vorschriften und Bürokratie wenig im Sinn haben. Sie pflegen um der Qualität ihrer Weine willen eine ganz eigene elitäre Qualitätsphilosophie (siehe z. B. Nicolas Jolly und dessen „Coulée de Serrant“), die die Natur als Partner versteht, mit dem man in sensiblem Einklang zu produzieren versucht. Viele dieser Winzer aus unserem Programm sind weit mehr Bio als so mancher offiziell zertifizierte französische oder italienische Biowinzer, ganz abgesehen davon, daß ihre Weine nicht nur weit besser schmecken, sondern auch weit seriöser produziert sind, als so manches „offizielle“ Bio-Gegenstück.
Es würde gewiß allen helfen, wenn sich auch diese Winzer offiziell zertifizieren lassen würden. Aber kann man sie einfach so als Nicht-Bio abtun, nur weil sie den offiziellen Stempel verweigern?
Die Abgrenzung zum Etikettenschwindel ist schwierig, gewiß. Doch der Umkehrschluß ist genau so unfair.



Fest steht, daß "Öko" oder „Bio“ nichts mit den geschmacklichen Eigenschaften eines Weines zu tun haben. Was bei Gemüse oder Fleisch fast selbstverständlich ist, daß sie aus ökologischer Produktion nämlich immer besser schmecken und von weit besserer Qualität sind, als aus nichtökologischer Produktion, gilt beim Wein leider nicht.
Im Ökoweinbau ist vieles noch zu klären! Für den Weinfreund sollte der Stempel "Öko" unbedingt auch eine Garantie für geschmackliche Qualität sein. Viel zu viele Ökoweine, vor allem jene billigen aus den einschlägigen Ökoläden, mögen zwar „Öko“ sein, haben aber mit Weingenuß in unserem Sinne herzlich wenig zu tun.

Vertrauen ist die Basis. Für uns ist ökologisch schonender Weinbau die notwendige Voraussetzung für Qualität im Wein, frei von ideologischer Verbrämung. Wer hochwertige Weinqualität produzieren möchte, kommt um weitgehende Schonung seiner Resourcen, sprich seiner Weinberge und Trauben, nicht herum. Im Weinberg liegt der Ursprung erstklassiger Spitzenqualität; nur wer seine Reben versteht, über Erfahrung in der Weinbereitung (die nichts anderes ist, als die gekonnte Umsetzung möglichst erstklassiger Traubenqualität in entsprechenden Weingeschmack) und über profunde Verkostungserfahrung (zur Abschätzung und Prüfung der erzielten Qualität) verfügt, ist überhaupt in der Lage, Qualitäten in unserem Sinne zu produzieren. Viele Winzer sind gute Weingärtner, aber nur ganz wenige Winzer sind gute Verkoster und zugleich auch gute Kellermeister – Qualifikationen, die mit „Öko“ nicht zu beschreiben sind!
Unser Kontakt zu unseren Winzern, unser Wissen um und unser Vertrauen in deren Arbeit, liefert Ihnen die Garantie, daß Ihr Vertrauen in uns durch seriöse und glaubhaft ökologische Arbeit unserer Winzer Bestätigung findet. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wir werden darauf hinarbeiten, den Begriff „Öko“ – zumindest in Sachen Wein – glaubhafter und geschmacklich nachvollziehbarer zu machen. „Bio-Weine“ unserer Definition müssen mehr sein als „nur“ ökologisch produziert.
Hoffnung. Die typischen Weine der Öko-Szene sind nicht unser Metier, so angeblich „ökologisch“ sie auch sein mögen. Uns geht es um Weinqualitäten, die um ihres ursprünglichen und originellen Charakters willen mit Respekt vor der Natur, profunder Kenntnis natürlicher Prozesse und so schonend wie möglich an- und ausgebaut werden. Die Entwicklung der letzten Jahre deutet darauf hin, daß ausgereizte Spitzenqualitäten in Zukunft zwangsläufig zunehmend ökologisch produziert werden, weil nur das Verstehen der Rebphysiologie die Produktion subtiler Spitzenweine ermöglichen wird. Weincharakter und –qualität werden immer mehr mit Herkunft und Lagenqualität zu tun haben, um sich von der uniformen Einheitspampe des Industrieweinbaus abzusetzen. Das wird ohne schonenden Anbau und profunde Kenntnis im Umgang mit der Monokultur Wein nicht gehen. Es spricht alles dafür, daß Spitzenweine unserer Definition in Zukunft nicht mehr wider die Natur, sondern ganz maßgeblich mit der Natur produziert werden.


Zu Ihrer Sicherheit kennzeichnen wir ausschließlich kontrollierte und entsprechend zertifizierte Bioweine als „kontr. Bio“ – in diesem Fall ist allerdings Genuß garantiert, denn unsere "Ökoweine" können mehr als nur "Öko" zu sein! ? ?

Aufmachen, reinschnuppern, genießen . . .

Spaßweine sind originelle, nicht alltägliche Weine, die rundum Trinkvergnügen bereiten – unkompliziert und ohne daß man erst Jahre auf ihre Trinkreife warten muß. Es sind keine intellektuellen Überflieger, sondern saftige, reife, runde Weine voller Saft und Kraft, voller Frische und Ausdruck, denen man mit Genuß hinterher schmeckt, ohne groß über deren Qualität zu reflektieren. Dazu müssen sie freilich von erlesener Qualität sein, denn wem macht schlechter Wein Spaß?
Das "Spaß haben" betrifft den Anlaß: Wein kann und darf durchaus der geistigen und körperlichen Entspannung dienen. Wenn das, wie von uns beabsichtigt, mit Genuß und Freude passiert, dann hat das mit Sucht nichts zu tun, sondern mit Vergnügen, Freude und fröhlicher Entspannung.
Darum geht es uns mit diesen Weinen, und nicht um Dekadenz oder Besäufnisse, und seien sie von noch so edler Natur. ? ?

Rentabel. Ungewöhnlich viel Wein für´s Geld!

Mehr Wein für´s Geld? Will das nicht jeder haben?
Doch Vorsicht. Um die Preiswürdigkeit eines Weines wirtklich abschätzen zu können braucht es entsprechende Kriterien, schließlich soll der entsprechende Wein nicht „nur“ schmecken, er soll ja sogar besonders "gut" sein. Nur dann ist er seinen Preis auch wirklich wert! „Preiswert“ ist also etwas völlig anderes als „billig“. Und „gut“ kann etwas anderes sein als „gut“, es kommt darauf an, wer die Bewertung vornimmt.
In Zeiten der Inflation der Worte, in denen jeder Wein ein Spitzenwein zu sein scheint – zumindest wird er an der Tankstelle, im Supermarkt, beim Blumenhändler und selbst schon im Möbelgeschäft als solcher angepriesen -, muß man mit Worten eher behutsam umgehen. Im lauten Grundrauschen der Superlative, im inflationären Marktgeschrei der großen Worte und Gesten, gehen die feineren Töne schnell unter. So ist das auch beim Wein.
Wein kann kein Massenartikel sein, zumindest nicht, wenn er "gut" in unserem Sinne sein will. Wein braucht Zeit, braucht Nuancen und Zwischentöne. Wein braucht die Beschäftigung mit sich, setzt Sinnlichkeit voraus und Intellekt, um das, was man schmeckt, auch entsprechend verarbeiten zu können.
Guter Wein kann nicht "billig" sein – "billiger" Wein ist etwas Scheußliches! Er entstammt meist europäischer Abfallentsorgung und ist zu einem alkoholhaltigen Getränk verkommen, das primär Wirkung zeigen soll.
Guter Wein ist ein Naturprodukt, dessen Preis dann stimmt, wenn er in nachvollziehbarer Korrelation zum Inhalt der Flasche und dessen Genußwert steht, doch wer will, wer kann das beurteilen? Mit „schmeckt mir“ oder „schmeckt mir nicht“ ist das kaum getan! Mit einer solch oberflächlichen, geschmäcklerischen Bewertung macht man Wein beliebig und austauschbar. Wenn das reichen soll als Qualitätskriterium müßten die Winzer nur diese lapidaren Kriterien erfüllen, um ihre Weine verkauft zu kriegen, was zu einfach wäre, zumal “des Volkes Geschmack“ eine noch schlimmere Standardisierung der Weincharaktere bedingen würde, als wir sie ohnehin derzeit schon erleben durch die allgegenwärtige Vermassung vermeintlichen Genusses.
Nein, Wein ist Individualität, ist Natur; Wein setzt Kriterien und Erfahrung voraus, will er nicht zum x-beliebigen Getränk degradiert werden. Der Preis kann dabei nicht als maßgebliches Ein- und Verkaufskriterium dienen. Wein ist mehr!

Wir haben versucht, Ihnen aus den verschiedenen Preisniveaus des Marktes besonders realistisch bepreiste Weine herauszufiltern. Es sind Weine, die aus der Masse herausragen und in ganz besonderem Maße Trinkvergnügen garantieren. Sie müssen sich dabei in ihrer Preisklasse gegen harte Konkurrenz behaupten und stehen damit, wie wenige andere Weine, für unsere Qualitätsphilosophie.

Viel Wein für´s Geld - das ist weder anrüchig, noch klingt es nach Sozialtarif. Für uns bedeutet das äußerst sorgfältig ausgesuchte Qualitäten, wohldefinierte Maßstäbe, nicht billig, aber im besten Sinne ihren Preis wert, für preisbewußte erfahrene Genußtrinker mit reellen Ansprüchen. Weine für Kunden, die wir ernst nehmen, weil sie sich auskennen. ? ?

Festlich. Zu Weihnachten auf den Wein achten!

Zu Weihnachten auf den Wein achten!


Unsere Branche scheint ohne vielfach überstrapazierte Superlative kaum noch überlebensfähig zu sein. Wieviele Weine werden dort als "groß" bezeichnet, als "genial", zum "Grandiosen Spitzenwein" tituliert, als "perfekt" ausgelobt?
Dem wirklich perfekten Weingenuß begegnen auch wir leider nur selten. Er ist in seiner Wahrnehmung maßgeblich an die Trinkerfahrung gekoppelt: Nur wer über entsprechend profunde Maßstäbe verfügt, kann tatsächlich beurteilen, was Perfektion in Sachen Geschmack und Genuß sein kann.
Ohne Übertreibung stellen wir Ihnen hier in aller Bescheidenheit sorgfältig ausgesuchte Kandidaten aus unserem "Programm 2004" vor, von denen wir meinen, daß sie der geschmacklichen Perfektion nahe kommen, bzw. sie hoffentlich irgendwann einmal werden erreichen können.
Diese Weine empfehlen wir Ihnen hiermit für die ruhigen Tage des Jahres, für nachdenkliche Stunden, für die genüßliche Besinnung zwischen den Jahren, wenn man das alte Jahr Revue passieren läßt und Pläne schmiedet für das neue. Egal, wie Ihre Bilanz ausfällt, Sie haben sich die "besten Weine des K&U-Programms" hart verdient im letzten Jahr und wir hoffen sehr, daß Sie mit ihnen ohne geschmackliches Risiko Entspannung finden. Alles Gute für das neue Jahr und viel Spaß und Genuß mit unseren Weinen wünscht Ihnen schon heute das gesamte K&U-Team! ? ?

Klebt garantiert. Wer hat Angst vor Süße im Wein?

Wer hat Angst vor süßem Wein? Der typisch deutsche Weintrinker hat mühsam gelernt, trockene Weine zu genießen - obwohl er in Wahrheit ganz gerne ein kleines Zuckerschwänzchen am Gaumen schätzt, wie die Verkäufe zeigen und zahlreiche deutsche Winzer immer wieder bestätigen.
Doch mit richtigen Süßweinen, da haben die meisten noch immer ihre Probleme. Schickt es sich nicht, ist es anrüchig, süße Weine zu trinken? Ist es schlichte Unkenntnis und Desinteresse? Ist es das klebrige Image der 60iger Panscher-Jahre, das den Süßweinen anhaftet?

Wir "outen" uns hier als Süßweinfans und offerieren Ihnen ein ganzes Spektrum aller möglichen Arten von seriös zu ihrer Süße gekommenen Weinen - zur Erbauung nach einem gestreßten Tag, zum Aperitif, zur Asienküche oder "einfach so". Nur zur Sportschau, dazu sind unsere Weine mit Restzucker zu schade, denn sie sind nur über viel Arbeit, ausgereizte Reberziehung und extremes Risiko zu dem gekommen, was sie süß macht: Qualität. ? ?

Wärmende Tropfen für die kalten Nächte des Jahres

Draußen wird es Winter. Es stürmt, regnet oder schneit, die Kälte geht durch und durch, es ist ungemütlich draußen, umso gemütlicher ist es drinnen, wo die Seele Trost und Wärme sucht.
Das sind die Tage, wo einem warme, saftige Weine gut tun, denn sie helfen der Seele den grauen Alltag zu überstehen. Wir bieten Ihnen hier also Weine für die Psyche an, die entspannen und die grauen Flecken auf der Seele vertreiben.
Das können selten "billige" Weine sein, denn diese Weine müssen richtig lecker schmecken, dürfen aber auch nicht anstrengend oder kompliziert sein, sondern sollen eben einfach nur richtig gut tun.
"Seelenpflaster" könnte man diese Weine nennen, die schmecken und alte Gelüste wecken. Wir haben Ihnen aus eigener Erfahrung eine kleine Auswahl, praktisch erprobt, zusammengestellt - bei uns hat´s gewirkt! ? ?

"Bio" - und trotzdem gut? Wie geht das?

Öko!


Ein klärungsbedürftiges Prädikat, wenn es denn als solches fungieren soll.
Zumindest in Sachen Wein ist der Begriff „Öko“ nämlich reichlich umstritten.

Das geht damit los, daß die deutsche Bio-Zertifizierung im Weinbau weit strenger gehandhabt wird als z. B. französische oder italienische Biovorschriften: Was in Frankreich oder Italien unter „Bio“ läuft, wäre in Deutschland noch lange nicht „Bio“! Gerade im Weinbau ist die Sache dabei für den Verbraucher unüberschaubar.
In Frankreich z. B. verschreibt sich eine ganze Generation extrem qualitätsbewußter Winzer seit einigen Jahren kompromißlos und glaubhaft der Biodynamik nach Steiner, praktiziert diese auch entsprechend konsequent, schließt sich aber keinem der üblichen Bio-Verbände an, weil sie mit den oft mäßigen bzw. schwachen Weinen der klassischen Bioszene nichts zu tun haben will. Es handelt sich dabei meist um Individualisten und Einzelgänger, die mit Verbänden, Vorschriften und Bürokratie wenig im Sinn haben. Sie pflegen um der Qualität ihrer Weine willen eine ganz eigene elitäre Qualitätsphilosophie (siehe z. B. Nicolas Jolly und dessen „Coulée de Serrant“), die die Natur als Partner versteht, mit dem man in sensiblem Einklang zu produzieren versucht. Viele dieser Winzer aus unserem Programm sind weit mehr Bio als so mancher offiziell zertifizierte französische oder italienische Biowinzer, ganz abgesehen davon, daß ihre Weine nicht nur weit besser schmecken, sondern auch weit seriöser produziert sind, als so manches „offizielle“ Bio-Gegenstück.
Wir dringen darauf, daß sich auch diese Winzer offiziell zertifizieren lassen. Immerhin ist Demeter inzwischen in Frankreich sehr aktiv im Weinbau. Kann man diese im besten Sinne elitären Winzer, nur weil sie noch nicht zertifiziert sind, und es unzählig viele Scharlatane unter den Winzern gibt, die einem permanent weiß machen wollen, sie würden biodynamisch arbeiten, einfach als Nicht-Bio abtun, nur weil sie den offiziellen Stempel nicht auf ihren Etiketten tragen?
Die Abgrenzung zum Etikettenschwindel ist schwierig, gewiß. Doch der Umkehrschluß ist genau so unfair.


Fest steht, daß "Öko" oder „Bio“ nichts mit den geschmacklichen Eigenschaften eines Weines zu tun hat. Was bei Gemüse oder Fleisch fast zwingend und längst selbstverständlich ist, daß nämlich Produkte aus ökologischem Anbau besser schmecken, weil sie von weit besserer Qualität sind, gilt beim Wein leider (noch) nicht zwingend.

Im Ökoweinbau ist vieles noch zu klären!
Unserer Meinung nach sollte der Stempel "Öko" für den Weinfreund eine Garantie für besondere geschmackliche Qualität sein. Viel zu viele Ökoweine, vor allem jene meist ziemlich billigen aus den einschlägigen Ökoläden, mögen zwar „Öko“ sein, mit Weingenuß in unserem Sinne haben sie meist herzlich wenig zu tun.

Vertrauen ist die Basis.
Für uns ist ökologisch schonender Weinbau die notwendige Voraussetzung für Qualität im Wein, frei von ideologischer Verbrämung. Wer seriöse hochwertige Weinqualität produzieren will, kommt um die weitgehende Schonung seiner Resourcen, sprich seiner Weinberge und Trauben, nicht herum. Im Weinberg liegt der Ursprung erstklassiger Spitzenqualität; nur wer seine Reben wirklich versteht und über Erfahrung in der Weinbereitung (die nichts anderes ist, als die gekonnte Umsetzung möglichst erstklassiger Traubenqualität in entsprechenden Weingeschmack), als auch über profunde Verkostungserfahrung (zur Abschätzung und Prüfung der erzielten Qualität) verfügt, kann überhaupt in der Lage sein, Qualitäten in unserem Sinne zu produzieren. Die meisten Winzer, das muß man in aller Härte feststellen, mögen ordentliche Weingärtner sein., Es sind aber nur ganz wenige Winzer, die gute Verkoster, sensible Traubenbauern und gute Kellermeister in Personam sind – Qualifikationen, die mit „Öko“ nicht zu beschreiben sind!

Naturweine – ein gesamtheitliches Konzept
Der enge Kontakt zu unseren Winzern, unser Wissen um und unser Vertrauen in ihre Arbeit, liefern Ihnen die Garantie, daß Ihr Vertrauen in uns durch seriöse und glaubhafte ökologische Arbeit unserer Winzer Bestätigung findet. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wir arbeiten konsequent darauf hin, den Begriff „Öko“ – zumindest in Sachen Wein – glaubhaft und geschmacklich noch nachvollziehbar zu machen. „Bio-Weine“ unserer Definition müssen mehr sein als „nur“ ökologisch produziert. Deshalb sind die typischen Weine der Öko-Szene nicht unser Metier. Uns geht es um Weinqualitäten, die um ihres ursprünglichen und originellen Charakters willen mit Respekt vor der Natur, profunder Kenntnis natürlicher Prozesse und so schonend wie möglich an- und ausgebaut werden. Die Entwicklung der letzten Jahre deutet darauf hin, daß ausgereizte Spitzenqualitäten in Zukunft zwangsläufig zunehmend biodynamisch produziert werden, weil nur das Verstehen der Rebphysiologie die Produktion subtiler Spitzenweine ermöglichen wird. Weincharakter und –qualität werden immer mehr mit Herkunft und Lagenqualität zu tun haben, um sich von der uniformen Einheitspampe des Industrieweinbaus abzusetzen. Das wird ohne schonenden Anbau und profundes Verständnis der Monokultur Wein nicht gehen. Es spricht also sehr viel dafür, daß Spitzenweine unserer Definition in Zukunft nicht mehr wider die Natur, sondern ganz maßgeblich mit der Natur produziert werden. Jene Weine, die von seriösen Winzern stammen, die ob ihrer umfassenden ökologischen Qualitätsphilosophie nach biodynamischen Kriterien arbeiten oder sich in entsprechender Umstellung befinden, oder aber im Weinberg schonend "konventionell" arbeiten, im Keller aber neue "natürliche" Dinge wagen (Spontanvergärung, langes Hefelager, Verzicht auf Filterhilfsmittel und Enzyme, Amphorenausbau, keine Filtration und/oder Schönung etc.), stellen wir Ihnen als „Naturweine“ vor. So umstritten dieser Begriff auch sein mag, er beschreibt wenigstens annähernd den qualitativen und philosophischen Ansatz, der die „andere“ Qualität dieser Weine erklärbar und nachvollziehbar macht.
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Weine aus Deutschland
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